Mitreißend und berührend wie ein Schmöker von Charles Dickens, ein Fest für alle wahren Leser und ein literarischer Triumph!
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Unschuld
von Jonathan Franzen, Bettina Abarbanell, Eike Schönfeld
Mitreißend und berührend wie ein Schmöker von Charles Dickens, ein Fest für alle wahren Leser und ein literarischer Triumph!
Aktuelle Rezensionen(1)
Das Buch hat mich nach und nach in sich eingesaugt, so dass ich nicht anders konnte, als es zu Ende zu lesen. Ähnlich wie John Irving, mag Jonathan Franzen lange Sätze, das muss man mögen oder nicht. Es geht um mehrere disfunktionale Beziehungen und Systeme, auch greift Franzen einige politische und gesellschaftskritische Themen, oberflächlich auf. Franzen versteht sich als Feminist, hat leider mit diesem Buch das Gegenteil bewiesen: nur hübsche, schöne oder sehr schöne Frauen und Frauenkörper. Auch den Vergleich des Bauchs der 36 Jährigen Ex mit einer Dreizehnjährigen fand ich irritierend, denn Dreizehnjährige haben unterschiedliche Körper. Trotz bestimmter, mich irritierender Stellen, wollte ich wissen, wie es zu Ende geht und das nicht nur weil die Geschichte besonders ist, sondern, weil Franzens Wortwahl:Sprache anspruchsvoller und reich ist. Er mag das Werkzeug der Sprache und nutzt dieses in seinen Romanen. Das fand ich schon an seinem Buch Crossroads gut. Das Kapitel Mörder habe ich nur überflogen, war mir irgendwann zu viel von der Figur Andreas Wolf. Ich werde Franzen weiter unter die Lupe nehmen und habe schon sein Buch Korrektur runtergeladen 🤔