Empfehlungen basierend auf "Teens und Sex (Nr. 7)"
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von Laura de Weck
In ihren kurzweiligen szenischen Dialogen durchmischt Laura de Weck Öffentliches mit Intimem: Die Frauenquote wird im Schlafzimmer diskutiert, Bankgeheimnisse werden ausgeplaudert, Volk und Staat müssen zur Paartherapie, und im Kreisssaal wird illegal eingewandert. Gesetzgeber und Google wirken von oben auf unser Privatleben ein. Doch wer liegt unten? Aus Normalem macht die Autorin Ungewöhnliches, aus Banalem höchst Politisches. Ein vielseitiges Panorama zum aktuellen Leben, Lieben und Politisieren in der Schweiz und Europa. Ein heiter abgründiges Alltagsbuch (Quelle: Cover).
von Kathrin Köller
Bi, cis oder non-binär? Ein Buch über Liebe, Identität und Sex, das für Respekt und Offenheit wirbt – rundum künstlerisch gestaltet und zeitgemäß illustriert. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2023, Kategorie Sachbuch Kaum erblicken wir das Licht der Welt, landen wir in einer Schublade: Es ist ein Junge! Oder: ein Mädchen! Warum eigentlich? Und wie fühlen sich all jene, die sich mit dem Geschlecht auf ihrer Geburtsurkunde nicht identifizieren können? Wie reagieren, wenn der Schwarm der besten Freundin nicht männlich, sondern weiblich ist? Dieses Buch klärt auf über LGBTIQA+ und die Menschen hinter diesen Buchstaben. Es setzt sich mit gesellschaftlichen, gesundheitlichen und rechtlichen Fragen auseinander, lässt Betroffene zu Wort kommen und stellt Organisationen vor, die sich für Geschlechtervielfalt engagieren. Ein aktivistisches, ein empowerndes Buch, respektvoll, zeitgemäß und künstlerisch illustriert und gestaltet.
von Marie Luise Lehner
Zwei Mädchen werden gemeinsam erwachsen. Schon früh lernen sie sich zu schminken, ziehen Stöckelschuhe an und vergleichen ihre Brüste. Sie masturbieren und sprechen über ihre Erfahrungen. Sie sind jung und rebellisch, entdecken Alkohol und Drogen, gehen mit fremden Männern nach Hause, feiern Partys und haben Sex. Je älter sie werden, desto eindeutiger werden die Blicke und Berührungen auf der Straße. Doch die jungen Frauen wollen sich nicht einschränken lassen, unternehmen Reisen in ferne Länder und erfahren am eigenen Körper, dass Freiheit nicht für beide Geschlechter das Gleiche bedeutet. Anhand einer Frauenfreundschaft und einer Liebesbeziehung erzählt Marie Luise Lehner vom Schauen und vom Angeschautwerden, von Rollen, in die Frauen gedrängt werden, und von alltäglicher sexueller Gewalt. Minutiös zeichnet sie die Momente nach, in denen Frauen in unangenehme, oft gefährliche Situationen geraten, und lässt Wut in ihren Figuren aufkeimen. Eine Wut, die groß genug ist, um gegen Sexismus zu kämpfen. "Ich spüre deine Wut über die beiden Männer, die mich am Würstelstand kommentieren. Ich mag deine Wut, weil sie mich spüren lässt, dass so etwas nicht normal sein sollte."
von Nathalie Stüben, Falk Kiefer
Sie trinken anders.Alkohol zu trinken, ist für Frauen mittlerweile selbstverständlich. Sie tun es, um zu feiern, um dazuzugehören oder sich kultiviert zu fühlen. Aber auch, um Sorgen, Überforderung und Ängste zu bewältigen. Trinkmuster, die für ältere Generationen noch undenkbar gewesen wären, gehören heute zum Alltag und sind gesellschaftlich akzeptiert. Das hat fatale Folgen.Die ehemals selbst betroffene Journalistin Nathalie Stüben und der renommierte Suchtmediziner Prof. Dr. Falk Kiefer erklären, warum Frauen Alkohol trinken, wie sie ihn trinken und wie sich das auf ihren Alltag, ihre Gesundheit, ihre Beziehungen und Ambitionen auswirken kann. Sie zeigen Möglichkeiten auf, damit aufzuhören. Und verdeutlichen, welch immense Freiheit es bedeutet, wieder selbst Regie im eigenen Leben zu führen.
