Klappentext Sara ist Japanologiestudentin und eine charmante, vielumworbene junge Frau. Adam ist nach einem ersten großen Erfolg am Broadway der meistversprechende schwule Stückeschreiber New York und Saras berster Freund. Maddy ist Anwältin und frischgebackene Mutter und die bodenständige beste Freundin Saras. Peter ist der gutaussehende, sportliche junge Mann, von dem Maddy nie gedacht hätte, daß er sich für sie interessieren könnte. Jetzt ist er ihr Ehemann. Alle sind sie Anfang dreißig und haben noch nicht wirklich ihren Weg gefunden. Doch ihre Freundschaft ist eine feste Institution, genau wie das Ferienhaus auf Long Island, in dem sie seit Jahren jeden August gemeinsam verbringen. In dem sommerlichen Ritual und in der spartanischen, angeschmuddelten Atmosphäre des Hauses bewahren sich die Freunde das Lebensgefühl der Collegezeiten. Vor allem aber sind diese Ferienwochen die einzige Zeit im Jahr, die Sara nicht mit ihrer Mutter Natalie teilt. Denn seitdem sich die Eltern vor vielen Jahren getrennt haben, sind Mutter und Tochter die engsten Vertrauen. Doch in diesem Sommer ändert sich alles. Kurz nach ihrer Ankunft im Sommerhaus stirbt Sara bei einem Autounfall. Ein paar Tage später stößt Natalie zu der Gruppe. Sie kann den Tod ihres einzigen Kindes nicht verwinden und möchte wissen, wie ihre Tochter in diesem ihr fremden Umkreis gelebt hat. Die Anwesenheit von Natalie, die aussieht wie ein älteres Abbild von Sara und fast alles über jeden einzelnen weiß, Saras Freunde aber nie besonders mochte, wird für Adam, Maddy und Peter zur Zerreißprobe. Meg Wolitzers Figuren könnten die Kinder von Woody Allens Stadtneurotikern sein. Mit genauer Beobachtungsgabe, lakonischem Witz und großer Sympatie zeigt sie, wie einsam ihre klugen, redegewandten Helden trotz aller Freundschaft und Liebe sind und wie sehr sie sich im Grunde vor der Liebe fürchten.
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Saras Freunde.
von Meg Wolitzer
Klappentext Sara ist Japanologiestudentin und eine charmante, vielumworbene junge Frau. Adam ist nach einem ersten großen Erfolg am Broadway der meistversprechende schwule Stückeschreiber New York und Saras berster Freund. Maddy ist Anwältin und frischgebackene Mutter und die bodenständige beste Freundin Saras. Peter ist der gutaussehende, sportliche junge Mann, von dem Maddy nie gedacht hätte, daß er sich für sie interessieren könnte. Jetzt ist er ihr Ehemann. Alle sind sie Anfang dreißig und haben noch nicht wirklich ihren Weg gefunden. Doch ihre Freundschaft ist eine feste Institution, genau wie das Ferienhaus auf Long Island, in dem sie seit Jahren jeden August gemeinsam verbringen. In dem sommerlichen Ritual und in der spartanischen, angeschmuddelten Atmosphäre des Hauses bewahren sich die Freunde das Lebensgefühl der Collegezeiten. Vor allem aber sind diese Ferienwochen die einzige Zeit im Jahr, die Sara nicht mit ihrer Mutter Natalie teilt. Denn seitdem sich die Eltern vor vielen Jahren getrennt haben, sind Mutter und Tochter die engsten Vertrauen. Doch in diesem Sommer ändert sich alles. Kurz nach ihrer Ankunft im Sommerhaus stirbt Sara bei einem Autounfall. Ein paar Tage später stößt Natalie zu der Gruppe. Sie kann den Tod ihres einzigen Kindes nicht verwinden und möchte wissen, wie ihre Tochter in diesem ihr fremden Umkreis gelebt hat. Die Anwesenheit von Natalie, die aussieht wie ein älteres Abbild von Sara und fast alles über jeden einzelnen weiß, Saras Freunde aber nie besonders mochte, wird für Adam, Maddy und Peter zur Zerreißprobe. Meg Wolitzers Figuren könnten die Kinder von Woody Allens Stadtneurotikern sein. Mit genauer Beobachtungsgabe, lakonischem Witz und großer Sympatie zeigt sie, wie einsam ihre klugen, redegewandten Helden trotz aller Freundschaft und Liebe sind und wie sehr sie sich im Grunde vor der Liebe fürchten.
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