Ein uralter Krieg hat die Menschheit verändert. In einer Welt, in der Zwillinge zum Tode verurteilt sind, teilt Avi sich heimlich ein Leben mit ihrer Schwester Ana. Als Mensch erster Klasse getarnt, lebt Avi in Anas Schatten. Aber als diese erkrankt, muss Avi alles tun, um Geld für eine Behandlung aufzutreiben, falls sie nicht mit Ana gemeinsam sterben will. Doch es ist ausgerechnet Fürst Nevans erster Soldat Ren, der sie ersteigert. Jener Mann, der als einziger ihre wahre Identität aufdecken könnte. Statt der erwarteten Hinrichtung, folgt für Avi ein Auftrag, der sie geradewegs zu den Sinnesspielen führt. Es gibt nur zwei Wege dort raus: siegen, oder sterben. Ein echter Pageturner, gespickt mit großen Gefühlen und Happy End-Garantie von Bestsellerautorin Valentina Fast.
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Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
von Valentina Fast
Ein uralter Krieg hat die Menschheit verändert. In einer Welt, in der Zwillinge zum Tode verurteilt sind, teilt Avi sich heimlich ein Leben mit ihrer Schwester Ana. Als Mensch erster Klasse getarnt, lebt Avi in Anas Schatten. Aber als diese erkrankt, muss Avi alles tun, um Geld für eine Behandlung aufzutreiben, falls sie nicht mit Ana gemeinsam sterben will. Doch es ist ausgerechnet Fürst Nevans erster Soldat Ren, der sie ersteigert. Jener Mann, der als einziger ihre wahre Identität aufdecken könnte. Statt der erwarteten Hinrichtung, folgt für Avi ein Auftrag, der sie geradewegs zu den Sinnesspielen führt. Es gibt nur zwei Wege dort raus: siegen, oder sterben. Ein echter Pageturner, gespickt mit großen Gefühlen und Happy End-Garantie von Bestsellerautorin Valentina Fast.
Aktuelle Rezensionen(8)
📖 Worum geht’s? Die Geschichte entführt uns in ein Reich, in dem Menschen und Fae gemeinsam leben – allerdings unter einem grausamen Gesetz: Zwillinge sind strengstens verboten. Einer von ihnen gilt als der „dunkle Zwilling“, der Unglück und verbotene Magie bringt. Um diese Gefahr im Keim zu ersticken, wird nach oder während der Geburt einer oder beide Zweillinge hingerichtet. Der Protagonistin Aviana und ihrer Zwillingsschwester ist jedoch das Unmögliche gelungen: Sie haben überlebt. Seit Jahren führen sie ein hocheffährliches Doppelleben und teilen sich eine einzige Identität. Niemand darf je erfahren, dass es sie zweimal gibt. Doch das mühsame Versteckspiel gerät ins Wanken, als Avianas Schwester schwer erkrankt. Um das Geld für ihre Rettung aufzutreiben, sieht Aviana keinen anderen Ausweg, als sich auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen. Dort wird sie ausgerechnet von dem Soldaten Ren ersteigert. Doch statt sie zu verraten, schlägt er ihr einen riskanten Deal vor: Wenn sie ihn auf eine gefährliche Mission begleitet, bekommt sie die Chance auf eine eigene, echte Identität. Aviana lässt sich auf den Pakt ein – und begibt sich auf eine Reise, die alles verändern könnte. 🌟 Meine Meinung (Achtung, Spoiler!) Das Worldbuilding hat mich von Anfang an fasziniert. Besonders spannend fand ich, dass es nicht nur Menschen und klassische Fae gibt, sondern auch die geheimnisvollen Nachtfae, was der Welt eine tolle Tiefe verleiht. Auch das Konzept rund um den „dunklen Zwilling“ und die damit verbundene dunkle Magie bringt eine richtig packende Dynamik in die Geschichte. Die Prüfungen und Spiele innerhalb der Königsstadt waren ein absolutes Highlight für mich – von der bedrohlichen und mitreißenden Aufmachung her haben sie mich ein bisschen an Die Tribute von Panem erinnert. Ein riesiger Pluspunkt war für mich außerdem die Liebesgeschichte: Wer eine richtig gute, langsame Slow-Burn-Romance komplett ohne Spice sucht, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Annäherung fühlt sich dadurch umso intensiver an. Fazit Einen kleinen Stern Abzug gibt es von mir lediglich für den Schreibstil. Zu Beginn konnte er mich noch nicht komplett abholen, allerdings wird er im Laufe des Buches spürbar besser und flüssiger. Insgesamt eine wirklich packende, magische Geschichte!
