The acclaimed New York Times bestselling memoir of the author’s struggle to understand her own sociopathy and shed light on the often maligned and misunderstood mental disorder.“A cross between a podcast by relationship therapist Esther Perel and a salacious tell-all.” —San Francisco ChroniclePatric Gagne realized she made others uncomfortable before she started kindergarten. Something about her caused people to react in a way she didn’t understand. She suspected it was because she didn’t feel things the way other kids did. Emotions like fear, guilt, and empathy eluded her. For the most part, she felt nothing. And she didn’t like the way that “nothing” felt.She did her best to pretend she was like everyone else, but the constant pressure to conform to a society she knew rejected anyone like her was unbearable. So Patric stole. She lied. She was occasionally violent. She became an expert lock-picker and home-invader. All with the goal of replacing the nothingness with...something.In college, Patric finally confirmed what she’d long suspected. She was a sociopath. But even though it was the very first personality disorder identified—well over 200 years ago—sociopathy had been neglected by mental health professionals for decades. She was told there was no treatment, no hope for a normal life. She found herself haunted by sociopaths in pop culture, madmen and evil villains who are considered monsters. Her future looked grim.But when Patricreconnects with an old flame, she gets a glimpse of a future beyond her diagnosis. If she’s capable of love, it must mean that she isn’t a monster. With the help of her sweetheart (and some curious characters she meets along the way) she embarks on a mission to prove that the millions of Americans who share her diagnosis aren’t all monsters either.This is the inspiring story of her journey to change her fate and how she managed to build a life full of love and hope.
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Sociopath: A Memoir
von Patric Gagne
The acclaimed New York Times bestselling memoir of the author’s struggle to understand her own sociopathy and shed light on the often maligned and misunderstood mental disorder.“A cross between a podcast by relationship therapist Esther Perel and a salacious tell-all.” —San Francisco ChroniclePatric Gagne realized she made others uncomfortable before she started kindergarten. Something about her caused people to react in a way she didn’t understand. She suspected it was because she didn’t feel things the way other kids did. Emotions like fear, guilt, and empathy eluded her. For the most part, she felt nothing. And she didn’t like the way that “nothing” felt.She did her best to pretend she was like everyone else, but the constant pressure to conform to a society she knew rejected anyone like her was unbearable. So Patric stole. She lied. She was occasionally violent. She became an expert lock-picker and home-invader. All with the goal of replacing the nothingness with...something.In college, Patric finally confirmed what she’d long suspected. She was a sociopath. But even though it was the very first personality disorder identified—well over 200 years ago—sociopathy had been neglected by mental health professionals for decades. She was told there was no treatment, no hope for a normal life. She found herself haunted by sociopaths in pop culture, madmen and evil villains who are considered monsters. Her future looked grim.But when Patricreconnects with an old flame, she gets a glimpse of a future beyond her diagnosis. If she’s capable of love, it must mean that she isn’t a monster. With the help of her sweetheart (and some curious characters she meets along the way) she embarks on a mission to prove that the millions of Americans who share her diagnosis aren’t all monsters either.This is the inspiring story of her journey to change her fate and how she managed to build a life full of love and hope.