In Blys Welt bestimmen Hexen und Vampire über Leben und Tod. Bly schlägt sich nur mithilfe ihres Bluts durch, von dem beide Gruppen abhängen. Doch nach einem Schicksalsschlag verliert Bly nicht nur ihre Schwester, sondern auch ihr bester Freund (und heimliche große Liebe) Emerson hat nur noch ein Jahr zu leben. Es sei denn, Bly tritt bei den Revenant Games an: ein tödlicher Wettkampf zwischen Vampiren und Hexen, bei dem der Gewinner eine Tote wieder zum Leben erwecken oder einen Menschen in einen Vampir verwandeln darf. Bly will um jeden Preis siegen. Doch sie hat nicht mit dem Vampir Kerrigan gerechnet, mit seinen unberechenbaren Absichten oder seiner unheimlichen Anziehungskraft …
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Revenant Games – Spiel auf Leben und Tod
von Margie Fuston, Verena Kilchling
In Blys Welt bestimmen Hexen und Vampire über Leben und Tod. Bly schlägt sich nur mithilfe ihres Bluts durch, von dem beide Gruppen abhängen. Doch nach einem Schicksalsschlag verliert Bly nicht nur ihre Schwester, sondern auch ihr bester Freund (und heimliche große Liebe) Emerson hat nur noch ein Jahr zu leben. Es sei denn, Bly tritt bei den Revenant Games an: ein tödlicher Wettkampf zwischen Vampiren und Hexen, bei dem der Gewinner eine Tote wieder zum Leben erwecken oder einen Menschen in einen Vampir verwandeln darf. Bly will um jeden Preis siegen. Doch sie hat nicht mit dem Vampir Kerrigan gerechnet, mit seinen unberechenbaren Absichten oder seiner unheimlichen Anziehungskraft …
Aktuelle Rezensionen(3)
Die Idee hinter dem Buch war super, allerdings hat mir die Umsetzung einfach nicht zugesagt. Es gab immer wieder spannende Szenen und auch das Ende hatte es noch einmal in sich. Trotzdem hatte ich das Gefühl ewig an diesem Buch zu hängen und nicht vorwärts zu kommen. Ich hätte dieses Buch so gerne geliebt, weil ich die Idee und das Konzept dahinter richtig toll fand. Auch der Schreibstil war für mich nicht ganz flüssig und ich bin öfters ins Stocken geraten. Schade 🥺
Inhalt in meinen Worten: Wenn du aufwächst mit Hexen und Vampiren, das aber Gefahr bedeutet und zudem auch deiner Schwester das Leben kostet, und es dann einmal im Jahr Spiele gibt, die auf Leben und Tod gehen, um das was du verloren hast zurück zu gewinnen, würdest du dann wie Bly handeln und dich diesem Wettkampf mit einem wertvollen Freund stellen, oder hättest du den Mut nicht, denn es geht um alles, vor allem um dein Leben. Doch das allein muss Bly nicht aushalten, sie muss erkennen, das Herzen manchmal verwirrend schlagen, das Blut mehr ist als nur das was in deinem Körper ist, und vor allem muss sie erkennen, das Vampire und Hexen nicht nur eine Sache gemeinsam haben, sondern das dort auch Gefühle wichtige Rolle spielen können. Ist Bly stark genug sich diesem Wettkampf zu stellen und dabei ihre Schwester zurück zu gewinnen? Diese Frage kann euch nur das Buch beantworten. Wie ich das Gelesene empfand: Der Einstieg war einfach in diese Geschichte, ich flog förmlich durch die Seiten, doch dazwischen gab es dann einige längere Szenen, wo es darum geht weiter zu lesen und sich am Ende überraschen zu lassen, wie diese Geschichte endet, einerseits mit einem sehr offenen Ende und andererseits mit einer Wahl der Qual. Und einem Kampf der mehr auslöst als nur einen Preis zu gewinnen. Zudem fand ich die kleine Liebesgeschichte zwischen dem Vampir und Bly spannend, zugleich tat mir aber auch ihr Mitstreiter sehr leid, denn dieses Spiel kann auch deutlich etwas zerstören, was vielleicht so nicht erahnt werden konnte. Letztlich muss Bly