»Oroppa«, enthusiastisch gefeiert und preisgekrönt, ist der europäische Roman der Stunde: Salomé Abergel, eine jüdisch-marokkanische Künstlerin und ehemalige politische Dissidentin, verschwindet überraschend auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Ein loser Kreis von Außenseitern mit ganz unterschiedlichen Migrationsgeschichten begibt sich auf ihre mysteriöse Spur. Von Salomés verlassenem Haus in Amsterdam führen die Wege nach Paris, Tunis, Casablanca – und tief ins Herz der eigenen Sehnsüchte. »Absolut originell, großartig und beeindruckend, voller markanter Charaktere und atemberaubender Prosa.« (Boekblad) »Oroppa« ist ein schwindelerregender, exzessiver Roman, der alle Grenzen ins Wanken bringt.
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Oroppa
von Safae el Khannoussi, Stefanie Ochel
»Oroppa«, enthusiastisch gefeiert und preisgekrönt, ist der europäische Roman der Stunde: Salomé Abergel, eine jüdisch-marokkanische Künstlerin und ehemalige politische Dissidentin, verschwindet überraschend auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Ein loser Kreis von Außenseitern mit ganz unterschiedlichen Migrationsgeschichten begibt sich auf ihre mysteriöse Spur. Von Salomés verlassenem Haus in Amsterdam führen die Wege nach Paris, Tunis, Casablanca – und tief ins Herz der eigenen Sehnsüchte. »Absolut originell, großartig und beeindruckend, voller markanter Charaktere und atemberaubender Prosa.« (Boekblad) »Oroppa« ist ein schwindelerregender, exzessiver Roman, der alle Grenzen ins Wanken bringt.
Aktuelle Rezensionen(2)
Oroppa hat mich vor allem wegen der Perspektive auf Emigration, die ich so noch nicht kannte, mitgenommen. Der Roman zeigt einfühlsam, was Auswanderung mit Menschen macht, ohne dabei ins Verklärende abzudriften. Die Suche nach der Protagonistin zieht sich als spannender roter Faden durch die Handlung. Etwas anstrengen musste ich mich beim Lesen trotzdem: Zeitlich und örtlich blieb mir manches unklar, sodass ich zwischendurch den Überblick verloren habe. Und ein paar Passagen hätten für meinen Geschmack gestrafft werden können. Unterm Strich aber ein Buch, das neue Blickwinkel eröffnet – auch wenn man dafür etwas Geduld mitbringen sollte.
Ein Roman über viele Einzelschicksale, miteinander verwoben ohne die traurige Einzigartigkeit zu verlieren. Eine besondere Studie über Einwandernde nach Europa.