John Wilder ist erfolgreich und mit einer liebevollen Familie gesegnet. Aber etwas scheint nicht zu stimmen in seinem Leben, und mit der Unzufriedenheit steigt auch sein Alkoholkonsum, bis er eines Abends vor dem Abgrund steht - und seiner Frau telefonisch mitteilt, es sei sicherer für sie, er käme nicht nach Hause... Ein eindringlicher und unvergesslicher Blick in die dunklen Winkel der Psyche, von einem der wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.John Wilder führt das perfekte Leben: Im trauten Eigenheim wartet eine ihn liebende Frau täglich auf seine Rückkehr aus dem Büro, wo er sich eine vielversprechende Karriere als Anzeigenvertreter aufgebaut hat. Seine Abende verbringt er auf Cocktailpartys und die Wochenenden mit der Familie auf dem Lande. Alles scheint gut. Doch wenn John ehrlich zu sich ist, dann weiß er, dass tief in ihm schon seit Langem etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist - etwas droht, die Ruhe zu stören.''Ruhestörung' ist, wie alle Romane Yates', die inzwischen auf Deutsch erschienen sind, phantastisch erzählt und übersetzt: mit sanfter Unerbittlichkeit, sardonischem Humor und gerade so viel Überraschungen, wie Fatalität sie erträgt. Wer zu lesen anfängt, sollte für die nächsten Stunden keine Termine haben. Es ist ziemlich sicher, dass er sie vergisst.' Der Spiegel "Das Psychiatriekapitel könnte von Franz Kafka abgesegnet sein. Und man kann ermessen, wie wenig der glasklare Stilist Richard Yates, der notorisch für seine ätzenden Gesellschafts- und Milieuschilderungen gerühmt wird, in Wahrheit mit der Schule des Sozialromans zu tun hat. Wie viel dagegen mit den großen Existenzialisten und Fatalisten der Moderne." -- Die Zeit, Ursula März"Richard Yates ist die wichtigste Wiedentdeckung der amerikanischen Literatur. Er beherrscht die Kunst, Lieblosigkeit und scheiternde Kommunikation im Umgang nah vertrauter Menschen darzustellen, in einem unaufgeregten, präzisen Erzählton und mit einer meisterhaften Lakonik. Man muss lange suchen, um einen solch faszinierenden Helden wie John Wilder zu finden." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Ruhestörung Roman
von Richard Yates
John Wilder ist erfolgreich und mit einer liebevollen Familie gesegnet. Aber etwas scheint nicht zu stimmen in seinem Leben, und mit der Unzufriedenheit steigt auch sein Alkoholkonsum, bis er eines Abends vor dem Abgrund steht - und seiner Frau telefonisch mitteilt, es sei sicherer für sie, er käme nicht nach Hause... Ein eindringlicher und unvergesslicher Blick in die dunklen Winkel der Psyche, von einem der wichtigsten amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.John Wilder führt das perfekte Leben: Im trauten Eigenheim wartet eine ihn liebende Frau täglich auf seine Rückkehr aus dem Büro, wo er sich eine vielversprechende Karriere als Anzeigenvertreter aufgebaut hat. Seine Abende verbringt er auf Cocktailpartys und die Wochenenden mit der Familie auf dem Lande. Alles scheint gut. Doch wenn John ehrlich zu sich ist, dann weiß er, dass tief in ihm schon seit Langem etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist - etwas droht, die Ruhe zu stören.''Ruhestörung' ist, wie alle Romane Yates', die inzwischen auf Deutsch erschienen sind, phantastisch erzählt und übersetzt: mit sanfter Unerbittlichkeit, sardonischem Humor und gerade so viel Überraschungen, wie Fatalität sie erträgt. Wer zu lesen anfängt, sollte für die nächsten Stunden keine Termine haben. Es ist ziemlich sicher, dass er sie vergisst.' Der Spiegel "Das Psychiatriekapitel könnte von Franz Kafka abgesegnet sein. Und man kann ermessen, wie wenig der glasklare Stilist Richard Yates, der notorisch für seine ätzenden Gesellschafts- und Milieuschilderungen gerühmt wird, in Wahrheit mit der Schule des Sozialromans zu tun hat. Wie viel dagegen mit den großen Existenzialisten und Fatalisten der Moderne." -- Die Zeit, Ursula März"Richard Yates ist die wichtigste Wiedentdeckung der amerikanischen Literatur. Er beherrscht die Kunst, Lieblosigkeit und scheiternde Kommunikation im Umgang nah vertrauter Menschen darzustellen, in einem unaufgeregten, präzisen Erzählton und mit einer meisterhaften Lakonik. Man muss lange suchen, um einen solch faszinierenden Helden wie John Wilder zu finden." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung
Aktuelle Rezensionen(1)
Hab das Buch aus einem Bücherschrank und hatte keine Erwartung außer etwas Neugier. Der Tiefgang der Geschichte und die Protagonisten haben mich überzeugt.