Empfehlungen basierend auf "Teufelsweiber"

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von Leonie Schöler

Wie Frauen Geschichte schrieben – und Männer dafür den Ruhm bekamenMuse, Sekretärin, Ehefrau – es gibt viele Bezeichnungen für Frauen, deren Einfluss aus der Geschichte radiert wurde. Für deren Leistungen Männer die Auszeichnungen und den Beifall bekamen: Wissenschaftlerinnen, deren Errungenschaften, im Gegensatz zu denen ihrer männlichen Kollegen, nicht anerkannt wurden. Autorinnen, die sich hinter männlichen Pseudonymen versteckten. Oder Künstlerinnen, die im Schatten ihrer Ehemänner in Vergessenheit geraten sind. Lebendig und unterhaltsam erzählt die Historikerin Leonie Schöler ihre Geschichten, sie zeigt, wer die Frauen sind, die unsere Gesellschaft bis heute wirklich vorangebracht haben. Und sie verdeutlicht, wie wichtig die Diskussion um Teilhabe und Sichtbarkeit ist. Dabei wird klar: Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein System, das ihn bestärkt; vor allen anderen steht ein System, das sie aufhält. Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen

von Kate Evans

Seit ihrer Jugend war Rosa Luxemburg davon überzeugt, daß sich die Welt verändern muß. Schon in jungen Jahren kämpfte sie für die Rechte der Arbeiterschaft und die Idee des Sozialismus. Rosa Luxemburg war Jüdin, sehr gebildet, besaß einen scharfen Verstand und ein mitreißendes Temperament. Sie war eine großartige Rednerin und brillante Schriftstellerin. Konflikte scheute sie nicht. Sie kämpfte auf der Straße und ließ sich nicht einschüchtern,nicht von den Freikorps, nicht von der Polizei, auch von Morddrohungen und Gefängnisaufenthalten nicht. Die Graphic Novel "Rosa" von Kate Evans zeigt Rosa Luxemburgs intellektuelle Welt und setzt ihre Ideen in den Kontext einer bewegenden Lebensgeschichte.

von Chimamanda Ngozi Adichie

Was bedeutet es, heutzutage eine Frau zu sein? Ijeawele möchte ihre neugeborene Tochter feministisch erziehen und bittet ihre Freundin, die Bestsellerautorin und Feministin Chimamanda Ngozi Adichie, um Rat. In Form eines persönlichen Briefes an ihre Freundin macht Adichie fünfzehn Vorschläge, wie nicht nur ihre Tochter, sondern alle Mädchen zu selbstbestimmten Frauen werden können.

von Beate Hausbichler

Was glaubt sie, wer sie ist?Berühmte Männer kommen mit allem durch, Frauen im Rampenlicht verzeihen wir: nichts. Beate Hausbichler und Noura Maan fragen, was das soll – und rehabilitieren Whitney, Britney &Co.Huren, Hexen, Hochstaplerinnen: Prominente Frauen müssen sich im Windkanal der Öffentlichkeit oft warm anziehen. Unerbittlich jagt der Boulevard in Ungnade gefallene Royals wie Meghan Markle, verleumdet lebenslustige Starlets wie Paris Hilton und wird zum Richter, wenn Natascha Kampusch sich weigert, das Opfer zu sein. Schmutzkübelkampagnen sorgen dafür, dass widerständige Frauen als schwierig, undankbar oder labil gelten. Warum das so ist, durchleuchten Beate Hausbichler, Noura Maan und viele weitere Autorinnen anhand von Schicksalen berühmter Frauen – und rücken die Perspektive auf sie gerade.Mit geradegerückten Porträts von: Pamela Anderson, Marie Antoinette, Mariah Carey, Mia Farrow, Paris Hilton, Whitney Houston, Janet Jackson, Natascha Kampusch, Amanda Knox, Monica Lewinsky, Gina Lisa Lohfink, Courtney Love, Meghan Markle, Sinead O’Connor, Yoko Ono, Camilla Parker Bowles, Pocahontas, Romy Schneider, Jean Seberg, Caster Semenya, Britney Spears, Sharon Stone, Taylor Swift, Tic Tac Toe, Serena Williams, Chien-Shiung Wu, Bettina Wulff

von Kari Herbert

STARKE KUNST VON STARKEN FRAUEN "DU KANNST ERSCHAFFEN, WAS DU WILLST. KUNST KENNT KEINE REGELN."REBEL ARTISTS, DAS MANIFEST "Rebel Artists" ist ein Buch über 15 Frauen aus aller Welt, die sich als Künstlerinnen Respekt verschafften. Sie mussten gegen Vorurteile und für ihre Rechte kämpfen. Aber sie ließen sich durch nichts und niemanden von ihrer Kunst abbringen. Frida Kahlo kennen alle als starke, mutige Malerin. Doch auch viele weitere Frauen verdienen Beachtung: Emily Kame Kngwarreye, die erst mit 80 Jahren anfing, unermüdlich zu malen, um dann mit über 3000 Bildern zur berühmtesten Aborigines-Künstlerin zu werden. Die Afroamerikanerin Faith Ringgold, die sich wütend gegen die Ausgrenzung von Frauen und Farbigen auflehnte und deren Werke nun in den wichtigsten Museen Amerikas hängen. Oder Amrita Sher-Gil, die als einfühlsame Porträtistin der Armen ihres Landes zur Wegbereiterin der modernen indischen Kunst wurde. Sie alle haben es entgegen widriger Umstände geschafft, sich neugierig und klug, furchtlos und beharrlich mit ihrer Kunst durchzusetzen und innerhalb ihres Kulturkreises oder auch weit darüber hinaus Ruhm und Anerkennung zu erlangen. Kari Herbert erzählt 15 inspirierende Geschichten, die Mut machen, seine Träume und Ideen zu verwirklichen und den eigenen Weg zu gehen. 15 inspirierende Geschichten, die Mutmachen, seine Träume zu verwirklichen Das Kunst-Äquivalent zu den «Rebel girls» Reich bebildert mit Abbildungen der Kunstwerke sowie mit eindrucksvollen Illustrationen der Autorin

von Virginia Woolf

Warum werden eigentlich so übermäßig viele Bücher von Männern geschrieben? Geistige Freiheit hängt von materiellen Dingen ab, betont Virginia Woolf in ihrer großen Streitschrift, einem Schlüsselwerk des Feminismus. Und die hatten Frauen über Jahrhunderte nicht. Jede Frau sollte "fünfhundert Pfund im Jahr und ein eigenes Zimmer" haben. Das ist Unabhängigkeit. Axel Monte hat den brillanten Essay übersetzt, mit den nötigen Erläuterungen versehen und ein Nachwort beigegeben, das die Lebensumstände Virginia Woolfs beleuchtet und mit Missverständnissen aufräumt. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.

von Leah Redmond Chang

Drei Königinnen in einer von Männern dominierten Welt - mit farbigem BildteilDie Historikerin Leah Redmond Chang bringt in ihrem bahnbrechenden Werk der Erzählgeschichte die drei Leben der großen Renaissance-Königinnen Katharina de‘ Medici aus Frankreich, ihrer Tochter Elisabeth von Valois aus Spanien und Maria Stuart aus Schottland zusammen. Gemeinsam durchlebten sie die grundlegenden Veränderungen, die das Europa des 16. Jahrhunderts erschütterten: eine Zeit expandierender Imperien, religiöser Zwietracht und populistischer Revolten, als Konzepte von Nationalität und absolutistische Vorstellungen von Herrschaft aufkamen. Sie lernten, dass das Dasein als Königin bedeutet, einen ständigen Krieg gegen die tief verwurzelte Frauenfeindlichkeit ihrer Zeit zu führen. Eine königliche Krone konnte eine junge Frau erheben, ebenso konnte sie sie zerstören. So gelangten auch diese drei Frauen während ihrer Regierungszeit zu großer Macht, und jede von ihnen geriet früher oder später ins Wanken. Hochspannend führt Redmond Chang die Lebenslinien der drei Königinnen von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter zusammen. Sie deckt anhand kaum erforschter Archivmaterialien dramatische Fakten und Parallelen zwischen ihnen auf, beleuchtet die Bindungen, Rivalitäten, Hoffnungen und Wünsche, die ihr Leben geprägt und den Lauf der Geschichte verändert haben – und hebt den spezifischen Punkt weiblicher Macht hervor, der mit klugem Kalkül und großer Opferbereitschaft einherging. Auch geht sie auf Fragen ein wie: War Katharina wirklich so böse? War Maria so unschuldig? Und könnte es sein, dass Katharinas Tochter, Elisabeth von Valois, jung wie sie war, viel mehr Macht ausübte als gedacht? »Junge Königinnen« liefert ein neues nuanciertes und bisher unbekanntes Bild von drei einflussreichen Frauen, die die Königshäuser und Gesellschaft Europas prägten und die dennoch stets der Gnade von Ehemann, Familie und Königreich unterlagen.Ausstattung: farbige Abbildungen

von Thomas Kielinger

"Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen, kraftlosen Weibes habe, dafür aber Herz und Mark eines Königs, noch dazu eines Königs von England." Elisabeth I. hat Englands Aufstieg zur Weltmacht begründet. Sie war die mächtigste Frau ihrer Zeit, und sie hat auf der europäischen Bühne nicht selten mit den Waffen einer Frau gekämpft. Thomas Kielinger erzählt das dramatische Leben der großen Tudor-Königin mit Verve und historischer Tiefenschärfe. Schon früh hatte Elisabeth I. (1533 - 1603) beschlossen, nie zu heiraten, um ihre Macht nicht mit einem Mann teilen zu müssen. Doch ihre zahllosen Freier aus anderen Herrscherhäusern spielte sie über Jahrzehnte gegeneinander aus, um England den Frieden zu sichern. Sie wollte Königin aller Engländer sein, nicht nur der Protestanten oder Katholiken, und bewahrte ihr Land vor den Glaubenskriegen der Epoche. Ihr Sieg über die Armada machte England unangreifbar und nährte das Bewusstsein ihrer Landsleute, eine Nation zu sein. Elisabeth war hochgebildet, scharfzüngig, von taktischer Klugheit und großem Weitblick. Alle konnte sie in ihre Schranken weisen, ihre Berater, ihre Favoriten, ihr Parlament - und ihre größte Konkurrentin, Maria Stuart. Thomas Kielingers glänzende Biographie zeigt, wie Elisabeth I. in ihren 44 Jahren auf dem Thron England bis zum heutigen Tag geprägt hat.

von Miriam Wagenblast

Die Zeit der Hexenverfolgung hat tiefe Wunden ins weibliche Kollektiv gerissen und Spuren hinterlassen, die wir Frauen bis heute in Form verschiedenster Ängste, psychischer Probleme und Begrenzungen spüren. Einhergehend mit der Verfolgung der weisen Frauen, Hexen, Priesterinnen, Tempelhüterinnen und Heilerinnen wurde auch das Wissen über ursprünglich gelebte Weiblichkeit unterdrückt, verboten und vernichtet. Heute wissen wir nicht mehr, wie Weiblichkeit aussieht, was wahre weibliche Stärke bedeutet, wie sie sich in dieser männlich geprägten Welt behaupten kann, und welche Aspekte das Frausein ausmachen.Dieses Buch ist für all die Frauen, die ihre wilde, weise Frau, ihre innere Hexe wieder spüren und sie aus dem Schatten ins Licht und ins Leben holen möchten. Es soll erinnern – an den Weg der Weiblichkeit, der mit machtvoller Kraft begann, mit fast vollständiger Ausrottung gestraft wurde, und nun zum Ursprung zurückfinden muss. Denn unsere Welt braucht starke Frauen, die ihre Kraft wieder furchtlos leben, ihre Weiblichkeit kennen und lieben, und sie in all diesen Facetten, die bis vor wenigen hundert Jahren noch ein Todesurteil gewesen wären, voller Stolz leben. Neben der Geschichte und der Auswirkungen der Hexenverfolgung werden urweibliche Aspekte und Archetypen beschrieben, um Frauen wieder zurück in ihre Essenz und Fülle zu führen. Sieben Frauen, die ihren Weg bereits gehen, ihre Magie und ihre lang untergrabenen Gaben frei leben, kommen im imaginären Kreis am Feuer zusammen, um ihre Geschichten zu erzählen. Es ist ein Buch für die Rückkehr der weisen Frauen, und damit des weiblichen Bewusstseins auf dieser Erde.

von Iris Apfel

Iris Apfel ist eine der großen Stil-Ikonen unserer Zeit und gilt in der Welt der Mode, des Designs und der Inneneinrichtung als lebende Legende. Am 29. August 2021 wurde sie 100 Jahre alt. Sie selbst bezeichnet sich mit dem ihr eigenen Humor als »ältesten lebenden Teenager der Welt«. Allein schon ihre ebenso klugen wie humorvollen Essays zu Themen wie Mode, Design, Arbeit, Familie, Freundschaft, Alter, Geld und Liebe lohnen die Lektüre dieses außergewöhnlichen Buches. Dazu ist es auf jeder Seite hoch unterhaltsam, voller gedanklicher und visueller Anregungen und wundervoll gestaltet. Mit exklusiven Bildern und Anekdoten aus der Modewelt und den offenherzigen Schilderungen ihres Lebens ist dieses Buch, wie Iris Apfel selbst, ein Gesamt-Kunstwerk.