Auch ich muss sagen, dass es mich es an einigen Stellen schon sehr an Hunger Games erinnert hat (Sinnesspiele und Spencer). Trotzdem gab es auch deutliche Unterschiede, wie zum Beispiel die Fae, Nachtfae, Menschen erster und zweiter Klasse. Insgesamt hat es mir echt richtig gut gefallen, auch wenn ich ein paar Dinge am Ende ein bisschen plump und offensichtlich fand. Mir hat auch gut gefallen, dass es ein Standalone ist und die Geschichte nicht endloss ausgeschlachtet wurde, weswegen ich auch die in etwa 600 Seiten für angemessen halte. Auch ist das Buch für eine etwas jüngere Zielgruppe geeignet, da es keine expliziten spicy Scenen gibt und sich die Brutalität für ein Fantasy Buch in Grenzen hält. Trotzdem gibt es auch heavy Themen, weswegen auch die Trigger Warnings beachtet werden sollten.
Der Klappentext von Stolen Crown hat bei mir große Erwartungen geweckt. Die Grundidee ist stark, das Setting vielversprechend und auch einzelne Konzepte wirken auf den ersten Blick originell. Leider muss ich aber sagen, dass mich das Buch insgesamt enttäuscht hat. Das größte Problem ist für mich die Umsetzung. Das Worldbuilding ist extrem umfangreich, steht aber in keinem Verhältnis zur Dicke des Buches. Die Geschichte wirkt, als hätte sie mindestens einen weiteren Band gebraucht .. wenn nicht sogar zwei. Zu viele Elemente werden angerissen, ohne Raum zur Entfaltung zu bekommen. Dadurch passiert vieles sehr schnell, wirkt oberflächlich und emotional kaum greifbar. Besonders enttäuschend fand ich die fehlende Tension zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Die Dynamik, die eigentlich das Herz der Geschichte sein sollte, hat mich zu keinem Zeitpunkt wirklich erreicht. Auch Spannung entsteht kaum, da Konflikte oft überraschend schnell und vergleichsweise problemlos gelöst werden. Ich habe ungewöhnlich lange für dieses Buch gebraucht, weil ich schlicht keine Lust hatte weiterzulesen. Das ist für mich immer ein klares Zeichen: Eine Geschichte kann mich nicht tragen, auch wenn die Idee dahinter gut ist. Und das ist hier besonders schade – denn Potenzial war definitiv da. ⚠️ Ab hier mit Spoilern ⚠️ Was mich besonders gestört hat, ist die enorme Anzahl an offenen Fragen, die das Buch hinterlässt. Viele Elemente werden eingeführt und danach entweder kaum noch oder gar nicht weiterverfolgt. • Die Nebelgeister: Sie werden erwähnt, wirken wichtig .. spielen dann aber faktisch keine Rolle mehr. Warum werden sie eingeführt, wenn sie keine Konsequenzen haben? • Henry: Auch hier bleibt völlig unklar, wie es mit ihm weitergeht. Sein Handlungsstrang fühlt sich unfertig an. Hat er nun einfach kein Interesse mehr an Avi? Warum ist er nicht entrüsteter? • Die Schwester: Sie taucht über weite Strecken kaum auf und bekommt erst gegen Ende etwas mehr Raum .. zu spät, um emotional noch relevant zu werden. Und zuuuufällig hat genau SIE eine Gabe die Avi am Ende rettet? .. • Die inneren Konflikte innerhalb der Mauern sowie gegenüber der Nachtfae: Warum existieren diese Probleme Jahrhunderte später noch? Wo liegt ihr Ursprung? Warum eskaliert oder verändert sich daran scheinbar nichts? • Die Demonstranten: Warum bleiben so viele Menschen vor Ort, wenn sie theoretisch gehen könnten? Diese Dynamik ergibt für mich keinen Sinn und wird nicht überzeugend erklärt. Der Plottwist selbst war tatsächlich überraschend.. den habe ich so nicht kommen sehen. Das rechne ich dem Buch positiv an. Ein weiteres großes Thema sind die Sinnesspiele. Sie hätten enormes Potenzial gehabt, werden aber extrem oberflächlich behandelt: • Die Spiele sind stark gehypt, dauern dann aber nur wenige Tage. • Fast alle schaffen sie, echte Konsequenzen bleiben aus. • Die Welt, in der sie stattfinden, wird kaum beschrieben .. dabei müsste sie für die Figuren völlig überwältigend sein. • Technische Aspekte, Atmosphäre, gesellschaftliche Bedeutung: alles bleibt vage. Gerade hier hätte ich mir viel mehr Detailtiefe, Spannung und Konsequenz gewünscht. Stattdessen wirken die Sinnesspiele wie ein erzählerisches Versprechen, das nicht eingelöst wird.
Hat mich leider nicht so richtig mitgerissen. Es handelt sich um eine Dystopie, die für mich an einigen Stellen leider nicht ganz logisch ist. Auch von den Sinnesspielen hab ich mir mehr erwartet und die spielen dann doch nur im Mittelteil des Buches eine Rolle
War ganz nett für zwischendurch. Die Panem vibes waren sehr… vorhanden 😂 und ich habe mir von den „Spielen“ mehr erwartet. Da wurde Potenzial verschwendet, aber dennoch ein netter Read für zwischendurch