Kannibalische Siedler und eine Wahrheit, die noch immer Tote fordert: der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe der Bestseller-Autoren Preston / Child um die Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson 1846 wird ein Siedler-Treck, bekannt als die Donner Party, in der Sierra Nevada vom Winter überrascht. Nur durch Kannibalismus kann ein Teil der Gruppe überleben. Doch das ist nicht die grausamste Wahrheit. Die Archäologin Dr. Nora Kelly ist begeistert, als ihr Hinweise auf das bis heute nicht entdeckte Lager der sagenumwobenen Donner Party zugespielt werden. Doch die Ausgrabungen erweisen sich schnell als erheblich gefährlicher, als Nora vermuten konnte. Bald führen ihre Recherchen die Archäologin und ihr Team auf die Spur eines Verbrechens in der Gegenwart, das weitaus grausamer und bizarrer ist als der Kannibalismus der Siedler. Die Ermittlungen in dem Fall leitet die junge FBI-Agentin Corrie Swanson. Die beiden Frauen ahnen nicht, dass Corries erster großer Fall auch ihr letzter zu werden droht ...Dr. Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson sind Lesern von Preston / Child schon aus den Pendergast-Thrillern und dem Stand Alone "Thunderhead" bekannt. Mit "Old Bones - Tote lügen nie" starten die Bestseller-Autoren eine neue Thriller-Reihe, die neben den Fans von Agent Pendergast auch Leser begeistern wird, die die Abenteuer von Indiana Jones oder Lara Croft lieben.
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Old Bones - Tote lügen nie
von Douglas Preston, Lincoln Child
Kannibalische Siedler und eine Wahrheit, die noch immer Tote fordert: der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe der Bestseller-Autoren Preston / Child um die Archäologin Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson 1846 wird ein Siedler-Treck, bekannt als die Donner Party, in der Sierra Nevada vom Winter überrascht. Nur durch Kannibalismus kann ein Teil der Gruppe überleben. Doch das ist nicht die grausamste Wahrheit. Die Archäologin Dr. Nora Kelly ist begeistert, als ihr Hinweise auf das bis heute nicht entdeckte Lager der sagenumwobenen Donner Party zugespielt werden. Doch die Ausgrabungen erweisen sich schnell als erheblich gefährlicher, als Nora vermuten konnte. Bald führen ihre Recherchen die Archäologin und ihr Team auf die Spur eines Verbrechens in der Gegenwart, das weitaus grausamer und bizarrer ist als der Kannibalismus der Siedler. Die Ermittlungen in dem Fall leitet die junge FBI-Agentin Corrie Swanson. Die beiden Frauen ahnen nicht, dass Corries erster großer Fall auch ihr letzter zu werden droht ...Dr. Nora Kelly und FBI-Agentin Corrie Swanson sind Lesern von Preston / Child schon aus den Pendergast-Thrillern und dem Stand Alone "Thunderhead" bekannt. Mit "Old Bones - Tote lügen nie" starten die Bestseller-Autoren eine neue Thriller-Reihe, die neben den Fans von Agent Pendergast auch Leser begeistern wird, die die Abenteuer von Indiana Jones oder Lara Croft lieben.
Aktuelle Rezensionen(1)
Also ich muss sagen, meine Meinung dieses Buch betreffend verläuft relativ zweigeteilt, da ich es auf der einen Seite in vielen Punkten sehr gut, in wieder anderen dann jedoch eher schlecht und auch enttäuschend fand. Hinzukommend ist es mir ebenfalls relativ schwer gefallen wirklich etwas zu schreiben und das Buch zu bewerten, da ich - auch nach längerem Nachdenken - anerkennen muss, dass Dieses tatsächlich in den meisten Kategorien perfekter Durschnitt war, weswegen ich mich am Ende dann auch für die Bewertung von 3,5 Sternen entschieden habe, da das Pendel im anschließenden Fazit dann doch eher ins Positive ausgeschlagen ist, wenn auch nur leicht. Beginnend bei dem Schreibstil, an welchen ich mich tatsächlich erst einmal für einige Kapitel gewöhnen musste, da er - meiner Meinung nach - relativ oberflächlich gehalten war und auch an vielen Stellen nicht wirklich viel ins Detail ging, jedoch fand ich das in diesem Buch tatsächlich gar nicht so schlimm, da offensichtlich war, dass dies nicht als der Schwerpunkt dieses Buches gedacht war. Hinzukommend muss ich an der Stelle auch anmerken, dass der Text ebenfalls relativ emotionslos geschrieben war und wenig auf Gefühle oder Empfindungen eingegangen wurde, was mich - vor allem gegen Ende - leider dann doch etwas gestört hat, da es hier zu Entwicklungen kam, in deren Folge ich mir etwas mehr Emotionalität dann doch gewünscht hätte, insbesondere von den Hauptfiguren. Desweiteren muss ich im Zusammenhang hiermit außerdem anmerken, dass die ersten Kapitel - nicht nur wie bereits angemerkt durch den Schreibstil - einige Leseschwierigkeiten besaßen sondern auch durch den Umstand, dass - vor allem zu Anfang - aus sehr vielen unterschiedlichen Perspektiven geschrieben wurde, was schon teils relativ verwirrend war, da ich öfters gar nicht so wirklich mitkam wer jetzt was wo und warum tut und vor allem auch wer jetzt wer ist und auch ob diese Personen überhaupt noch wichtig werden würden. So war es nämlich auch keine Seltenheit, dass Kapitel aus der Sicht von Charakteren geschrieben wurden, welche im Anschluss keine Relevanz mehr besaßen und zum Teil auch garnicht mehr vorkamen, ein Stilmittel, welches - zumindest mir - nicht sonderlich zusagt und mich häufig auch eher aus dem Lesefluss wirft, insbesondere wenn man außerdem bedenkt, dass die einzelnen Charaktere jetzt auch nicht so wirklich perfekt ausgearbeitet waren, geschweigedenn direkten Wiedererkennungswert besaßen. So standen die beiden Protagonistinnen Nora Kelly und Corrie Swanson im Mittelpunkt der Handlung, wobei Kelly eine Stelle als Archäologie innehält, währendessen Swanson eine Agentin beim FBI ist. Von diesen beiden Figuren hat mir Swanson wohl am besten gefallen, da ich mich mit ihr, rein von der Persönlichkeit her wohl am besten identifizieren konnte. So besitzt sie eine Vergangenheit als rebellische Teenagerin, wobei sie sich dann in ihrem jungen Erwachsenenleben doch den Gesetzeshütern zugewandt hat und zu Beginn der Handlung ihren ersten richtigen Fall übernehmen darf, wobei ihr Vorgesetzter und gleichzeitiger Ausbilder immer im Hintergrund mit dabei ist. Von der Persönlichkeit her ist sie mir als sehr willensstark und etwas stur aufgefallen, jedoch mit einem guten Herzen, allerdings auch als Jemand der sich durchsetzen kann, was wohl auch gut so ist, da viele der älteren Kollegen sie - aufgrund ihres jungen Alters und der wenigen Erfahrungen - nicht allzu ernst genommen haben. Nora Kelly hingegen ist bereits älter und hat zu Beginn des Buches bereits den Tod ihres Mannes hinter sich, weswegen sie sich viel in ihre Arbeit flüchtet. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich über Swanson relativ viel erfahren konnte, was auch - vermutlich - zu meiner größeren Sympathie ihr gegenüber beigetragen hat, jedoch wurde im Vergleich hierzu nur wenig über Kelly bekannt, weswegen sie für mich auch eher ein wenig verschwommener geblieben ist. Hier hoffe ich jedoch, dass in den weiteren Bänden der Reihe noch mehr über sie bekannt und auf sie als Person eingegangen werden wird. Die weiteren Charaktere welche neben diesen Beiden noch vorkamen waren zum Großteil auch relativ blass und auch etwas farblos an der ein oder anderen Stelle, wobei ich das - wenn man den Umfang des Buches und die Menge der Figuren bedenkt - nicht wirklich schlimm fand. Von der Story her muss ich sagen, dass Diese so an sich vermutlich der durchschnittlichen Handlung eines Thrillers entspricht. So werden über das Buch hinweg ein paar Leute umgebracht, eine Person verschwindet und es stellt sich die Frage wie diese Geschehnisse mit der archäologischen Ausgrabung zusammenhängen, welche von Kelly geleitet wird, wodurch die beiden Protagonistinnen über das Buch hinweg immer mal wieder aufeinander treffen. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich die Story - wenn sie auch noch so durchschnittlich war - schon sehr gut fand und vor allem die archäologischen Hintergründe haben mir sehr gut gefallen. Hier mochte ich vor allem die Hintergrundgeschichte über die "Donner Party", welche eine zentrale Rolle in der Geschichte eingenommen hat. Zwar hatte ich von diesen Geschehnissen zuvor nur am Rande mal gehört, jedoch haben Diese mich direkt fasziniert und ich muss sagen, dass ich eine Schwäche habe für Geschichten, in welchen Fiktion mit realen Geschehnissen und vor allem realen Myterien verbunden werden. Die - meiner Meinung nach - größte Stärke dieses Buches befand sich dann auch, wenig überraschend in der Atmosphäre, welche sich durch den Umstand, dass es sich um eine - teils - reale Geschichte handelte wie von selbst ausbreiten und mich in ihren Bann ziehen konnte. Eine Sache, welche mich ebenfalls sehr stark begeistern konnte - bei welcher ich jedoch gleichzeitig vermute, dass Diese für die meisten anderen Leser vermutlich ein eher weniger krasses Highlight darstellt - war die archäologische Ausgrabung an sich. So ist ein großer Teil des Buches gefüllt mit der Beschreibung einer solchen Grabung und selbst ich als Archäologiestudentin habe noch viel lernen können darüber wie genau wann vorgegangen wird, sowie auch wie die unterschiedlichen Schritte bei der Bergung der verschiedensten Funde verlaufen. Ich fand diese Details wirklich unglaublich spannend und habe mich immer schon gefreut wenn ich gesehen habe, dass es sich bei dem nächsten Kapitel wieder um ein Solches handeln würde, jedoch vermute ich, dass Viele andere Leser dies wohl eher als langweilig empfinden könnten, da wirklich lange Zeit nicht so viel passiert und gleichzeitig wirklich sehr intensiv auf die archäologischen Arbeiten eingegangen wurde, weswegen ich auf jeden Fall sagen würde, dass mit diesem Buch vermutlich nur Leser Spaß haben werden, welche sich - zumindest grundlegend - für Archäologie oder archäologische Ausbrabungen interessieren. Zum Abschluss würde ich nun allerdings dann auch noch einmal auf einen Punkt eingehen, welcher mit tatsächlich nicht so wirklich gut gefallen hat und für mich dann am Ende noch einmal ein Grund war einen halben Stern abzuziehen und zwar das Ende. Wie ich bereits erwähnte war hier - ebenso wie im kompletten Buch an sich - relativ geizig mit der Emotionalität umgegangen worden, was dazu geführt hat, dass ich mich beim abschließenden Showdown tatsächlich mehrmals gefragt habe, ob der - vor allem betroffenen Person - einfach alles egal war, oder was sonst mit ihr los gewesen sein könnte, da nicht wirklich so etwas wie tiefere Gefühle erkennbar gewesen wären. Hinzukommend muss ich hier leider jedoch auch noch anmerken, dass das Ende - auch abgesehen von diesem Punkt - nicht gerade der Brüller war. So war mir persönlich bereits sehr früh klar wer der Täter am Ende sein würde, wobei ich an der Stelle fairerweise in den Raum stellen will, dass es eventuell auch sein könnte, dass dieser Plotttwist nicht für Jeden so offensichtlich war und ich einfach nur - durch jahrelange Thrillererfahrung - einen gewissen "Vorteil" in dieser Disziplin besessen habe. Zu diesem Punkt hinzukommend empfand ich außerdem auch die Auflösung an sich relativ fade. So war das Motiv am Ende zwar unvorhersehbar, gleichzeitig jedoch leider dann doch auch relativ unkreativ, was schon ziemlich schade war, da ich mir hier schon mehr erhofft hatte als DAS. Leider wurde auch ein Teil der Geschichte nicht aufgelöst, wobei ich hoffe, dass in den Folgebänden noch Bezug hierauf genommen wird, dies allerdings eher bezweifelt werden kann, da die Bücher - von dem was ich gehört habe - in sich abgeschlossene Fälle und Handlungen sind. Ein Detail, welches mich am Ende dann zudem auch noch relativ verwirrt zurückgelassen und in mir viele Fragen aufgeworfen hat war der Auftritt eines Charakters, welcher anscheinend ebenfalls eine - von den Autoren geschriebene - eigene Serie besitzt und in diesem Buch eine Art "Gastauftritt" hatte. Möglicherweise hätte ich die Reihe um ihn im Vorhinein lesen müssen um die genauen Zusammenhänge verstehen zu können, jedoch fand ich es so einfach nur sehr sehr random und auch verdammt seltsam, da es sich zudem so angefühlt hat als wollten die Autoren unbedingt noch eine Verbindung zu ihrer anderen Reihe herstellen, was sich leider sehr erzwungen angefühlt hat und in mir - offengestanden - mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen hervorrufen konnte. Nun ja, als Fazit würde ich am Ende ziehen:"Ein alles in allem durchschnittliches Buch, welches seine große Stärke eindeutig in der Atmosphäre, sowie auch in dem Fokus auf Geschichte und Archäologie findet. Eine Empfehlung auf jeden Fall für Leute die sich für Archäologie interessieren und mit etwas spezielleren Enden leben können."