Als Madeline und Jonathan am Flughafen zusammenstossen, denken sie nicht im Traum an ein Wiedersehen. Doch hat das Schicksal anderes mit ihnen geplant: Ihre Leben sind schon seit Langem miteinander verknüpft - genau wie tiefe Wunden aus der Vergangenheit, die sie nun mit aller Macht einholen.
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von Guillaume Musso
Als Madeline und Jonathan am Flughafen zusammenstossen, denken sie nicht im Traum an ein Wiedersehen. Doch hat das Schicksal anderes mit ihnen geplant: Ihre Leben sind schon seit Langem miteinander verknüpft - genau wie tiefe Wunden aus der Vergangenheit, die sie nun mit aller Macht einholen.
Aktuelle Rezensionen(4)
Ich fand das Thema und die Geschichte interessant, jedoch fand ich es eher langweilig. Zum Schluss hin wurde es zwar wieder spannend, richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht.
"Nachricht von Dir" von Guillaume Musso war jetzt mein 3. Buch von diesem Autor. Hab von ihm schon : "Weil , ich Dich Liebe" und "Sieben Jahre später" gelesen. Übrigens auch zwei super tolle Romane. Und ich liebe seine Schreibweise einfach. Er schreibt so spannend und fesselnd das man unbedingt wissen muss wie das Buch ausgeht. Auf dem Buch ist eine junge Frau abgebildet die in die Ferne sieht. Klar auf den ersten Blick denkt man es könnte sich um ein Buch ala Nicholas Sparks handeln , aber es ist so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist gleichzeitig auch ein spannender Krimi. Ich hab währendes lesen mit Madeline und Jonathan mitgefiebert wie ihre Geschichte wohl ausgehen mag. Wäre toll wenn dieses Buch verfilmt werden würde ,potenzial hätte es jedenfalls. Ich freue mich von dem Autor noch mehr Bücher in Zukunft zu lesen.
'Nachricht von dir' von Guillaume Musso mutet wie ein Liebesroman an: der Titel, das Cover und auch die Beschreibung auf dem Buch selbst scheinen alle darauf hinzudeuten, dass es sich bei dem Roman um eine Liebesgeschichte, ausgelöst durch vertauschte Handys, handelt. Doch so ist es nicht. Zumindest nicht in seiner Grundeigenschaft. Und genau das gefiel mir doch ganz gut. Das man eben nicht die 0815-Liebesgeschichte serviert bekommt. Die Geschichte beginnt am New Yorker Flughafen, an dem Madeline mit ihrem Verlobten als auch Jonathan mit seinem Sohn sich begegnen. Madeline und Jonathan steuern in einem Café des Flughafens den selben Tisch an und rempeln sich dabei an. Ihre Smartphones fallen dabei neben anderen Gegenständen auf den Boden. Erst, als Madeline schon in Paris und Jonathan in San Francisco angekommen ist, entdecken die beiden, dass sie die Smartphones wohl vertauscht haben müssen, da es sich um das gleiche Modell eines Herstellers handelt. Alsbald wollen sie sich die Smartphones gegenseitig zurückschicken, doch die Neugier siegt und so schnüffelt jeder ein wenig im Gerät des anderen nach und entdecken Dinge, die sie noch mehr faszinieren, so dass beide beginnen, im Leben des anderen Nachforschungen anzustellen. So wird auch etwas zu Tage gefördert, was die beiden verbindet und was eigentlich längst in Vergessenheit geraten und auch bleiben sollte. Wie bereits erwähnt, scheint zu Beginn alles auf eine Liebesgeschichte hinauszulaufen. Als die Handlung allerdings Fahrt aufgenommen hatte und an Spannung gewann, war die Liebesgeschichte nur noch ein Nebenaspekt. Die Charaktere, Madeline und Jonathan, fand ich leider an einigen Stellen nicht so richtig gelungen. Etwas zu sprunghaft, vor allem Madeline, die Entscheidungen teilweise kaum nachvollziehbar. Auch für mich, die oft auf spontane und - in