4.3

Schwüre, die wir brechen

von Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson

Format:Softcover
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Ein brutaler Serienmörder hinterlässt rätselhafte Hieroglyphen. Das Land steht Kopf. Als eine populäre True-Crime-Podcasterin in den Fall verwickelt wird, geraten die Ermittler unter unerbittlichen Druck.In Malmö wird eine Leiche mit einem Krokodilkopf gefunden. Der frisch verwitwete Kommissar Jon Nordh und seine strafversetzte Kollegin Svea Karhuu stehen vor einem Rätsel. Als es weitere Tote gibt, wird klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der seine Opfer als altägyptische Gottheiten inszeniert und verschlüsselte Nachrichten hinterlässt. Die Öffentlichkeit gerät in Panik. Eine undurchsichtige True-Crime-Podcasterin steigert den Druck und weiß plötzlich mehr als die Ermittler. Dann verschwindet ein junges Mädchen – und die Ereignisse überschlagen sich …»Das Autoren-Ehepaar, ein Norddeutscher und eine Südschwedin, hat seinen Platz im Konzert der großen schwedischen Krimiautoren gefunden.« Hessischer Rundfunk

Mystery, Thriller, Horror & Crime
448 SeitenSoftcover
Erschienen an: August 14, 2025

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.3(8 ratings)
Lese_RolliRezension von Lese_Rolli

Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Polizistinnen und Polizisten sind oft die ersten, die in kritischen Momenten, wenn wir Hilfe benötigen, zur Stelle sind. Viele empfinden Dankbarkeit für die Sicherheit und Unterstützung, doch oftmals verlieren wir den Blick dafür, dass in jeder Uniform ein Mensch steckt, der eigene Sorgen und Probleme hat und dieser sie uns nicht spüren lässt. Es ist wichtig, sich in die Perspektive der Polizistinnen und Polizisten zu versetzen. Wertschätzung und Dankbarkeit können einen großen Unterschied machen, im Umgang untereinander, schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass sich Menschen, trotz ihrer Berufswahl, in diverse Gefahrensituationen begeben. Wenn plötzlich eines unserer Kinder spurlos verschwindet, geraten wir in Panik. Jede Sekunde zählt und jede Minute vergeht quälend langsam. Es gibt keine Pause, keinen Rückzug, alles dreht sich darum, das Kind endlich wieder in die Arme zu schließen. Jedes Klingeln des Telefons oder an der Haustür, schenkt Hoffnung, dass endlich die erlösende Nachricht kommt und das Kind wohlbehalten gefunden wurde. Inmitten der schweren Zeit, würde jedes Elternteil, nach jedem Strohhalm greifen, der sich ihnen bietet, in der Hoffnung, dass das Kind gefunden wird. Doch sollte sich jeder genau überlegen, wie weit er zu gehen bereit ist. Nicht jeder meint es gut mit einem und das kann einen größeren Schaden anrichten. Der Verlust eines geliebten Menschen, kann einen emotional belasten. Wenn dann zusätzlich der Verdacht aufkommt, dass der Tod nicht das Resultat eines Unfalls war, verstärkt dies den Schmerz, kann aber auch eine unendliche Stärke hervorrufen, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Dies bedeutet aber auch, dass sich jede Person, die versucht, Licht in die Dunkelheit zu bekommen, sich selbst in Lebensgefahr begibt. In einer scheinbar ruhigen Nachbarschaft, lebt ein Kind, das hinter verschlossenen Türen schwerste Gewalt erlebt. Die Wände, die Schutz bieten sollen, sind Zeuge von unmessbarem Leid. Die Hoffnung, dass die lauten Stimmen, die Nachbaren erreichen, wird enttäuscht, da diese lieber schweigen und das Leid des Kindes dadurch verdoppeln. Die Untätigkeit erstickt jegliches Licht und gibt dem Kind das Gefühl, zwischen Angst und Einsamkeit gefangen zu sein. Durch die Tatenlosigkeit jedes Einzelnen, wird dafür gesorgt, dass die Seele des Kindes immer mehr in die Dunkelheit gleitet und das täglich Erlebte zum Alltag und zu einer Selbstverständlichkeit wird. Es lernt damit zu leben und versteckt seine Trauer hinter einem Lächeln. Dies ist, leider, traurige Realität und bedeutet, dass wir mehr hinsehen müssen und nicht schweigen dürfen. Kein Kind der Welt, hat es verdient, dass ihm Gewalt angetan wird und andere Erwachsene dies mit Schweigen unterstützen. Der Lese_Rolli

Bianca Rezension von Bianca

"Schwüre, die wir brechen" von Roman Voosen & Kerstin Signe Danielsson ist ein spannender Krimi über bizarre Morde und ägyptische Götter. Es handelt sich um den 2. Teil aus der Reihe, wobei ich diesem auch gut folgen konnte ohne den ersten Teil zu kennen. Die Geschichte handelt von den Kommissaren Karhuu und Nordh. Sie müssen einen sehr bizarren Mörder finden. Dieser tötet seine Opfer auf sehr spezielle Weise. Er entfernt den Kopf und näht einen Tierkopf an dessen Stelle. Die Geschichte enthält auch als Nebengeschichte jeweils die Vergangenheit der beiden Kommissare und ihr Umgang hiermit. Beide ermitteln gleichzeitig noch privat zu Dingen im ihrer Vergangenheit. Die Hauptgeschichte wird durch Rückblicke in die Vergangenheit der Täter greifbarer dargestellt. Entsprechende Passagen sind in einer anderen Schrift dargestellt. Dies finde ich sehr hilfreich. Der Schreibstil ist sehr spannend und mitreißend. Es gibt viele überraschende Wendungen. Die Spannung hält bis zum Schluss. Ich hätte direkt weiterlesen können und freue mich schon auf den nächsten Teil. Ich kann den Krimi sehr empfehlen!

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