Empfehlungen basierend auf "Ohne ich, kein wir warum wir Egoisten brauchen"
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von Kate Murphy
»Ich war nur kurz abgelenkt.« Viele Menschen halten sich für gute und empathische Zuhörer. Das ist ein Trugschluss – das Gegenteil ist der Fall. Wir sind viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt, planen bereits im Voraus die nächsten Argumente, meinen, im Vorfeld zu wissen, was der Andere sagen will. Wir sind abgelenkt durch ständige Erreichbarkeit auf allen Kanälen, die unterschiedlich bedient werden wollen, durch Multitasking und den beschleunigten Puls der ganzen Gesellschaft. Die vermeintlich simple und passive Tätigkeit des Zuhörens haben wir verlernt. Was das für uns, unsere Familie und unser Miteinander bedeutet und wie wir wieder zurück in den beidseitigen Dialog finden, erläutert die bekannte Wissenschaftsredakteurin Kate Murphy auf anschauliche Weise.
von Matthew Walker
Warum schlafen so wichtig ist: Prof. Dr. Matthew Walker, Direktor des Schlaflabors der UC Berkeley, teilt seine bahnbrechenden Forschungserkenntnisse und verdeutlicht die enorme Wirkung der Nachtruhe. Denn Schlaf ist einer der wichtigsten und zugleich unterschätztesten Aspekte eines gesunden, langen und glücklichen Lebens. Der richtige Schlaf macht uns klüger, attraktiver, schlanker, beugt Krebs und Demenz vor, stärkt das Immunsystem und verringert das Risiko für Herzinfarkt und Diabetes. Der internationale Bestseller – Übersetzungsrechte in 30 Länder verkauft!
von Guy Leschziner
Für die Patienten von Dr. Guy Leschziner gibt es nachts keine Erholung für Körper und Seele. Der Neurorologe erforscht im Schlaflabor seit vielen Jahren Schlafstörungen und entschlüsselt, welche Pannen im Gehirn diese verursachen. Er erzählt von Menschen, die keine Nacht mehr durchschlafen, die im Schlaf exzessiv essen, ihren Partner mit unkontrollierbaren Fußtritten terrorisieren oder sogar ermorden. Die in extremen Fällen jede Nacht unter furchteinflösenden Halluzinationen, Atemstillständen oder bewusst erlebter Schlaflähmung leiden.Die Fallgeschichten zeigen aber nicht nur die Abgründe von Schlaf, sondern auch, was die Neurowissenschaften herausgefunden haben über die zentrale nachtaktive Rolle des Gehirns. Leschziner schildert seine Schlüsselfunktion beim Lernen, Vergessen, Verarbeiten oder Erholen und welche biologischen und psychologischen Bedingungen gegeben sein müssen, damit wir ruhig und erholsam schlafen können.
von Joseph LeDoux
Emotionen lenken und bestimmen unser Leben von Grund auf, aber kaum jemand weiß, wo und wie sie entstehen. Der international renommierte Hirnforscher Joseph E. LeDoux führt den Leser anschaulich und kompetent an dieses Thema heran. Er erläutert u.a. folgende Fragen: Auf welche Weise beeinflussen Gefühle unsere Wahrnehmungen, Erinnerungen, Gedanken und Träume? Können wir unsere Emotionen steuern oder steuern sie uns? Sind sie Erbe unserer evolutionären Urgeschichte? Wann kippt Ängstlichkeit in panische Angst um, wann Begehren in Gier, Liebe in Hörigkeit, Lust in Sucht, Zorn in Haß? Ist alles nur Chemie und Elektrizität, oder mehr?
von Robert Sapolsky
Warum sind Menschen mal aggressiv, mal einfühlsam? Der Neurobiologe Robert Sapolsky schlüsselt Schritt für Schritt sämtliche Faktoren auf, die zu Gewalt oder Mitgefühl führen: Welche Reize wirken unmittelbar vor der Tat auf das Gehirn? Wie stimulieren Hormone Tage zuvor das Nervensystem? Und was hat die Evolution damit zu tun, dass wir morden? Sapolskys faszinierende Analyse lässt uns jede Tat als komplexes Zusammenspiel biologischer und psychologischer Einflüsse begreifen. "Gewalt und Mitgefühl" ist eine grandiose Synthese der Wissenschaft vom menschlichen Verhalten. Und ein Buch, das vollkommen neue Wege aufzeigt, die Kontrolle über unser Handeln zurückzugewinnen – und damit die Gewalt einzudämmen.
von Albrecht Vorster
Das Buch, das endlich Licht ins Dunkel bringtWas ist das für ein komisches Zucken beim Einschlafen? Warum schnarchen wir, wenn wir Alkohol getrunken haben? Wie können wir unsere Träume selbst bestimmen? Und was macht Schlafmangel mit uns? Albrecht Vorster ist Schlafforscher und Science Slammer – er verknüpft den neuesten Stand der Forschung anschaulich und unterhaltsam mit vielen Fallbeispielen und Alltagssituationen, wie sie jeder kennt. Vorster erklärt, warum unser Immunsystem bei Schlafmangel verrücktspielt, warum Schlafmittel die Volksdroge Nummer eins sind und doch nicht wirken, was wirklich gegen Schlafprobleme hilft, wie jeder für sich herausfinden kann, wie lange er schlafen muss, um fit zu sein – und warum wir überhaupt schlafen müssen. Das Buch, das endlich Licht ins Dunkel bringt!