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich lese sehr ungern Biografien und noch weniger Autobiografien. Aber hier geht es um ein Thema das mich anspricht weil die Dunkelheit und Düsternis die damit oft Verbunden wird (z.B. in der Popkultur) mich anzieht. Das gebe ich auch ganz offen zu. Alles was scheinbar weit weg von allem ist, wie ich selbst bin zieht mich magisch an. Fasziniert mich und ich will mich damit beschäftigen, weil ich genau das verstehen möchte, was am weitesten von der Möglichkeit meines eigenen Erlebens weg ist. Mich interessiert die düstere Seite an Menschen, ehrlicherweise weit mehr als die Guten. Und ja das ist definitiv eine gewisse Voyeuristische Seite in mir, die auch dafür gesorgt hat, das ich dieses Buch unbedingt lesen möchte und ich denke, diese Seite in vielen Menschen hat auch dazu geführt, das es in den USA ein Bestseller wurde. Es ist auch nicht ganz gut trotz der Kritik der Autorin an bisherigen Einordnungen von Soziopathie, ein gewisses Vorwissen zu haben. Dann weiß man in etwa mit was man es zu tun bekommt und wie man auch die Argumentationen der Autorin einordnen und verstehen kann. Sie beschreibt ihr Erleben und ihren Umgang mit der Frage, wer bin ich und wenn ja, wie gehe ich nun mit der Erkenntnis um eine Soziopathin zu sein? Sie versucht zu erklären, wie sie "fühlt", wie schwer es für sie ist, nicht zu fühlen und darauf irgendwie zu reagieren. Wie anstrengend ihre Form von Masking auch ist. Denn vieles was sie tut ist eigentlich eine Reaktion darauf, nichts zu fühlen. Sie beschreibt aber auch, das es manchmal wie ein Schleier ist. Es scheint als ob sie daher auf manches keinen Zugriff hat. Oder es nur Intellektuell versteht, aber nicht fühlen kann. Trotzdem empfindet sie laut eigener Aussage für bestimmte Menschen Liebe. Was Liebe für sie ist, beschreibt sie aber interessanterweise nie. Sie weiß nur nach eigener Aussage, das sie sicher ist bestimmt Menschen zu Lieben z.B. ihren langen Freund und dann Ehemann David, ihre Familie. Es ist aber wahrscheinlich auch für mich und auch sie schwer, zu sehen ob es da Unterschiede in dem empfinden gibt oder nicht. Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke sagt in ihren Büchern und auch in Interviews, das es gar nicht wichtig ist ob ich als Laie jemanden als Sadisten, Narzissten, usw. erkennen kann. Wichtiger ist ja viel mehr, ob eine Person in meiner Umgebung mir gut tut oder nicht. Ich finde sie hat Recht damit. Patric Gagne beschreibt sogar, das sie sich vorverurteilt fühlt, weil die Gesellschaft Soziopathie eng mit Verbrechen und der Frage verknüpft, werden diese Menschen jemanden töten? Sie gibt aber auch offen zu, was sie alles getan hat, weil sie einen anderen Zugang zu Moral und Scham hat - nämlich einen der beides außen vorlässt. Sie erkennt zwar Richtig und Falsch, manchmal kann sie auch nicht im Gespräch erkennen, was das Problem einer Handlung war. Interessant fand ich dabei z.B. einen Einbruch, den sie selbst als absolut positiv für sich selbst wahrgenommen hat, weil sie nach eigenem empfinden keine vorhergehende Apathie hatte, sondern einfach Lust auf den Einbruch verspürte. Gleichzeitig sollte man sich auch nicht darin verrennen. Wir haben alle Anteile ins uns, die uns an manchen Tagen als ganz schön negativ Zeigen können. Nur manche können mit diesen Anteilen dann anders umgehen. Weil sie diese als Teil ihres Ichs annehmen können. Dazu kommt aber auch eine Tatsache, die man durchaus vergisst, wenn man nur von außen auf diese Persönlichkeit schaut. Nämlich das ich als jemand der alle Gefühlsebenen fühlen und ein breites Spektrum darin hat, genauso wenig dieses Nicht-Fühlen verstehen kann, wie umgekehrt jemand der das nur begrenzt bis gar nicht kann. Und ja, auch jemand der ein andres Gefühlspektrum hat als die meisten, hat ein Recht