Empfehlungen basierend auf "The Anger Book"

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von Daniel Schreiber

Lange Zeit gehörte das Trinken so selbstverständlich zu Daniel Schreibers Leben wie die Arbeit. Manchmal fragte er sich, ob er nicht dabei war, eine Schwelle zu übertreten, doch meistens war die Rechtfertigung so griffbereit wie das nächste Glas Wein. Bis ihm irgendwann klar wurde, dass er längst dabei war, sein Leben zu zerstören – und sich Hilfe suchte. Mit großer Aufrichtigkeit und literarischer Kraft erzählt Schreiber von den Mechanismen der Selbsttäuschung, die es so vielen Menschen erlauben, ihr Alkoholproblem zu ignorieren. Und er fragt, warum sich eine Gesellschaft eine Droge gestattet und dann diejenigen stigmatisiert, die damit nicht umgehen können.

von Fabian Grolimund

Viele Aufschieber sind Meister darin, sich selbst zu täuschen. Sie machen sich nicht nur vor, dass sie gleich mit der Arbeit beginnen werden – sie täuschen sich oft auch jahrelang über die eigene Unzufriedenheit hinweg. All denen, die gerne aufschieben, soll dieses Buch dabei helfen, die eigenen Ziele zu erreichen, Freude an der Arbeit zu entwickeln und die Freizeit ohne schlechtes Gewissen zu genießen. In diesem Buch erfahren Sie, wie man • Arbeiten und die Prüfungsvorbereitung anpackt, anstatt sie vor sich herzuschieben. • Noten durch effektive Lernstrategien verbessert. • dranbleibt, wenn es schwierig wird. • sich beim Schreiben und Lernen unnötigen Aufwand erspart, indem man sich auf das Wesentliche fokussierst. • sich in kürzerer Zeit mehr merkt. • die Freizeit wieder genießen kann. • mit Freude und Interesse lernen und studieren kann. Die Aufschieberitis, auch Prokrastination genannt, ist wie der innere Schweinehund ein hartnäckiger Gegner. Es braucht viel Übung, um es mit ihm aufzunehmen. Manchmal muss man ihn austricksen, indem man sich mit anderen zum Lernen verabredet oder ihn mit dem Gedanken „Ich mache mal nur zehn Minuten“ in falscher Sicherheit wiegt. Manchmal gewinnt man, indem man ihn überrumpelt und all seine Willenskraft sammelt und sich fest vornimmt, durch alle negativen Gefühle hindurchzugehen. Dann wieder ist es wichtig zu erkennen, wann man dem Kampf aus dem Weg gehen sollte, um stattdessen mit Hilfe richtiger Pausen und echter Freizeit Kräfte zu sammeln. Das Buch besteht aus zwei Teilen: Fehlen Ihnen Motivation, Kraft und Wille, um sich auf die nächsten Prüfungen vorzubereiten oder wissen Sie nicht, wo Sie mit dem Lernen beginnen sollen? Werden Sie beim Schreiben immer wieder von Selbstzweifeln übermannt? Falls Sie also Prüfungen vorbereiten oder eine Arbeit schreiben müssen, die Arbeit jedoch vor sich herschieben, können Sie gleich mit dem ersten Kapitel einsteigen. Dieser erste Teil des Buches besteht aus einer Vielzahl von kurzen Übungen, die den Einstieg erleichtern und dazu motivieren, dranzubleiben. Die Übungen helfen dabei, sich im Laufe des Lesens besser kennenzulernen. Sie werden merken, unter welchen äußeren Bedingungen Sie am besten lernen, welche Strategien beim Einstieg in die Arbeit helfen und wie das Lernen und Schreiben vielleicht sogar so viel Freude bereiten können, dass man nicht mehr auf den Druck von Deadlines angewiesen bist. Sind Sie gerade unter Druck, weil Prüfungen anstehen oder der Abgabetermin einer Arbeit näher rückt? Oder müssen Sie ein Thema für eine Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeit finden? Dann profitieren Sie am meisten, wenn Sie mit dem zweiten Teil beginnen. Hier lernt man Strategien kennen, die dabei helfen, sich bei der Prüfungsvorbereitung auf das Wesentliche zu fokussieren und schriftliche Arbeiten geschickt anzulegen. Der Kampf gegen die Aufschieberitis lässt sich langfristig nur gewinnen, wenn man neue Gewohnheiten aufbaut und sich nach und nach eine hilfreiche Einstellung zu Arbeit und Freizeit zulegt. Das braucht Zeit und ein wenig Geduld. Aber mit diesem Buch ist der erste Schritt bereits getan.

von Thorsten Padberg

Mein Fazit: lesenswert, anregend, nachdenklich stimmend – oder: einfach gut und empfehlenswert.

von Udo Baer, Gabriele Frick-Baer

Die beiden Gefühls-Experten stellen 17 Gefühle vor. Sie beschreiben jeweils Sinn und Nutzen für den Menschen und gehen auf ein mögliches Zuviel oder Zuwenig und auf Einseitigkeiten ein. Auch mit Hinweisen, wie man mit Problemen rund um das jeweilige Gefühl umgehen kann. Ein fundierter, in die Tiefe gehender, hilfreicher und auch gut nachvollziehbar, ausgesprochen anschaulich und eingängig geschriebener Einblick in die Welt der Gefühle; grundlegend. (1)

von Petra Ramsauer

"Haben Sie denn nie Angst?" – Diese Frage wurde Petra Ramsauer bislang am häufigsten in ihrem Leben gestellt. Die Reporterin berichtet seit über zwanzig Jahren aus Krisen- und Kriegsgebieten. Nun recherchiert sie im Land der Angst: Wovor fürchten wir uns zu Recht und zu Unrecht? Warum nehmen Angststörungen gerade in wohlbehüteten Staaten so zu? Wie verändert die Corona-Epidemie die Fieberkurve der Angst? Petra Ramsauer gibt Einblicke in ihre sehr persönliche Auseinandersetzung mit Angst: als jugendliche Tumorpatientin und später als Journalistin, die Luftkriege erlebte, ins Visier von Scharfschützen geriet und oft mit dem Risiko arbeitet, jederzeit entführt werden zu können. Sie schildert auch, wie dieses überlebenswichtige Gefühl eiskalt als Waffe eingesetzt werden kann: von Terroristen und als Taktik im Krieg. Natürlich hat Petra Ramsauer Angst, aber sie hat Wege gefunden, sie auszuhalten. Ihre Erfahrungen als Krisenreporterin führen deshalb auf die Spur, wie sich in jedem Leben die richtige Balance von so wenig Angst wie nötig und so viel Mut wie möglich einstellen kann.

von Udo Baer, Gabriele Frick-Baer

Gefühle entziehen sich der Logik des Verstandes. Sie sind nicht messbar, sperrig gegenüber Argumenten und zickig in Bezug auf vernünftige Erklärungen. Zudem sind sie häufig mit Unsicherheiten, Schuldgefühlen und Ängsten belastet. In unserem hektischen Alltagsleben werden sie oft übersehen, übergangen oder sogar lächerlich gemacht.Die Reihe »Bibliothek der Gefühle« der Therapeuten Udo Baer und Gabriele Frick-Baer widmet sich ? Band für Band - jeweils ein oder zwei Gefühlen.Lesbar und für ein großes Publikum geschrieben gehen die Autoren den Besonderheiten der einzelnen Gefühle nach und geben den Lesern einfühlsam wichtige therapeutische Hilfe, wie sie im Alltag mit ihren Gefühlen umgehen. Dann geht es darum, wie wir wieder Vertrauen in uns finden oder wie wir unsere Angst loswerden. Wie wir lernen, die Liebe mit jemandem zu teilen, aber auch Trauer, Wut oder Verlassenheitsängste. Wie wir lernen, uns weniger vor anderen für unsere Gefühle zu schämen.Die »Bibliothek der Gefühle« wendet sich damit an alle Menschen, die ihren Gefühlen mehr Aufmerksamkeit und Achtung schenken wollen. Auch Fachleuten auf psychologischem, sozialem, pädagogischem, pflegerischem und psychotherapeutischem Gebiet soll sie eine Hilfe sein, Gefühle besser zu verstehen und sie soll ihre Möglichkeiten erweitern, mit ihnen umzugehen.Eine solche, allgemein verständliche und dennoch niveauvolle kurz gefasste »Bibliothek der Gefühle« gibt es bislang nicht.

von Andreas Knuf

Das erste Buch zur Achtsamkeit der GefühleNach seinem erfolgreichen Buch »Ruhe da oben« zeigt Andreas Knuf den Weg zu einem heilsamen Umgang mit unseren Gefühlen.Unsere Gefühle können wie Quälgeister sein: Wir sind süchtig nach den schönen, wie Freude und Ausgelassenheit, und drücken die unangenehmen – Traurigkeit oder Angst – am liebsten weg. Doch weder das Wegdrücken noch das Rauslassen bringen Erlösung. Einzig hilfreich ist ein anderer Weg: Der Weg der Achtsamkeit.Achtsam mit Gefühlen umzugehen bedeutet, wahrzunehmen und sich ganz zu öffnen für das, was ist. Es heißt, die Gefühle kommen zu lassen, sie zu fühlen, und sie wieder gehen zu lassen – ohne zu bewerten oder verändern zu wollen. Der Gewinn: wir fühlen uns lebendiger und entspannter. Wir werden offener für das, was uns begegnet, und mutiger, weil wir uns nicht mehr vor unserer inneren Welt fürchten. Dieses Buch zeigt auf, wie das gelingen kann.

von Barbara Berckhan

Wer kennt das nicht: Sticheleien der Kollegen, unsachliche Kritik und bohrende Ängste, die einem den ganzen Tag verderben. Das muss aber nicht sein! Die renommierte Ratgeber-Autorin Barbara Berckhan erklärt, wie man eine gesunde Distanz zu den täglichen Sorgen entwickelt, sich wirkungsvoll gegen ungerechtfertigte Kritik schützt und mehr Gelassenheit und Souveränität gewinnt.

von Joanna Penn

Schriftsteller müssen nicht nur schreiben. Sie müssen auch die emotionale Achterbahnfahrt des Autorendaseins überleben.Selbstzweifel, Versagensängste, die Suche nach Bestätigung, Perfektionismus, Schreibblockaden, Vergleichszwang, Überforderung und vieles mehr begegnen uns auf dieser Reise. Während du dich mit diesen Gefühlen herumschlägst, kommt es dir vielleicht so vor, als wärst du allein. Doch es ist alles Teil des kreativen Prozesses, den jeder Autor durchmacht.In diesem Buch möchte ich über die mentalen Hürden sprechen, die Autoren zu bewältigen haben und die auch du vielleicht irgendwann auf deiner Autorenreise kennenlernen wirst, so wie ich in den vergangenen zehn Jahren.Jedes kurze Kapitel befasst sich mit einem möglichen Problem und schlägt dir dann ein Gegenmittel vor. So kannst du jederzeit bei dem Thema einsteigen, das dich gerade beschäftigt. Ich habe auch Auszüge aus meinen persönlichen Tagebüchern und Zitate von bekannten Autoren eingefügt. Ich hoffe, dieses Buch wird dir auf deinem Weg zum erfolgreichen Autor hilfreich sein.Das Buch behandelt folgende Themen:Teil 1: Psychologische Aspekte des SchreibprozessesSelbstzweifel und Hochstapler-Syndrom Suche nach Bestätigung Angst vor dem Versagen Angst vor Ablehnung und Kritik Dein innerer Kritiker Angst vor Verurteilung Perfektionismus Schreibblockaden und Prokrastination „Ich bin nicht kreativ. Ich habe keine Ideen.“ „Mein Werk ist nicht originell.“ „Warum soll ich schreiben? Es gibt bereits zu viele Bücher auf der Welt.“ „Ich habe nicht die Zeit oder Selbstdisziplin, um zu schreiben.“ „Schreiben macht mir keinen Spaß. Es ist harte Arbeit.“ „Ich fange immer wieder etwas Neues an und beende es nicht.“ Umgang mit Familie, Freunden und Schreibgruppen „Wie finde ich meine Autorenstimme?“ Vergleichszwang oder „Alle anderen sind besser als ich.“Teil 2: Psychologische Aspekte nach der VeröffentlichungErnüchterung und kreative Unzufriedenheit Was ist deine Definition von Erfolg? Was passiert, wenn du anderen sagst, dass du Autor bist? „Ich fühle mich überfordert.“ Umgang mit Fans – Authentizität und Grenzen Hasser werden hassen Ehrgeiz, Ruhm und Reichtum AufgebenTeil 3: Tipps für eine erfolgreiche AutorenkarriereKenne dich selbst Verstehe und verbessere deinen kreativen Prozess Entwickle professionelle Gewohnheiten Pflege deine beruflichen Beziehungen Nimm deine Schreibkarriere selbst in die Hand Finde deine Community Bilde dich weiter Ruhepausen einplanen Denke langfristig und erschaffe dir einen Fundus geistigen EigentumsWenn du die Achterbahnfahrt der Autorenreise überstehen willst, lade dir die Leseprobe herunter oder kaufe das Buch jetzt.