von Rebecca Jordan-Young
Unverzichtbar für die aktuellen Diskussionen zu #metoo, Gender und toxischer Männlichkeit – der Mythos Testosteron neu beleuchtet Testosteron macht männlich. Testosteron ist schuld an sexuellen Übergriffen und Gewaltexzessen im Krieg. Testosteron macht durchsetzungsfähig im Beruf. Die Mythen, die sich um das vermeintliche männliche Geschlechtshormon ranken, sind weitverbreitet, verzerren die Realität – und sie sind gefährlich. Rebecca Jordan-Young und Katrina Karkazis räumen auf mit den Halbwahrheiten rund ums Testosteron. Sie zeigen, wie sie sich auf unser Denken und Handeln auswirken und wie sie überwunden geglaubte Auswüchse von Sexismus, Rassismus und Klassismus nähren. Als Gesellschaft müssen wir diese Mythen endlich hinter uns lassen.
von Carolin Emcke
Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler?In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age, von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen, der sein Begehren nicht artikulieren kann. Eine atemberaubend ehrliche Erzählung, die gleichermaßen intim wie politisch ist.
von Andrea Arežina, Salome Müller
Junge Frauen sprechen über sich selbst – über Verliebtsein und Sex, über Gruppendruck und Mobbing, über Beziehungen, Freundschaften und den ersten Rausch.
von Meik Gudermann
Du brauchst keinen Mann, um vollständig zu sein...... aber manchmal brauchst du einen schwulen besten Freund, der dich daran erinnert. »I’m here to help, Honey!« In einer Welt, in der Männer überall den Ton angeben, ist die Freundschaft zwischen euch Frauen und uns Schwulen ein Safe Space wie kein zweiter. Hier darfst du lachen, lästern und laut sein – und gleichzeitig bleibt Raum für das, was uns wirklich beschäftigt. • Wir reden über Beziehungen, die dich klein machen. • Über Abhängigkeiten, die sich wie Handschellen anfühlen. • Über Strukturen, die Frauen seit Jahrhunderten ausbremsen – aber auch über die Freiheit, die dich hinter alledem erwarten kann. Also mach’s dir gemütlich, bestell dir nen Drink – und lass uns über Menners sprechen!
von Rebecca M. Jordan-Young, Katrina Karkazis
Wissenschaftlich räumen die Autorinnen mit zahlreichen Mythen und überholten Forschungen zum Hormon Testosteron auf. Ihre Erkenntnisse zeigen, dass eine geänderte Wahrnehmung des Hormons notwendig ist, um der politischen und gesellschaftlichen Verantwortung in der heutigen Zeit gerecht zu werden. (2-3)
von Bryan Sykes
650 Millionen Europäer sollen von nur sieben Urmüttern abstammen? Sie meinen, das kann nicht sein? Bryan Sykes, Professor für Genetik an der Universität Oxford, hat die Mitochondrien-DNA Tausender Europäer analysiert und konnte dabei sieben Bausteine entdeckten, die sich auf sieben Töchter der Urmutter Eva zurückführen lassen. Darüber hinaus lässt sich sagen, wann unsere Vorfahren erstmals auftraten, wo und wie sie lebten und wohin sie gingen ═ somit kann jeder von uns herausfinden, von welchem der sieben Stämme er abstammt: Folgen Sie Bryan Sykes auf seiner sensationellen Reise in unsere Vergangenheit!