Empfehlungen basierend auf "SPQR. Die tausendjährige Geschichte Roms."
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von George Orwell
«Orwell told the truth.» Christopher HitchensWinston Smith ist Mitarbeiter im Ministerium der Wahrheit. Der Held von «1984» macht zwei entscheidende Fehler: Er verliebt sich in seine Kollegin Julia, und er vertraut sich seinem Vorgesetzten an. Das ist im Weltreich Ozeanien eine Todsünde. Orwell, laut «Observer» der größte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, gelang mit seiner beklemmenden Vision einer Staatsdiktatur, die kein Privatleben duldet, sondern die Gedanken und Gefühle der Bürger bis ins Letzte diktiert, ein Großklassiker der Moderne. - «1984» erscheint nun in einer Neuübersetzung von Gisbert Haefs mit einem exklusiven Nachwort von Mirko Bonné. Totalitärer Überwachungsstaat, Entmündigung des Individuums, lückenlose Observation und Manipulation, Gehirnwäsche und Geschichtsfälschung - selten hat eine bei Erscheinen noch völlig absurd anmutende Dystopie die Zukunft der Menschheit so exakt und visionär vorhergesagt wie dieser Bestseller aus dem Jahre 1948. Im Lichte von «Social Scoring», wie es in China längst praktiziert wird, haben sich die schlimmsten Befürchtungen des Autors bewahrheitet.
von Paulo Coelho
Den eigenen Weg zu erkennen ist die große Aufgabe jedes Menschen. Ein Wegbegleiter fürs Leben.
von Erich Maria Remarque
Will man den Wehrdienst verweigern und Zivildienst ableisten, dann sollte man in der Gewissensprüfung darlegen können, warum man sich denn keinen Dienst an der Waffe vorstellen kann. Und mehr als einmal dürfte dann als Begründung die Lektüre von Erich Maria Remarques Im Westen nicht Neues folgen.Dieser Roman schildert aufs Eindringlichste die schauerlichen Erlebnisse des Soldaten Paul Bäumer an der Westfront des Ersten Weltkrieges, wo sich Deutsche und Alliierte in einem grausamen Grabenkrieg gegenüberstanden. Aber eigentlich sind Schauplatz und Zeit bedeutungslos, beherrschend ist das sinnlose Töten und die zu reinem Menschenmaterial degradierten Soldaten, die schon lange den Glauben an den "gerechten Krieg" aufgegeben haben. Hier ist kein Platz für klischeehaft mutige Helden, Verlierer sind sie letztlich alle, die da im Schlamm der Schützengräben liegen.So mancher Leser wird nach diesem Roman seine Meinung zu Krieg und Militärdienst geändert haben. Wer heute noch glaubt, Krieg könne eine heldenhafte Sache sein, der kennt das Buch wahrscheinlich nicht und sollte einmal einen Blick hinein werfen. Danach ist er entweder eines besseren belehrt oder scheinbar schon völlig abgestumpft. --Joachim Hohwieler
von Mary Beard
Verlagsinfo: Von Pompeji, der römischen Stadt am Golf von Neapel, die 79 n. Chr. unter der Asche des Vesuvs begraben wurde, geht eine ungebrochene Faszination aus. Wie kaum eine andere archäologische Statte eröffnet sie Einblicke in das Alltagsleben der Antike. Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise: Nach dem neuesten Kenntnisstand der archäologischen Forschung interpretiert die Autorin die heute noch vor Ort sichtbaren oder in Museen aufbewahrten Überreste der untergegangenen Stadt - und rückt dabei so manches Klischee zurecht, das, zum Mythos erstarrt, die Tatsachen verfälscht. So wird vor dem inneren Auge das Strassenleben Pompejis neu erweckt, der Betrieb in Kneipen, Küchen, Werkstätten, Bordellen und Privathäusern, das Treiben der Politiker, Priester, Wandschmierer, Geldverleiher und Gladiatoren, das Vergnügen in Thermen, Theater und Arena, der schier grenzenlose Kosmos der Wandmalereien sowie die bis heute nicht abgeschlossene Geschichte der archäologischen Erkundung