Empfehlungen basierend auf "Reise im Mondlicht Roman"

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von Umberto Eco

Nachschrift zum "Namen der Rose" - bk2022; DTV Verlag; Umberto Eco; pocket_book; 1987

von Jorge Luis Borges

»Jemand setzt sich zur Aufgabe, die Welt abzuzeichnen. Im Laufe der Jahre bevölkert er einen Raum mit Bildern und Provinzen, Königreichen, Gebirgen, Buchten, Schiffen, Inseln, Fischen, Behausungen, Werkzeugen, Gestirnen, Pferden und Personen. Kurz bevor er stirbt, entdeckt er, daß dieses geduldige Labyrinth aus Linien das Bild seines eigenen Gesichts wiedergibt.« Jorge Luis Borges

von Joey Goebel

Wussten Sie, dass große Popsongs und Filme von einem unglücklichen, aber genialen Künstler stammen? Und damit einem solchen die Ideen nicht ausgehen, sorgen in diesem Roman 'Beschützer' dafür, dass ihm ständig neues Leid widerfährt. Denn das ist der Rohstoff, aus dem wahre Kunst entsteht. Bringt das Genie das Kunststück fertig, trotzdem ein glücklicher Künstler zu werden? Vincent - ein Chamäleon von einem Roman, der als Satire beginnt, sich in einen bizarren Alptraum verwandelt und am Ende zu Tränen rührt.

von Dmitri Mereschkowski

von Navid Kermani

Kairo, Dezember 2006 -- Paradies Im Ausnahmezustand, Kaschmir, Oktober 2007 -- Ohne Boden, Zwischen Agra Und Delhi, September 2007 -- Das Laboratorium, Gujarat, Oktober 2007 -- Eine Reise Zu Den Sufis, Pakistan, Februar 2012 -- Trostlose Normalität, Afghanistan I, Dezember 2006 -- Grenzen Des Berichtbaren, Afghanistan Ii, September 2011 -- Der Aufstand, Teheran, Juni 2009 -- Eingang Zur Hölle, Syrien, September 2012 -- Auch Wir Lieben Das Leben, Palästina, April 2005 -- Das Leben, Als Was Es Ist, Lampedusa, September 2008 -- Kairo, Oktober 2012. Navid Kermani. Considerably Enlarged Articles Published Previously In Various Newspapers.

von Michael Lentz

›Schattenfroh‹ ist ohne Zweifel eines der interessantesten Experimente der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre. […] eine Prosa, die weit, sehr weit über das Tagesgeschehen des Literaturbetriebs hinausweist.

von Mika Waltari

In der Einsamkeit der Verbannung, erfüllt von der Sehnsucht nach seiner Heimatstadt Theben, schreibt der ägyptische Arzt Sinuhe (1390 bis 1335 v. Chr.) die Geschichte seines bewegten Lebens nieder: von der Kindheit in einfachen Verhältnissen über seine Kariere als Leibarzt des Pharaos und abenteuerliche Reisen in alle Länder Kleinasiens bis hin zur Verbannung aus Ägypten. So entsteht für den Leser seine Lebensgeschichte, die zugleich eine farbenprächtige Kultur- und Sittengeschichte des östlichen Mittelmeerraums ist.

von Naǧīb Maḥfūẓ

Vom Alter gezeichnet verfolgt der einst so stolze Abd al-Gawwad das Leben in den Straßen Kairos. Der Riß, den der Zweite Weltkrieg ins Land bringt, macht auch vor seiner Familie nicht halt.

von Louis Calaferte

In der »Zone« aufwachsen, heißt abgebrüht sein von Geburt an. Die Zone, das ist ein Armenghetto im Lyon der dreißiger und vierziger Jahre, in dem die Vogelfreien leben. Im Mittelpunkt dieses Schmelztiegels polnischer, rumänischer, deutscher, italienischer, arabischer, jüdischer Einwanderer stehen die beiden Kneipen (die eine von Feld, die andere von Feltin) und Ledernachts Lumpenladen, in dem sich die ganze Siedlung mit Kleidern voller Wanzen eindeckt. Raufereien sind der beliebteste Zeitvertreib, unter Erwachsenen wie Kindern herrscht fröhliche Promiskuität, Kleinkriminalität ist Ehrensache, Mord und Totschlag geschehen eben, und allenthalben lauert der Wahnsinn. Doch alle träumen auf ihre Weise vom Ausbruch… In seinem ersten, inzwischen klassischen Roman hat Louis Calaferte seinen Freunden und Gefährten ein trotziges Denkmal gesetzt: ein bei aller Drastik der geschilderten Umstände wehmütiger, ja zarter Abgesang auf die eigene Kindheit. Ein notwendiges Buch, in dem man sich verlieren und an dem man Anstoß nehmen kann; große Literatur von eigenwilliger Schönheit, packend von der ersten bis zur letzten Seite, ein fiebriger Text auf Augenhöhe mit Célines »Reise ans Ende der Nacht« oder Pasolinis »Ragazzi di vita«. Empfohlen von Georges-Arthur Goldschmidt für die Finnegan's List 2012.

von Honoré de Balzac

Balzacs ebenso bissige wie glänzende Reportage über das Entstehen des neuen Massenmediums 'Zeitung' und des neuen Typs von Erfolgsschriftsteller, des Feuilletonisten, ist hochaktuell. 'Kunst als Ware', 'Kommerzialisierung des Geistes', 'Ausbeutung der Autoren', 'Massenliteratur' kontra 'seriöse Literatur', dies sind nicht die abgedroschenen Slogans von heute, sondern die traumatischen Erfahrungen Luciens zur Zeit der Restauration, und seine verlorenen Illusionen sind die Illusionen von der Autonomie der Kunst und der Reinheit des Geistes.