von Alexander Markowetz
Dieses Thema lässt niemanden unberührt. In der modernen Arbeitswelt ist fast jeder von den Folgen der Nutzung von Smartphones oder Tablets betroffen. Insofern wird sich wahrscheinlich auch beinahe jeder Leser in den aktuellen Studienergebnissen von Alexander Markowetz wiederfinden. Mit großem Sachverstand und in einer eingängigen Sprache präsentiert der Informatikprofessor fundierte Daten über den Einsatz von Smartphones und über dessen gesundheitliche, wirtschaftliche und soziale Folgen. Bedeutend wird dieses Buch aber vor allem dadurch, dass Markowetz seine Ergebnisse mit den neuesten Erkenntnissen der neurowissenschaftlichen und psychologischen Forschung über die menschliche Wahrnehmung verknüpft und daraus klare Handlungsanregungen ableitet, mit denen der Einzelne das digitale Burn-out vermeiden kann. Was die notwendigen Veränderungen in Unternehmen und in der Gesellschaft betreffen, bleibt der Autor allerdings vage und beschränkt sich immer wieder auf den Hinweis, dass noch mehr Forschung notwendig sei. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Menschen, die verstehen wollen, welche tief greifenden Auswirkungen die moderne Informationstechnologie auf die Psyche und die Verhaltensweisen der Menschen hat.
von Prof. Dr. Volker Busch
Im digitalen Alltag leistungsfähig und gesund bleiben Das Sachbuch zum Thema Überforderung und Konzentrations-Verlust: Der Neurologe und Psychiater Prof. Volker Busch präsentiert ein erprobtes Konzept zur Steigerung von Konzentration, Kreativität und Aufmerksamkeit - und damit auch zum Abbau von Stress. Unser stressiger Alltag ist heute voller Störungen: Unentwegt prasseln Informationen auf uns ein und verstopfen unseren Kopf, E-Mails und Medienkonsum lenken uns permanent ab, und die Schnelligkeit des Alltags macht unser Denken oberflächlich. Wir fühlen uns überlastet und ausgepowert, werden fahrig und machen Fehler. Die Aufmerksamkeit für das, was wirklich wichtig ist, geht verloren. Was braucht eigentlich unser Gehirn, um gut zu sein und gesund zu bleiben? In seinem aktuellen Buch erklärt Professor Volker Busch, was die fortschreitende Digitalisierung und Informationslast mit uns macht. Anschaulich und unterhaltsam vermittelt er, warum unser Gehirn mit diesen komplexen Herausforderungen schnell überfordert ist. Der praktizierende Arzt und Wissenschaftler verrät uns ein erprobtes Konzept zur besseren Steuerung der Aufmerksamkeit und gibt wirksame Impulse, wie wir gegen dauernde Reizüberflutung, Multitasking und den digitalen Stress vorgehen können. Die Leser*innen lernen, wie sie in der Fülle von Informationen ihre Wahrnehmung schärfen, ihr Gedächtnis verbessern und im hektischen Alltag Konzentration und Ruhe finden. Und sie erleben, wie sie in einer immer lauter werdenden Welt stille Momente bewahren, in denen sie kreative Ideen entwickeln ...
von Daniel Goleman
Was lasst uns lieben, hassen, fliehen, kampfen, verzweifeln? Was lasst uns Trauer, Angst, Wut oder sexuelles Verlangen empfinden? Uber die rationale Intelligenz glaubte die Wissenschaft mit dem IQ, dem Intelligenzquotienten, Bescheid zu wissen. Die Welt unserer Gefuhle aber, die so fundamental die Existenz des Menschen bestimmen, scheint diffus und ungreifbar. Schritt fur Schritt dringen heute die Neurowissenschaften bei der Erforschung des Gehirns in diese faszinierende Welt ein und erkennen, dass beide Systeme, das rationale und das emotionale, in bestandiger, hochkomplexer Wechselwirkung agieren
von Michael S. Gazzaniga
Die Hirnforschung hat den freien Willen des Menschen zur Illusion erklärt. Der renommierte Neurowissenschaftler Michael Gazzaniga legt dar, warum das "Ich" ein Märchen ist, das das Gehirn sich selbst erzählt. Und er beschreibt, wie dennoch Freiheit und Bewusstsein entstehen: nicht im einzelnen Gehirn, sondern im Miteinander von Gehirnen. Es sind Sprache, Kultur und Moral, die uns zu Bewusstsein und unserem "Selbst" gelangen lassen. Mit der "Ich-Illusion" schafft Gazzaniga ein tiefes Verständnis davon, wie wir funktionieren. Ein leidenschaftliches Plädoyer, keine vorschnellen Schlüsse aus den Erkenntnissen der Hirnforschung zu ziehen - und ein wichtiger Beitrag zur Debatte um Schuld und Verantwortung im Licht der Neurowissenschaft.