von Josef Giger-Bütler

In seinem Beststeller "Sie haben es doch gut gemeint - Depression und Familie"hatte Josef Giger-Bütler erklärt, wie Depression entsteht. Sein neues Buch zeigt, wie die Depression geheilt werden kann. Josef Giger-Bütler beschreibt mit einfühlsamen Worten, wie der Ausstieg aus der Depression gelingt, und benennt die Schritte, anhand derer erkrankte Menschen wieder zu sich selbst finden und die Krankheit hinter sich lassen können: Müdigkeit und Überforderung: Woran man die Depression erkennt Erwartungen erfüllen: die depressive Lebensstrategie Warum die Depression in der heutigen Zeit ständig zunimmt Sich und sein Umfeld verändern - wie Depressionen heilbar sind 'Wer depressiv ist, ist es immer und überall. Genau das ist das Erschütternde und Grausame an der Depression - und das Erfreuliche ist, dass es nicht immer so bleiben muss.' Josef Giger-Bütler"Josef Giger-Bütler baut ein Geländer, an dem die Betroffenen versuchen können, neue Wege zu gehen (...) Dieses Buch macht Mut: Es ist nie zu spät, selbst nach jahrzehnterlanger seelischer Überforderung, sich den Weg aus dem psychischen Dunkel zu bahnen."NZZ am Sonntag, 8. Juli 2007 "Der Autor kann nicht nur so verständlich schreiben, dass auch Laien wie etwa Betroffene die Inhalte mühelos verstehen. Er beweist mit diesem Buch auch, dass er ein guter Zuhörer ist, denn seine Erfahrungen hat er aus den Berichten seiner depressiven Klienten. Für diese ist das Buch ebenso geeignet wie für die Fachwelt. Gerade die Betonung der Selbstbestimmung der depressiven Menschen beim Ausstieg aus der Depression dürfte diese aufatmen lassen. Sind sie es doch gewohnt, von ihrer Umwelt mit Ratschlägen überschüttet zu werden."report hamburg VdAK "Die langsame, geduldige und auch bescheidene Schreibart des Autors hat trotz der ernsthaften und für viele auch bedrohlichen Thematik etwas Geruhsames und Behagliches an sich - ja etwas schön Konservatives, das die Hektik der modernen Alltagswelt zeitweise vergessen lässt. ... Mit den Wiederholungen des Gleichen in immer neuen Zusammenhängen hat das Werk für geneigte LeserInnen eine suggestive, ja schon fast antidepressive Wirkung gerade durch die dunkle Grundstimmung hindurch. ... Der Text ist anschaulich ausgestaltet und mit schönen Metaphern durchsetzt. Er erinnert manchmal in inhaltlicher Hinsicht an Alice Miller und seltener auch an John Bowlby."Zeitschrift der Schweizer Gesellschaft für personenzentrierte Psychotherapie und Beratung, Dezember 2007