4.0

The Lesbiana's Guide to Catholic School

von Sonora Reyes, Ingo Herzke

Format:Hardcover
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Sonora Reyes ist ein*e queere*r Einwander*in in zweiter Generation und besuchte eine katholische Highschool. Reyes schreibt über queere und lateinamerikanische Charaktere in unterschiedlichsten Genres. Sonora ist auch Gründer*in und Gastgeber*in von #QPOCChat, einem monatlichen, gemeinschaftsbildenden Twitter-Chat für queere Autorinnen und Autoren of Color. Reyes lebt derzeit in einem Mehrgenerationenhaus mit einem kleinen Rudel Hunde in Arizona.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
400 SeitenHardcover
Erschienen an: April 2, 2025

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.0(12 ratings)
toniRezension von toni

es war ein solides buch, aber leider wurde es kein highlight für mich :) ich mochte die repräsentation von rassismus hier sehr und auch die liebesgeschichte und wie sie sich aufgebaut hat fand ich sehr gut gemacht, gerade weil es so jugendlich war. in diesem zuge muss ich aber sagen, dass ich den schreibstil nicht mochte. ja, er hat irgendwie gepasst, aber leider mag ich das nicht so, wenn extrem viel slang und jugendsprache in büchern genutzt wird (ist aber nur persönliche präferenz! wie gesagt, zum buch hats ehrlich gut gepasst) ich mochte bo und cesar sehr sehr gerne, freue mich tatsächlich auch auf sein buch, auch wenn ich mir sicher bin, dass es sehr wehtun wird, seine geschichte zu lesen. yami als hauptprotagonistin fand ich hingegen etwas schwierig - nicht wirklich sympathisch und leider auch absolut widersprüchlich und an einigen stellen fragwürdig. overall aber ein guter queerer read für zwischendurch!!

samRezension von sam

ich fand das buch ehrlich gut, vor allem wie real rassismus und homophobie dargestellt wurden undwie viele schöne momente es trotzdem zwischenmenschlich gab und die komplexen beziehungen die aufgebaut wurden - es gibt wenig, das ich bemängeln kann - allerdings war das pacing sehr inconsistent und auch nicht ganz zufriedenstellend für mich. das ende hat sich für mich außerdem nicht nur zu schnell im vergleich zum rest sondern auch etwas zu gut/leicht angefühlt over all nur traurig weil es das potential hatte herausragend zu sein und es dieses potential nicht voll ausgeschöpft hat meiner meinung nach, aber immer noch ein buch, das ich wärmstens weiterempfehlen werde

nessaboRezension von nessabo

Lesenswerter Coming-of-Age-Roman mit viel Herz, Humor und Ernsthaftigkeit Mir hat dieser thematisch vielfältige Roman wirklich außerordentlich gut gefallen. Ich kann mir Yami richtig gut als Protagonistin einer Serie vorstellen, weil sie mich an Devi aus „Never have I ever“ erinnert hat. Sie ist einfach eine sehr zugängliche, direkte und nahbare Figur, die ich emotional oft gut nachvollziehen konnte und äußerst authentisch fand. Mit einem tollen Humor und ganz viel Herz hat Sonora Reyes hier eine diskriminierungssensible Geschichte geschrieben, in welcher them wohl viel aus eigener Erfahrung spricht. Und das macht sich darin bemerkbar, dass der Text wirklich extrem einfühlsam und verständlich geschrieben ist. Gleichzeitig bespricht das Buch auch sehr schwere und wichtige Themen. Es geht um Rassismus und Queerfeindlichkeit, ganz besonders in einem katholisch geprägten Umfeld, aber auch um mentale Gesundheit. Ich finde es sehr gut, dass Reyes diese Themen hier in einen Roman gepackt hat, der eine junge Zielgruppe adressiert. Damit komme ich zu einem ersten kleinen Kritikpunkt: Ich fand in einigen Szenen zu klar auserzählt, was die Protagonistin gerade denkt, ohne dass sie dann jedoch auch die Schlussfolgerung zieht, die mir aufgrund der Informationslage ziemlich klar erschien. Vielleicht, und das ist mir ganz wichtig abzugrenzen, liegt es aber daran, dass ich nicht die Haupt-Zielgruppe bin. Eventuell ist es für eine jüngere Leser*innenschaft wichtig, die Dinge konkreter zu formulieren und weniger zwischen den Zeilen zu belassen. Von daher ziehe ich hier auch nichts von der Wertung ab. Wofür ich jedoch einen halben Stern abziehe, ist die Glaubwürdigkeit einiger Nebenfiguren. Vielleicht bin ich da auch naiv, aber ich fand den Charakterumschwung mehrmals zu drastisch und damit etwas unglaubwürdig. Das mag durchaus auch der Realität entsprechen und doch hat es mich spürbar gestört. Das Buch ist insgesamt aber zu gut, um da sonderlich viel zu kritisieren. Die Protagonistin erobert sich im Verlauf der Handlung Raum, was ich sehr empowernd finde. Die farbenfrohe Gestaltung des Romans selbst passt hervorragend zur Kraft seiner Figuren. Er geht absolut mit der Zeit und erinnert in der liebenswerten Art vieler Charaktere an „Heartstopper“, was ihn für mich zu einer klaren Leseempfehlung macht - ganz besonders, aber nicht nur, für ein junges Publikum.

FallendreamsRezension von Fallendreams

Das Buch setzt sich mit wichtigen und ernsten Themen und Sorgen auseinander, mit denen sich queere Jugendliche herumschlagen. Auch wenn man nicht selbst queer ist, kann man sich gut in die Geschichte hineinversetzen und nachfühlen. Doch nicht nur ihre Sexualität steht im Vordergrund, sondern es wird auch (Alltags-)Rassismus thematisiert. Wenn man nicht der typischen "Norm" entspricht, leidet man wirklich mit. Yami besucht eine katholische Schule, ist Mexikanerin und verheimlicht nebenbei, dass sie lesbisch ist. Wir bekommen einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt, ihre Sorgen und ihre Unsicherheit. Es ist furchtbar, dass man Sorgen um Konsequenzen haben muss, wenn man sein wahres Ich zeigen möchte und dies nicht der "Norm" entspricht. Der Schreibstil ist locker und jugendlich gehalten, sodass man eine breite Masse ansprechen kann. Ich mochte Yami und ihren Bruder, sowie Bo wirklich gerne und habe sie schnell ins Herz geschlossen. Trotz der tiefen und belastenden Themen erzählt Yami ihre eigene Geschichte in einem lockeren Tonfall, sodass man zwischendurch auch etwas schmunzeln konnte. Eine Herzerwärmende Geschichte über ihr Coming-Out vor der Welt und vor allem vor ihren Eltern. Eine Geschichte über Mut und was es heißt, zu sich selbst zu stehen. Ich konnte das Buch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen und habe die letzten 20% nur so eingesaugt. Fazit Das Buch regt zum Nachdenken an.

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