auf Akzeptanz und Respekt. Trotzdem glaube ich auch, das es ganz gut, bestimmte Persönlichkeitsstrukturen einigermaßen einordnen zu können. Auch weil es einem helfen kann, bestimmtes Verhalten anderer Personen verarbeiten zu können. Ich glaube schon, dass man dadurch vielleicht früher Abstand von jemandem nimmt, der einem nicht gut tut. Letzten Endes hat jede Persönlichkeitsstruktur so ihre Vor und Nachteile. Manche davon kann man ausgleichen, manche aufgrund genau dieser Struktur nicht. Manches davon macht es einem Einfach in der Gesellschaft Akzeptanz zu finden, anderes nicht. Manches macht es einfacher zu verbergen, wer man wirklich ist. Die Frage ist eben ob Manipulationen immer grundsätzlich etwas negatives ist (im Grunde ist z.B. Psychologie auch eine gewisse Manipulation, die wir aber in Form von Therapie als etwas Sinnvolles und Positives wahrnehmen.) Gleichzeitig fühlen wir uns in manchen Situationen hintergangen, wenn jemand ganz anders ist als bisher gedacht. Es ist das gute Recht der Autorin auch ihre Seite der Geschichte zu erzählen. Gleichzeitig ist es schon so, das es trotzdem ganz gut ist Vorkenntnisse zu haben, weil man sonst einen einseitigen Blickwinkel einnimmt (das würde ich übrigens bei jeder Art von Selbstdarstellung sagen. Das betrifft genauso andere Bücher die sich mit psychologischen Aspekten auseinandersetzten wie z.B. "Eine Bonny kommt selten" allein oder generell Bücher über Depressionen usw.) Wer tut einem gut und wer nicht? Das ist am Ende des Tages die wirklich entscheidende Frage. ich denke die Autorin hat für sich einen Weg gefunden, ihren Platz in der Gesellschaft anders zu gestalten, um auch sich selbst positiver zu sehen. Aber auch wenige Menschen zu verletzen. Ich fand das Buch sehr interessant, weil es einen Einblick in eine Persönlichkeitsstruktur gegeben hat, die ich tatsächlich schwer nachempfinden kann, die ich aber besser verstehen möchte. Und ja, vieles was die Autorin im Laufe ihres Lebens so getan hat, fand ich schwierig bis höchst destruktiv. Ich finde einerseits korrigiert das Buch bestimmte Vorurteile die auch von der Psychologie als Wissenschaft mit aufgebaut wurden, weil sie sich schwer tut, Soziopathie und auch Psychopathie von der Kriminalpsychologie getrennt zu kategorisieren. Normalerweise werden diese Persönlichkeitsstrukturen nur dann überhaupt abgefragt, wenn es um die Frage von kriminellem Verhalten geht. Das hilft aber betroffenen Personen nicht im Vorfeld. Patric Gagne spricht z.B. auch darüber, wie sehr sie sich hier nicht gesehen fühlte. Andererseits hilft es schon, eben Eckpunkte von Soziopathie zu kennen um auch Patric Gagne als Person hinter dem Text und durch ihren Text besser ein ordnen zu können. Und ja, ich würde ich daher auch nicht immer ganz und gar vertrauen, weil sie die Agenda hat, ihre Persönlichkeit positiver darzustellen. Ich hatte z.B. schon ein Problem damit, wie sehr sie gegen andere Persönlichkeitsstrukturen wettert vor allem Borderline scheint für sein rotes Tuch zu sein. Da merkt man ehrlicherweise am meisten, das sie nicht in der Lage ist empathisch mit anderen um zu gehen und sieht nur, welche Nachteile sie selbst daraus zieht. Ich kann zwar nachvollziehen, warum sie Probleme mit der betreffenden Person hat, aber sie hier das gleiche macht, was sie der Gesellschaft ansonsten auch vorwirft. Sie nämlich nicht als jemand zu akzeptieren, die eben so ist wie sie ist. Mir hat es jedenfalls interessante Einblicke gegeben und auch ein paar Denkanstöße, wie wir mit Menschen umgehen die nicht der Norm entsprechen. Vor allem, wenn diese so ganz anders sind als man selbst. Und vor denen man vielleicht auch Angst und Ehrfurcht hat. Die man faszinierend findet, aber nur von weitem.
It was really interesting to learn about this deeply misunderstood mental disorder from a person actually experiencing it. But the book couldn‘t fully engage me.