Wie kaputt muss man sein, um bei jemandem an der Tür zu klingeln und zu behaupten, man sei der Tod? Was wie ein schlechter Scherz beginnt, ist der Auf-takt zu einem hinreißenden, nicht enden wollenden Wortgefecht zwischen dem Tod und dem Erzähler, in dem es um Liebe, Freundschaft und Glauben, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zur Mutter und zu Johnny, dem kleinen Sohn des Erzählers, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat. Mit dabei: Sophia, die ruppig-souveräne und weise Exfreundin. Es ist eine Reise zwischen Himmel und Hölle, die geprägt ist von der Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod begeistert durch die Welt der Lebenden bewegt, und Fragen aufwirft wie: Muss der Tod eigentlich pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? Und es geht um die große Frage, was denn besser ist, »to burn out or to fade away«? »Sophia, der Tod und ich« ist eine irrsinnig lustige, berührende Suada, druck- und kraftvoll in jeder Zeile. Die ganze Herrlichkeit des Lebens gefeiert in einem Buch.
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Sophia, der Tod und ich (German Edition)
von Thees Uhlmann
Wie kaputt muss man sein, um bei jemandem an der Tür zu klingeln und zu behaupten, man sei der Tod? Was wie ein schlechter Scherz beginnt, ist der Auf-takt zu einem hinreißenden, nicht enden wollenden Wortgefecht zwischen dem Tod und dem Erzähler, in dem es um Liebe, Freundschaft und Glauben, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zur Mutter und zu Johnny, dem kleinen Sohn des Erzählers, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat. Mit dabei: Sophia, die ruppig-souveräne und weise Exfreundin. Es ist eine Reise zwischen Himmel und Hölle, die geprägt ist von der Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod begeistert durch die Welt der Lebenden bewegt, und Fragen aufwirft wie: Muss der Tod eigentlich pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? Und es geht um die große Frage, was denn besser ist, »to burn out or to fade away«? »Sophia, der Tod und ich« ist eine irrsinnig lustige, berührende Suada, druck- und kraftvoll in jeder Zeile. Die ganze Herrlichkeit des Lebens gefeiert in einem Buch.
Aktuelle Rezensionen(3)
Mit Sophia, der Tod und ich hat Thees Uhlmann eine wunderbar außergewöhnliche Geschichte geschrieben, die mich gleichzeitig zum Lachen gebracht und tief berührt hat. Ich habe das Buch nicht nur gelesen, sondern auch als Hörbuch in der Autorenlesung gehört – und beides war ein Genuss. Die Lesung von Uhlmann selbst bringt dabei noch einmal eine besondere Nähe und Authentizität mit, die die Geschichte fast wie ein vertrautes Gespräch wirken lässt. Der Roman ist leicht zu lesen, voller Humor und gleichzeitig warmherzig erzählt. Trotz des großen Themas – dem Tod höchstpersönlich – bleibt der Ton stets charmant, manchmal schräg und immer lebensnah. Man spürt beim Lesen eine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe, die das Buch so besonders macht. Besonders spannend finde ich, dass es mittlerweile auch als Theaterstück aufgeführt wird – gesehen habe ich es zwar noch nicht, aber allein die Vorstellung, wie diese warmherzige und witzige Geschichte auf der Bühne umgesetzt wird, klingt vielversprechend. Insgesamt ist Sophia, der Tod und ich ein Buch, das trotz (oder gerade wegen) seines ernsten Themas mit Humor, Leichtigkeit und viel Herz überzeugt. Für mich war es eine rundum positive Lese- und Hörerfahrung, die lange nachwirkt.
Als Hörbuch vom Autor gelesen einfach nur großartig!
Witzig, berührend und auf eine simple Art tiefsinnig.