sich entscheiden, wohin ihr Weg gehen soll, selbst wenn das alles auf den Kopf stellt. Bly: Ich empfand Bly am Anfang noch gut, sie war ein rebellisches Mädchen, das sich ihren Weg aussuchen wollte, doch dann ging mir irgendwann Bly mit ihrer Art ein wenig auf die Nerven, da sie einfach unvorsichtig und naiv aber zeitgleich sehr bestimmend und stark hervortrat und mit dem Feuer spielte, zudem versank sie öfters in Selbstmitleid und war ziemlich egoistisch, zeitgleich war sie aber auch hin und hergerissen zwischen ihren Entscheidungen, hier frage ich mich, wie es im zweiten Teil der Reihe weiter gehen wird, ob sie sich auf eine Seite stellen wird, die richtig ist, oder weiterhin alles auf den Kopf stellen möchte. Spannung: Diese Spiele empfand ich gelungen und auch wirklich spannend, auch wenn ich dazu sagen muss, das sich manches zog und manches irgendwie immer wieder einen kleinen Sprung machte, wo ich nicht direkt mitgekommen war. Das ist aber nicht tragisch schlimm, sondern machte es auch wiederum spannender. Empfehlung: Lest das Buch bitte mit Bedacht, es triggerte mich an einer Stelle deutlich, das hätte ich so nicht erwartet, zeitgleich fand ich die Geschichte gut durchdacht, und es ist Vampirroman, wo mal die Vampire nicht nur glitzern und lieb sind, sondern tatsächlich auch böswillig handeln können. Ich empfehle das Buch ab 16 Jahren. Bewertung: Ich hatte einige Punkte die ich gut empfand, aber auch einige Stellen die sich zogen, und auch ein wenig sprunghaft empfand. Deswegen gebe ich vier Sterne.
Eine packende Geschichte, die von Anfang an mit ihrer atmosphärisch düsteren Stimmung punktet. Die Idee einer Welt, in der Städte entweder von Vampiren oder Hexen regiert werden, ist faszinierend und wurde unglaublich bildhaft beschrieben – das hat mir richtig gut gefallen. Besonders diese Städte haben mir richtig gut gefallen. Die Herkunft und die Geschichte der Vampire und Hexen in dieser Welt fand ich besonders spannend und mal wieder total anders. Im Kontrast zu den Städten steht das Ödland, in dem die Menschen unter schlechten Bedingungen leben. Blut ist hier das kostbarste Gut, das sie an die Hexen und Vampire verkaufen. In den grausamen Spielen, die jedes Jahr stattfinden, wird deutlich, dass auch Menschen Schreckliches tun können, wenn sie keinen anderen Ausweg sehen. Bly, die Protagonistin, ist eine wahre Kämpferin. Der Tod ihrer Schwester hat ihr Leben aus der Bahn geworfen, und man spürt in jeder ihrer Entscheidungen, wie stark sie von diesem Verlust geprägt ist. Ihre Gedanken und Handlungen konnte ich durchgehend gut nachvollziehen, was sie zu einer Figur macht, mit der ich mitfühlen konnte. Kerrigan ist für mich hier eine der interessantesten und faszinierendsten Figuren. Die Dynamik zwischen Bly und Kerrigan hat mir sehr gefallen, und ich bin gespannt, wie sich ihr Miteinander entwickeln wird. Im Mittelteil gab es ein paar leicht langatmige Stellen, doch zum Ende hin steigt der Spannungsbogen wieder deutlich an. Eine recht große Wendung konnte ich früh erahnen, was ich jedoch nicht so schlimm fand. Dafür haben mich die Ereignisse zum Ende absolut überrascht. Jetzt kann ich es kaum erwarten, den finalen zweiten Band in die Hände zu bekommen. Alles in allem ist "Revenant Games" eine spannende, düstere Geschichte mit tollen Figuren, einer faszinierenden Welt und einem Finale, das Lust auf mehr macht. Von mir gibt es für diese düstere Fantasy-Geschichte mit Hexen und Vampiren eine klare Leseempfehlung.💖 Ich danke dem Fischer Sauerländer Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar