3.8

The Death Of Ivan Ilych

von Leo Tolstoy

Format:Hardcover

The Death of Ivan Ilyich is probably his best-known work after War and Peace - and with good reason. It is one of the most lacerating works of literature ever written, a hard, pitiless stare into the abyss, not just of death, but of human nature. Greed, Purity, and Corruption. Focusing on Ivan Ilyich's careerist worldview and its destructive qualities, The Death of Ivan Ilyich warns against the toxic, soul-corrupting effects of fixating on status, money, and power. Hailed as one of the world's supreme masterpieces on the subject of death and dying, The Death of Ivan Ilyich is the story of a worldly careerist, a high court judge who has never given the inevitability of his dying so much as a passing thought.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
58 SeitenHardcover
Erschienen an: 2017-01-01

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.8(13 ratings)
SusannRezension von Susann

„Leben und… Tod. Ja, da war das Leben, und nun geht es hin, geht hin, und ich kann es nicht aufhalten.“ „Ich werde nicht mehr sein, was jedoch wird sein? Es wird nichts sein. Und wo werde ich dann sein, wenn ich nicht mehr sein werde? Wäre es möglich, der Tod? Ich will nicht.“ Sterben. Vergänglichkeit. Ich frage mich, war es Absicht, dass die erste Hälfte des Buches ermüdend und spannungslos erscheint (wie Iwans Leben eben) und als er von seiner Krankheit erfährt, man auf einmal mit einem sehr bedrückenden Gefühl unbedingt weiterlesen will? Wenn ja - genial. Iwan Iljitschs Leben ist gewöhnlich, einfach und gleichzeitig entsetzlich. Er ist ein Durchschnittsjurist, durchlebt eine Durchschnittsehe und führt eine Durchschnittsfreizeit. Ein Jedermann. Angenehm, anständig. Mir gefällt die Wendung bedingt durch seine Erkrankung, die ganz existenzielle, normale panische Verhaltensweisen und Ängste aus Iwan hervorbringt. Das Buch beginnt als eine Art Prolog - mit seiner Trauermesse. Niemand wirklich scheint zu trauern, mit dem Zynismus, es hat sie selbst nicht getroffen. Autsch. Tolstoi hat es in meinen Augen gruselig gut beschrieben, wie es ist, langsam zu sterben und daran zu verzweifeln. Für mich ein sehr belastendes Thema, das mich selbst ab und zu beschäftigt (wen nicht?). Plötzlich ist da nichts mehr übrig, nur der Tod. Und man hat so viel Zeit, davor Angst zu haben. Diese Novelle birgt viel Konfrontation für den Leser mit seinen schlimmsten, tief schlummernden Existenzängsten und gleichzeitig eine hervorragende, universelle Auseinandersetzung mit dem Sterben und dessen „Totschweigen“ der gehobenen Gesellschaft. PS: das Buch hat mich so an „Jedermann“ von Hugo von Hofmannstal erinnert.

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