Empfehlungen basierend auf "Umlaufbahnen Roman"
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von Thorsten Nagelschmidt
Ein klassischer Berlin-Roman, ein zeitgemäßer, sehr gegenwärtiger.
von Philippe Sands
Eine Empfehlung für alle Leser, die sich für die Grautöne im Schwarz-Weiß der Geschichte interessieren.
von Julian Schmidli
»Ein Roman, der genug aufwühlt, um einen die Aussenwelt für einige Stunden vergessen zu lassen (…) Julian Schmidli formuliert präzise und sicher.« Anton Beck, NZZ Bücher am Sonntag, 24.09.23
von Catalin Dorian Florescu
In seinem neuen großen Roman erzählt Catalin Dorian Florescu die abenteuerliche Lebensgeschichte des Jacob Obertin aus dem schwäbischen Dorf Triebswetter im rumänischen Banat. Es ist eine Geschichte von Liebe und Freundschaft, Flucht und Verrat und darüber, wie die Fähigkeit eines Menschen zu lieben ihn über alles hinwegretten kann. Jacobs Geschichte - zeitlich zwischen dem Ende der 20er- und Anfang der 50er-Jahre angesiedelt - weitet sich zu einem Familienepos, in dem temporeich und in dichten, fantastischen Bildern das Schicksal der Obertins über 300 Jahre hinweg erzählt wird, beginnend mit dem 30jährigen Krieg in Lothringen.
von Lars Elling
»Der Wald ist ein Heim. Nicht nur für die Bäume, sondern für alle Arten von Tieren: Vögel, Fische, Insekten und Menschen, und alle sind fest miteinander verbunden. Es gibt eine Ordnung im Wald.«Filip ist neunzehn Jahre alt und verbringt seine Zeit damit, Fußball zu spielen und Bryan Ferry auf seinem Walkman zu hören. Er wohnt mit seinen Eltern und seinem Großvater Arnstein Zaun an Zaun mit dessen Bruder Truls. Doch die Brüder reden seit vielen Jahren nicht mehr miteinander. Etwas Dunkles ist tief unter diesem Schweigen begraben. Damals, als der Erste Weltkrieg aufzog, wurden die beiden Brüder von ihrem Vater jeden Sommer in die Nordmarka geschickt. Voller Staunen und Ehrfurcht erkunden sie die riesigen Wälder und fühlen sich wie deren Herrscher. Bis eines Tages ein unvorstellbares Unglück geschieht, das das Band zwischen den Brüdern zerreißen wird. Erst Filip kann viele Jahre später der Geschichte hinter dem Schweigen auf den Grund gehen.»Ein Roman, der Lust macht, in einem Zelt zu schlafen und fischen zu gehen. Aber vor allem ist es eine Hommage an eine Welt, die verschwindet.« Aftenposten
von Ahmet Altan
Worte eines großen Humanisten, eines Künstlers, der den Glauben an die Freiheit und die Gerechtigkeit nicht aufgibt.
von Polina Daschkowa
Ein unglaublich spannendes Buch über 'gute' und' 'böse' Täter von der Königin des russischen Kriminalromans, deren Bücher in Russland Millionenauflagen erreichen.
von AlanLahutsky John Philps, John Lahutsky
Tatsachenbericht Eines Heute 18-jährigen Jungen über Die Unmenschlichen Bedingungen In Russischen Waisenheimen.
von Catalin Dorian Florescu
Als er 1892 errichtet wird, ist der Feuerturm von Bukarest das höchste Gebäude der Stadt. 1989, beim Aufstand gegen die kommunistische Diktatur, ist er es längst nicht mehr, aber er war Zeuge eines ereignisreichen Jahrhunderts. Victor Stoica, der Ich-Erzähler dieses Romans, dessen Familie seit Generationen Feuerwehrmänner stellt und beim Turm lebt, ist der erste, der mit dieser Tradition bricht. Aber sein Leben, das von einem tückischen Verrat gebrandmarkt ist, steht doch ganz im Zeichen des Turms… Victor, Opfer der Repression, der durch die Hölle gehen musste, erlebt 1989 wider Erwarten, dass es doch möglich ist, auf Freiheit und Glück zu hoffen.In seinem fesselnden, ein Jahrhundert umfassenden Roman erzählt Catalin Dorian Florescu von den Wechselfällen der Geschichte, von Familie und Freundschaft, Verrat und Liebe, von der Kraft der Resilienz und vom sich wandelnden, bunten und dann wieder traurigen Leben in dieser stetig wachsenden, bedeutenden europäischen Metropole. Die erschütternden Tage vom Dezember 1989 erleben wir noch einmal in ihren Anfängen mit… Mit fünf Generationen der Stoicas und einer Fülle unvergesslicher Figuren, mit leisem Humor, unbestechlich und doch immer von Hoffnung getragen, ist "Der Feuerturm" ein großes, aufwühlendes Leseerlebnis.
von Christoph Ransmayr
›Der fliegende Berg‹ ist die Geschichte zweier Brüder, die von der Südwestküste Irlands in den Transhimalaya, nach dem Land Kham und in die Gebirge Osttibets aufbrechen, um dort, wider besseres (durch Satelliten und Computernavigation gestütztes) Wissen, einen noch unbestiegenen namenlosen Berg zu suchen, vielleicht den letzten Weißen Fleck der Weltkarte. Auf ihrer Suche begegnen die Brüder nicht nur der archaischen, mit chinesischen Besatzern und den Zwängen der Gegenwart im Krieg liegenden Welt der Nomaden, sondern auf sehr unterschiedliche Weise auch dem Tod. Nur einer der beiden kehrt aus den Bergen ans Meer und in ein Leben zurück, in dem er das Rätsel der Liebe als sein und seines verlorenen Bruders tatsächliches, lange verborgenes, niemals ganz zu vermessendes und niemals zu eroberndes Ziel zu begreifen beginnt. Verwandelt von der Erfahrung, ja der Entdeckung der Wirklichkeit, macht sich der Überlebende am Ende ein zweites Mal auf den Weg.