»Ich bin keine Prinzessin. Ich bin etwas viel Tödlicheres.«Selestras Bestimmung ist es, das Erbe ihrer Mutter als Hexe des Königs anzutreten und Seelen für ihn zu stehlen, um seine Unsterblichkeit zu sichern. Doch als sie den Tod des jungen Offiziers Nox voraussagt, sieht sie sich gemeinsam mit ihm sterben. Anstatt seine Seele dem König zu überlassen, rettet sie ihm das Leben – und begeht damit Hochverrat. Dabei hat Nox nur ein Ziel: in einem Rachefeldzug die königliche Familie auszulöschen. Nichts ahnend verliebt sich Selestra in ihn und auch Nox entwickelt zunehmend Gefühle für die junge Frau, die er eigentlich töten soll. Doch nun machen der König selbst und Selestras machthungrige Mutter Jagd auf sie beide …
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Princess of Souls
von Alexandra Christo, Petra Koob-Pawis
»Ich bin keine Prinzessin. Ich bin etwas viel Tödlicheres.«Selestras Bestimmung ist es, das Erbe ihrer Mutter als Hexe des Königs anzutreten und Seelen für ihn zu stehlen, um seine Unsterblichkeit zu sichern. Doch als sie den Tod des jungen Offiziers Nox voraussagt, sieht sie sich gemeinsam mit ihm sterben. Anstatt seine Seele dem König zu überlassen, rettet sie ihm das Leben – und begeht damit Hochverrat. Dabei hat Nox nur ein Ziel: in einem Rachefeldzug die königliche Familie auszulöschen. Nichts ahnend verliebt sich Selestra in ihn und auch Nox entwickelt zunehmend Gefühle für die junge Frau, die er eigentlich töten soll. Doch nun machen der König selbst und Selestras machthungrige Mutter Jagd auf sie beide …
Aktuelle Rezensionen(2)
Princess of Souls ist für mich am Ende ein solides Fantasy-Buch mit einer spannenden Grundidee, das mich aber nie ganz so fesseln konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Alexandra Christo schreibt auch hier wieder sehr angenehm und erschafft eine Welt, in der man sich schnell zurechtfindet. Das Fantasy-Setting ist eher leicht gehalten und dadurch auch für Einsteiger gut zugänglich. Besonders die Idee rund um die Somniates und ihre Rolle innerhalb der Königreiche fand ich richtig interessant. Die Geschichte hat einige starke Ansätze und macht neugierig darauf, welche Geheimnisse sich hinter dieser Welt verbergen. Im Mittelpunkt steht Selestra, die von klein auf auf eine Zukunft vorbereitet wird, mit der sie sich eigentlich nie identifizieren konnte. Gerade dieser innere Konflikt zwischen Pflicht, Erwartungen und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben hat mir gut gefallen und ihrer Figur zusätzliche Tiefe verliehen. Auch die Liebesgeschichte mochte ich insgesamt gern. Das Zusammenspiel zwischen Selestra und Nox lebt vor allem von ihrem gegenseitigen Necken und ihren Dialogen. Wer hier allerdings ein intensives Enemies to Lovers erwartet, sollte die Erwartungen etwas zurückschrauben – für mich stand dieser Trope deutlich weniger im Vordergrund, als ich vermutet hatte. Mein größter Kritikpunkt war tatsächlich, dass mich die Geschichte emotional nie vollständig erreicht hat. Ich fand die Handlung interessant und hatte auch immer wieder Lust weiterzulesen, aber dieser Sog, bei dem man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, wollte sich bei mir einfach nicht einstellen. Dadurch blieb das Buch für mich eher eine schöne als eine mitreißende Geschichte. Dazu kam, dass ich mit dem Alter der Protagonistin etwas gehadert habe. Selestra ist gerade einmal sechzehn Jahre alt und übernimmt im Laufe der Geschichte eine Verantwortung, die sich für mich in diesem Alter nur schwer glaubwürdig angefühlt hat. Das ist ein sehr persönlicher Kritikpunkt, fällt mir bei Fantasy mit sehr jungen Figuren aber immer wieder auf. Insgesamt ist Princess of Souls für mich eine atmosphärische Fantasy-Geschichte mit einem gelungenen Worldbuilding, einer schönen Romance und einer interessanten Idee. Mir hat am Ende lediglich dieses gewisse Etwas gefehlt, das aus einer guten Geschichte eine macht, die mich auch nach dem Zuklappen des Buches nicht mehr loslässt.
📚 Die Geschichte hat mir an sich gefallen. Der Schreibstil war angenehm und man kommt schnell durch das Buch. Mir hat allerdings das gewisse Etwas gefehlt. Ich hatte gehofft, dass Selestra ein wenig mehr ‚böse‘ ist, wie die Protagonistin aus „to kill a kingdom“ (auch von der Autorin). Die Protagonistin entwickelt sich erkennbar weiter. Die Handlung wurde einfach gehalten, allerdings war sie mir zu vorhersehbar. Es gibt ein paar Stellen, die vermuten lassen, dass dieses Buch in der selben Welt wie „to kill a kingdom“ spielen könnte. Dadurch, dass das Buch vom Aufbau her „to kill a kingdom“ ähnelt, habe ich mir etwas gewünscht, dass dieses Buch übertrumpfen kann, aber leider kam dies nicht. Dennoch ist es ein gutes Buch, dass sich leicht lesen lässt. Zudem ist es ein Einzelband und damit direkt abgeschlossen.