mancher Augen sicherlich auch - verrückte Ideen kam, vollzog sich ein so starker Charakterwandlung ohne jegliche Vorwarnung und Grund, dass ich ein wenig verblüfft war. Genauere Beispiele zu benennen würde viel von der Handlung vorwegnehmen. Daher verzichte ich darauf. Auch der Zufall, die Verbindung, die die beiden unwissend miteinander haben, fand ich an einigen Stellen fast schon ein wenig arg konstruiert. Es ist ein wenig so, als habe sich der Autor überlegt, er wolle einen Krimi mit Liebesgeschichte schreiben. Eine Grundhandlung für beide Geschichten war da - und nun wurden sie einfach vermischt. Um jeden Preis. Ob es so richtig passt oder Sinn ergibt, spielt da nur eine untergeordnete Rolle und ist daher auch erst einmal nicht von Belang. So scheint es zumindest an einigen Stellen des Romans. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich das Buch gefesselt hat und ich natürlich neugierig war, wie die Geschichte sich entwickeln würde. Ab circa der Hälfte des Buches fiel es mir auch zunehmend schwerer, das Buch auf Seite zu legen. Schließlich möchte man als Leser dann auch wissen, wie die ganze Geschichte gelöst wird. Bisschen enttäuscht war ich dann aber vom Ende. Das war mir dann wieder ein wenig zu viel Klischee, passend zum vorher geweckten Eindruck der Liebesgeschichte. Was ich auch nicht unerwähnt lassen wollte, ist, dass das Buch mich tatsächlich zum Nachdenken darüber gebracht hat, was wir heutzutage alles mit unseren Smartphone anstellen. Früher nutze man das Handy zum Telefonieren und SMS schreiben, heute bemüht man das Gerät ja von Kamera, über Speicherplatz für Dateien bishin als Kalender. Das ist schon wirklich interessant, was man seinem Smartphone alles anvertraut. Ich habe mich dann auch in die Lage versetzt: was würde man über dich wissen, wenn man dir dein Smartphone klaut oder du es einfach nur verlierst und es jemand anders in die Finger bekommt? So toll die heutige Technik ist und ich ihre Vorzüge auch genieße, der Gedanke ließ mich schon ein wenig zusammenzucken. Möglicherweise geht es dem ein oder anderen auch so, wenn er den Roman liest. Ich finde, dass das doch ein ganz guter Denkanstoß ist. Trotz der erwähnten Kritik bleibt mir 'Nachricht von dir' sicherlich noch einige Zeit im Gedächtnis, da ich im Gesamtbild finde, dass es sich um einen wirklich soliden und schönen Roman handelt, den ich nicht so richtig einzuordnen weiß. Ich würde ihn auch durchaus mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Insofern hat der Roman es verdient, beachtet und gelesen zu werden. Die Abzüge finden sich dann in der Bewertung wieder. Ich hatte zwischenzeitlich wirklich überlegt, ob das Buch nicht sogar fünf Sterne verdient haben könnte. Aber dafür hat es mich dann doch nicht ganz so überzeugen können, wie ich das von einem Buch erwarte, das von mir die höchstmöglichste Bewertung bekommt. Aber auch vier Sterne sind ja durchaus ordentlich.
Leider nur 2,5 Sterne. Habe das Buch gekauft, weil ich ein Roman wie ‚Gut gegen Nordwind‘ erwartet habe. Falsch gedacht – es ist mehr ein Krimi (muss aber nicht heißen, dass es schlecht ist). Das Buch ist gut geschrieben, sodass man es schnell durchgelesen hat. Auch die Story an sich, find ich ganz interessant und zu Beginn sehr spannend. Jedoch ist sie unnötig in die Länge gezogen worden. Irgendwann war es einfach nicht mehr spannend, weil es zu vorhersehbar war. Außerdem finde ich das Buch schrecklich überzogen mit zu vielen Zufälle, Parallelen…leider ‚too much‘. Mit den Charakteren konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden.