Margaret Mitchell (1900-1949, "Vom Winde verweht" 1936) war stets bemüht, ihr Privatleben vor der Öffentlichkeit zu schützen, so daß diese kürzlich (1985) erstmals veröffentlichten Briefe eine Rarität sind. Sie wurden 1919-1922 an einem Studienfreund gerichtet, als Margaret nach dem Tod der Mutter vom College nach Atlanta zurückgekehrt war, um dem Vater das Haus zu führen. Sie spiegeln das enge, auf Flirt und Heirat beschränkte Leben der jungen Mädchen in den Südstaaten, aber auch Margarets Ungenügen daran, die Lust am Aufbruch ins Jazz-Zeitalter, den Wunsch, zu schreiben. Mit Vorwort, Zwischentexten und Fotos vermitteln die Briefe ein lebendiges Porträt wie von Scott Fitzgerald entworfen, temperamentvoll, eigenwillig und sehr bezaubernd.
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Stolz und unbeugsam wie Scarlett Briefe an einen Freund
Margaret Mitchell (1900-1949, "Vom Winde verweht" 1936) war stets bemüht, ihr Privatleben vor der Öffentlichkeit zu schützen, so daß diese kürzlich (1985) erstmals veröffentlichten Briefe eine Rarität sind. Sie wurden 1919-1922 an einem Studienfreund gerichtet, als Margaret nach dem Tod der Mutter vom College nach Atlanta zurückgekehrt war, um dem Vater das Haus zu führen. Sie spiegeln das enge, auf Flirt und Heirat beschränkte Leben der jungen Mädchen in den Südstaaten, aber auch Margarets Ungenügen daran, die Lust am Aufbruch ins Jazz-Zeitalter, den Wunsch, zu schreiben. Mit Vorwort, Zwischentexten und Fotos vermitteln die Briefe ein lebendiges Porträt wie von Scott Fitzgerald entworfen, temperamentvoll, eigenwillig und sehr bezaubernd.
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