Empfehlungen basierend auf "Opoponax"
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von Stephanie Butland
Frauen-Freundschaft, Feminismus und die besondere Kraft der Fotografie: Einfühlsam und mitreißend erzählt Stephanie Butland die Geschichte von drei ungewöhnlichen Frauen von 1968 bis heute In jedem Foto steckt ein Leben – niemand weiß das besser als die ehemalige Star-Fotografin Veronica Moon. Deshalb hatte sie als junge Frau mit dem Fotografieren begonnen. Und deshalb hat sie vor Jahren damit aufgehört. Doch nun wird eine Ausstellung über ihr Lebenswerk für die Fotografin zu einer Reise in die Vergangenheit: von jenen wilden Tagen 1968, als sie in der Feministin Leonie Barratt eine Freundin fürs Leben findet, bis zu Leonies tragischem Tod, über den Veronica bis heute schweigt. Die Ausstellung leitet ausgerechnet Leonies Nichte Erica, die so vieles von Veronica wissen möchte. Ist endlich die Zeit gekommen, ihr Schweigen zu brechen und die Vergangenheit loszulassen? »Die Frau auf dem Foto« porträtiert drei ganz unterschiedliche Frauen und eine innige Freundschaft, die mehr als einmal auf die Probe gestellt wird. Ganz nebenbei ist Stephanie Butlands Roman auch eine Geschichte des Feminismus – und eine Hommage an die besondere Kraft der Fotografie. »Dieses Buch ist brillant recherchiert, regt zum Nachdenken an und berührt das Herz. Ohne Zweifel Stephanie Butlands bester Roman bisher.« Lancashire Evening Post
von Katharina Volk
Mit ihren Vorstellungen von einer »neuen Moral« und »freier Liebe« war Alexandra Kollontai (1872–1952) ihrer Zeit voraus. Sie selbst bezeichnete sich als sexuell emanzipierte Kommunistin, die das Schicksal von Frauen zum Sozialismus geführt habe. Alexandra Kollontai kämpfte in der Russischen Oktoberrevolution und wurde 1917 Volkskommissarin für soziale Fürsorge. Weltweit war sie die erste Frau im diplomatischen Dienst, als sie 1922 die junge Sowjetunion im Ausland vertrat. Kollontai war überzeugt, eine Revolution könne nur erfolgreich sein, wenn sie das gesamte Leben revolutioniert. Sie übte nicht nur scharfe Kritik an der monogamen, lebenslangen Ehe, sondern auch am bürgerlichen Verständnis von Elternschaft. Damit machte sie sich nicht nur Freunde unter den Genossinnen und Genossen. Sie forderte ein neues Verständnis von Liebe, das dem der Solidarität ähnelt, und neue Formen des Zusammenlebens, die Zusammenhalt und Gemeinschaft fördern. Ihre Ideen sind noch immer Utopie, aber noch immer aktuell in einer Zeit, in der Kollektivität im Sinne von Solidarität und Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg dringender denn je ist.
von Ingeborg Gleichauf
Die aktualisierte Neuausgabe der hochgelobten Biografie von Simone de Beauvoir
von Swetlana Alexijewitsch
Verlagsinfo: Rund eine Million Frauen haben im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gekämpft, aber ihr Schicksal ist nirgendwo festgehalten. In diesem Buch sind nun ihre Erinnerungen aufgezeichnet. Die Frauen schildern die unheroische Seite des Krieges, die üblicherweise in Erzählungen und Erinnerungen ausgeblendet wird. Im Gegensatz zu den Männern, die aus dem Krieg zurückkehrten, galten die Soldatinnen keineswegs als Heldinnen, vielmehr begegnete man ihnen mit Misstrauen, ja mit Verachtung. Swetlana Alexijewitsch gibt den Frauen in diesem erschütternden Buch erstmals eine Stimme. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes, unsentimentales und doch fast lyrisches Dokument
von Martina Clavadetscher
Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge, die Dame mit dem Hermelin, Frauen auf weltberühmten Gemälden von Leonardo da Vinci, Vermeer, Rembrandt, Courbet, Schiele, Munch. Wir sehen ihre Körper, ihre Blicke, ihre Kleidung, gebannt oder verbannt in einen ewigen Augenblick. Doch wer waren sie außerhalb dieses Moments? Martina Clavadetscher ist den Hinweisen ihrer Leben nachgegangen, lässt die Frauen erzählen und gibt ihnen so eine Stimme zurück. "Ohne diese Frauen, gäbe es kein Staunen, kein Schauen - mehr noch, ohne diese Frauen wäre die Kunstgeschichte, so wie wir sie heute kennen, undenkbar. Diese Frauen waren immer auch Mitarbeiterinnen, Künstlerinnen, Unterstützerinnen, Auslöser, ein Spiegel der Zeit, Ikonen, Inspiration, Partnerinnen, Retterinnen." Martina Clavadetscher.
