Ein großartiger, zeitgemäßer, unbedingt notwendiger Roman. DER SPIEGELGisela zieht nach Chemnitz, um neu anzufangen. Die Stadt ist für die Anfang Zwanzigjährige ein Versprechen. Endlich studieren, sich finden, weg von der Familie und all den anderen Menschen, die sie nicht versteht und die sie nicht verstehen. Ihren Körper und ihre Gedanken aber nimmt sie mit. Doch in Chemnitz findet sie Freundinnen, die die Welt nicht so akzeptieren wollen wie sie ist. Zusammen gehen sie auf Demonstrationen, betrinken sich, versuchen, über die Runden zu kommen, und gründen eine Band: Superbusen. Bei ihren Konzerten entdecken sie das erste Mal das Konstrukt Ost und West, was sie als Frauen zusammenhält und trennt und die Macht der Musik.
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Superbusen: Roman
von Paula Irmschler
Ein großartiger, zeitgemäßer, unbedingt notwendiger Roman. DER SPIEGELGisela zieht nach Chemnitz, um neu anzufangen. Die Stadt ist für die Anfang Zwanzigjährige ein Versprechen. Endlich studieren, sich finden, weg von der Familie und all den anderen Menschen, die sie nicht versteht und die sie nicht verstehen. Ihren Körper und ihre Gedanken aber nimmt sie mit. Doch in Chemnitz findet sie Freundinnen, die die Welt nicht so akzeptieren wollen wie sie ist. Zusammen gehen sie auf Demonstrationen, betrinken sich, versuchen, über die Runden zu kommen, und gründen eine Band: Superbusen. Bei ihren Konzerten entdecken sie das erste Mal das Konstrukt Ost und West, was sie als Frauen zusammenhält und trennt und die Macht der Musik.
Aktuelle Rezensionen(5)
Einfach großartig!
Schlafen-in-der-Uni-Bilder, „Tequila-Vorfall“ und und und - zwei Stichpunkte von vielen, die in mir Erinnerungen weckten und mich schmunzeln lassen haben. Authentisch, zeitgemäßes Buch. Es ist erfrischend Bücher zu lesen, die in der - mehr oder weniger - eigenen Region spielen und die Autorin auch wirklich von dort stammt. Es werden keine typischen Klischees bespielt, manche Charakterzüge (von Sachsen usw) aber doch wieder auf den Punkt gebracht. Auf der einen Seite hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht bezüglich Themen wie Essstörung und der politischen Situation in Sachsen/Chemnitz, auf der anderen Seite war es genau das richtige Maß für einen Roman. In Allem wurde ich sehr gut unterhalten, insbesondere der dritte Teil hat mich berührt.
Danach hatte ich das Gefühl, dass ich mein Leben ziemlich unter Kontrolle habe. :D
Auf den letzten Kapiteln noch mal richtig mitgerissen. Klasse Roman.
Stell dir vor du packst eine ewig nach innenschauende Figur in eine aufregende Zeit und statt diese zu kommentieren, verliert sie sich in belanglosen Rückblicken und Nabelschau. Ein Buch fur alle, die einen Abstecher auf der Memory lane zur eigenen Uni-Zeit machen wollen. Schade, ich hätte mir den Roadtrip Roman gewünscht, den die Autorin im 2 Teil des Romans antriggert. So habe ich mich leider häufig gelangweilt.