3.2

Sehen wir uns morgen?

von Alice Kuipers

Format:Hardcover

Dialog per Notizzettel: Die 15-jährige Claire lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter zusammen. Diese ist als Frauenärztin tätig und oft weg. Also schreiben sich Mutter und Tochter Zettel, die sie an den Kühlschrank hängen. Doch da stehen nicht nur Kleinigkeiten wie die Einkaufsliste, sondern viele andere überaus wichtige Mitteilungen. So erfahren wir, dass Claire regelmässig ihren Vater trifft, dass sie Freundinnen hat, ihre erste Liebe erlebt, während die Mutter in der Klinik mit Geburten und Babies zu tun hat. Eines Tages jedoch muss die Mama selber zum Arzt und man versteht schnell, dass es ernst ist. In der Folge stehen die Krankheit und ihr Verlauf im Mittelpunkt. Die Alltäglichkeiten sind durchzogen durch Hoffen und Bangen. Es ist unglaublich, wie es die Autorin schafft im 'Notizzettelstil' so viel über die Mutter-und-Tochter-Beziehung und deren Leben mitzuteilen und damit eine emotionale Dichte zu schaffen. Da manche Seiten nur mit einem Satz gefüllt sind, liest sich das Buch sehr schnell und ist von daher auch für Weniglesende ein überschaubarer Text. Ab 12 Jahren, ****, Denise Racine.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
232 SeitenHardcover
Erschienen an: 2008

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.2(12 ratings)
NatisWeltRezension von NatisWelt

Das Cover passt in diesem Fall mal wieder sehr gut zur Geschichte, da Claire und ihre Mutter vorwiegend über Klebezettel am Kühlschrank kommunizieren und sich auf diesen auch immer fragen "Sehen wir uns morgen?" Durch den Beruf der Mutter sehen die beiden sich recht selten und wenn es dann doch mal klappt, dann eher nur kurz. Deshalb kommunizieren Claire und ihre Mutter über Klebezettel. Mal sind es eher nur kurze Notizen, aber sie schreiben sich auch mal "Briefe" auf den Klebezetteln, wenn sie sich mal mehr zu erzählen haben. Eines Tages erhält Claires Mutter die schreckliche Diagnose Brustkrebs, doch viel ändert sich dadurch nicht zwischen den beiden nur das die Nachrichten eher emotionaler Natur sind anstatt fröhlich. Die Idee mit den Klebezettel hat mir wirklich gut gefallen, aber ich kann es nicht ganz nachvollziehen das die beiden sich nicht mehr um Treffen gekümmert haben auch nicht als die Mutter von Claire schwer krank wurde. Ich meine will man wirklich als letztes Lebenszeichen von der Mutter einen Klebezettel? Ich kann mich da schwer hineinversetzen. Aber dementsprechend war es auch einfach mal wieder was neues was uns die Autorin dort bietet. Ihr Schreibstil ist locker leicht und lässt sich wirklich ziemlich flüssig lesen, sodass man diese Geschichte auch schnell mal zwischendurch lesen kann ohne viel Konzentration. Denn dieses Buch hat zwar stellenweisen seine Emotionen, aber wer in diesem Tiefgang erwartet, den muss ich tatsächlich enttäuschen. Es ist jetzt nicht wirklich DIE Lesempfehlung, aber abraten kann ich euch auch nicht von dem Buch. Also wenn ihr wirklich mal wieder was leichtes für Zwischendurch sucht, dann nehmt euch "Sehen wir uns morgen?", aber es ist jetzt kein "Must read"-Buch.

TessRezension von Tess

Die Geschichte war für mich einfach zu vorhersehbar. Traurig aber ganz schöne Geschichte für zwischendurch, da es nicht lange dauert das Buch zu lesen. Mir persönlich hat einfach was gefehlt um das Buch, lesenswert zu machen!

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