von Luca Novelli
Marie Curie erarbeitete sich ihren Platz in der Welt der Wissenschaft - zu einer Zeit, in der die meisten Frauen von höherer Bildung ausgeschlossen waren. Luca Novelli erzählt spannend und mit Sachverstand vom Leben dieser außergewöhnlichen Frau; Zusatzinformationen führen in wissenschaftliche und historische Hintergründe ein. Eine persönliche Begegnung mit einer der eindrucksvollsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte.
von Elena Favilli
Dieses Malbuch enthält 12 Ausmal-Porträts inspirierender Frauen, die in dem Band "Good Night Stories for Rebel Girls – 100 außergewöhnliche Frauen" von Elena Favilli und Francesca Cavallo in Kurzbiografien vorgestellt werden. Für kleine und große Malfreunde, die sich von großartigen Frauen inspirieren lassen, hohe Ziele zu verfolgen und Träume wahr werden zu lassen. Und für alle, die einfach nur Spaß beim Ausmalen haben! – Mit Porträts von Marie Antoinette, Jane Austen, Maria Callas, Cleopatra, Marie Curie, Kaiserin Jingu, Frida Kahlo, Ada Lovelace, Rosa Parks, Mary Shelley, Elizabeth Tudor und Virginia Woolf.
von Olympe de Gouges
Olympe de Gouges war eine der bedeutendsten Frauen der Französischen Revolution, eine Vorkämpferin für Frauenrechte. Ihre "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" ("droits de la femme et de la citoyenne") von 1791, gedacht als notwendiges Gegenstück zu den Menschenrechten ("droits de l'homme"), gilt als Gründungsurkunde des Feminismus. Sie schrieb außerdem Pamphlete gegen Sklaverei und Rassismus und forderte früh die Einrichtung von Frauenhäusern. Als Gegnerin der Jakobiner und erklärte Feindin Robespierres starb sie 1793 auf dem Schafott. Ihre wichtigsten Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt und kommentiert. Margarete Stokowski erläutert in ihrem begleitenden Essay das Schicksal und den historischen Rang dieser mutigen Frau.
von Jean P. Sasson
Sie ist eine Prinzessin, doch sie lebt in einem Land, in dem die Frauen sich den Männern bedingungslod unterordnen müssen. Unter dem Decknamen Sultana brach sie ihr Schweigen und erzähllte der Autorin Jean P. Sasson ihre Geschichte. Frauen im Islam ; Sultana, Prinzessin aus dem Hause Al Saud ; Arabisch-Islamische Welt ; Schicksalsroman ; Erlebnisberichte.
von Paula Modersohn-Becker
Sie sind legendär, die Selbstzeugnisse Paula Modersohn-Beckers, dieser großen Wegbereiterin der Moderne, der ersten Frau, die sich selbst lebensgroß im Akt malte, der vielseitigen Künstlerin, die im Alter von nur 31 Jahren starb. Fünfzehn Jahre umfassen die Briefe und Tagebücher Paula Modersohn-Beckers, fünfzehn Jahre, die den Werdegang des Menschen und der Künstlerin von dem jungen Mädchen aus solidem Hause zur selbstbewussten Malerin dokumentieren. In ihrem Schreiben werden ihre Entwicklung, ihre äußere Unsicherheit, aber auch ihre Geborgenheit in der Ehe mit Otto Modersohn – trotz zwischenzeitlicher Krise – eindrucksvoll sichtbar. Wenige Tage nach der Geburt ihrer sehnlich erwarteten Tochter starb Paula Modersohn-Becker. Sie hinterließ ein beeindruckendes Werk von etwa 750 Gemälden und 1000 Zeichnungen.Die von Günter Busch und Liselotte von Reinken herausgegebene Edition wurde von Wolfgang Werner revidiert und erweitert, im Auftrag der Paula Modersohn-Becker Stiftung.