Eine kleine Geschichte. Eine große Botschaft der Liebe. Ein Buch wie ein Geschenk. Fredrik Backman erzählt eine Geschichte von Liebe und Familie, von Erinnerung und Abschied, von Trauer und Hoffnung. Die bewegende Novelle des schwedischen Bestseller-Autors.
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Und jeden Tag wird der Weg nach Hause länger und länger
von Fredrik Backman
Eine kleine Geschichte. Eine große Botschaft der Liebe. Ein Buch wie ein Geschenk. Fredrik Backman erzählt eine Geschichte von Liebe und Familie, von Erinnerung und Abschied, von Trauer und Hoffnung. Die bewegende Novelle des schwedischen Bestseller-Autors.
Aktuelle Rezensionen(7)
Sehr anrührendes Buch über Demenz. Obwohl es ganz kurz ist, finde ich man muss es langsam lesen, da die Sprache teils sehr poetisch ist.
Wenn Erinnerungen leiser werden, bleibt die Liebe In "Und jeden Tag wird der Weg nach Hause länger und länger" erzählt Frederik Backman eine leise, zutiefst menschliche Geschichte über Erinnerung, Verlust und Liebe. Im Mittelpunkt stehen Noah und sein Großvater, die viel Zeit miteinander verbringen. Der Opa nennt seinen Enkel liebevoll "Noahnoah", weil er ihn doppelt so lieb hat – ein kleines Detail, das sofort die Innigkeit ihrer Beziehung spürbar macht. Beide verbindet die Liebe zur Mathematik. Zahlen sind für sie mehr als bloße Rechenzeichen: Sie geben Halt, Ordnung und Orientierung, sie bringen einen immer wieder nach Hause. Oft sitzen sie gemeinsam auf einer Bank, reden, lachen und erinnern sich. Doch nach und nach zeigt sich, dass der Großvater immer vergesslicher wird. Die sich anbahnende Erkrankung schleicht sich behutsam in die Erzählung, ohne je laut oder dramatisch zu werden. Die Geschichte ist kurz, ruhig und scheinbar unaufgeregt. Gerade darin liegt ihre große Stärke. Mit wenigen Worten entfaltet Backman eine enorme emotionale Tiefe. Die Traurigkeit über das Vergessen steht stets neben der Liebe, die bleibt – vielleicht sogar stärker wird. Trotz der unausweichlichen Krankheit verliert die Erzählung nie ihre Wärme. Es ist eine stille, tief berührende Geschichte über Abschied und Nähe, die lange nachhallt. Sie schmerzt und tröstet zugleich – und macht die Welt für einen kurzen Moment ein bisschen schöner.
Ein kleines, leises Buch, dass zugleich bittersüß und zart geschrieben wurde. Es erzählt von Liebe, Erinnerung und Abschied in einer Sprache, die weich ist, fast traumartig, als würde alles durch eine sanfte, rosafarbene Brille betrachtet werden.
Das Buch „Und jeden Tag wird der Weg nachhause länger & länger“ ist eine Kurzgeschichte über einen Großvater mit Demenz der Tag für Tag mitbekommt wie er mehr vergesslicher wird. Um sich zu beruhigen erklärt er der fiktiven Form seines Enkels, Noah, wie es ist wen jeden Morgen der Weg „nach Hause“, also zu sich, selber immer länger wird. Besonders macht ihm Angst seine wundervolle aber leider längst verstobene Frau zu vergessen. Gleichzeitig gibt es Passagen in den man besonders die absolute Hilflosigkeit und Wut des Sohnes Ted, spürt, der immer mehr merkt wie Stück um Stück sein Vater verschwind, aber gleichzeitig auch den Optimismus des Enkels, Noah, der seinen Opa verspricht ihm jeden Tag von Oma und ihren Abenteuern zu erzählen und ihn so wieder „nachhause“ zu bringen. Als jemand mit einer Großmutter die dasselbe Problem hat kann ich besonders gut Ted und Noah versehen. Jemanden, den du dein ganzes Leben kennst, zu zusehen wie diese sich selber und alles was ihr im Leben wichtig war zu vergessen ist einfach nur furchtbar. Man fühlt sich so machtlos und du kannst nichts anderes tun als zu hoffen, dass sie es nicht merkt was sie eigentlich alles vergessen hat. Das ist mein zweites Fredrik Backman Buch und schon wieder musste ich beim Lesen weinen. Kann dieser Kerl nicht mal was Fröhliches schreiben? 5 Sterne.
Herzzerreißend.