Stadt ohne Namen: Horrorgeschichten

von Howard P. Lovecraft

Format:Softcover

Ich hatte schweissnasse Hände, als ich diese Werk zum ersten Mal las! Alfred Hitchcocks Filme wie "Die Vögel" oder "Psycho" halte ich im Vergleich zu diesem Horrorroman der Extraklasse für einen schwachen Abklatsch. H. P. Lovecraft war inspiriert von den Schriften Edgar Allan Poes, dessen Stil und unheimliche, teils höchst makabre Erzählungen einen großen Einfluss auf ihn ausübten. Seine typischen Schauplätze sind fast immer verlassene, unheimliche Häuser und Friedhöfe. Dieser Autor bildreichster Sprache wurde immer wieder von seinen Albträumen inspiriert, einige seiner frühen Erzählungen lassen bereits Motive erkennen, die später in meisterhaft geschriebenen Romanen wiederkehren sollten. Der Autor schrieb einen Schlüsselsatz über sein Lebenswerk: "Die älteste und stärkste Emotion des Menschen ist Furcht, und die älteste und stärkste Form der Furcht ist die Angst vor dem Unbekannten. Diese Tatsachen wird kaum ein Psychologe bestreiten, und sie begründen ein für allemal Echtheit und Rang der übernatürlichen Horrorgeschichte als literarische Form.“ Das ist genial und absolut richtig erkannt, denn unser Leben beginnt mit dem Geburtstrauma. Eben noch im Mutterleib, geborgen und ohne Gedanken an Böses, werden wir in das Leben geschleudert, mit Unbehagen und Schmerzen. Vielleicht wollen wir an diese Furcht erinnert werden, auch wenn diese wenig mit Glück einher geht. Ich bearbeitete diesen Roman mit viel Geduld neu, verbesserte die Lesbarkeit, peinlich darauf achtend, Duktus und Stil H. P. Lovecrafts nicht zu verwässern.

Science-Fiction & Fantasy
299 SeitenSoftcover
Erschienen an: 1981

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