Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön -- und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist -- und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt. Dieser euphorisch gefeierte Roman ist so beiläufig feministisch wie abgründig, er ist "fiebrig heiß" (Paula Hawkins) und verdammt cool zugleich.
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Meine Schwester, die Serienmörderin: Der #1 Sunday Times Bestseller
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön -- und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist -- und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt. Dieser euphorisch gefeierte Roman ist so beiläufig feministisch wie abgründig, er ist "fiebrig heiß" (Paula Hawkins) und verdammt cool zugleich.
Aktuelle Rezensionen(3)
"Ayoola ruft mich mit diesen Worten herbei: Korede, ich habe ihn umgebracht. Ich hatte gehofft, diese Worte nie wieder zu hören." Koredes kleine Schwester Ayoola ist eine Serienmörderin. Sie hat "Serienmörder" gegoogelt und da stand es: drei oder mehr Morde und Ayoola hat gerade zum dritten Mal einen Mann umgebracht. Ihre Loyalität gegenüber Ayoola gerät ins Wanken, als sich ihr love interest in die kleinere Schwester verliebt und Korede alles daran setzt, ihn davor zu schützen das vierte Opfer zu werden. In kurzen, schnellen, und nüchtern erzählten Kapiteln beschreibt Braithwaite eine Schwesterndynamik, die ich anfangs nicht verstand, aber beim Lesen immer mehr Sinn ergab. Nach und nach erfahren wir wie die beiden aufgewachsen sind: Mit einem gewalttätigen Vater, Korruption, Sexismus und Mysogonie. Aufgrund der Blurps dachte ich der Roman sei ein Thriller oder zumindest blutrünstiger, aber die Grausamkeit befindet sich zwischen den Zeilen. Wie so vieles in diesem Buch, dass gar nicht tiefer gehen muss. Braithwaite hat ein Buch geschrieben, dass seine beobachtende, unemotionale Erzählweise ausmacht.
Etwas mehr Raffinessen hätten den Roman besser gemacht. So bleibt die Geschichte gut, der Text etwas monoton hinuntergeschrieben.
Ein sehr unterhaltsames Buch, das sich leicht und flüssig lesen lässt. Die Geschichte ist spannend, kurzweilig und hat mich bestens unterhalten – gleichzeitig steckt darin mehr Tiefe, als man zunächst vermuten würde. Hinter der schrägen, fast schwarzen Komik stehen Themen wie Loyalität, Familie und Moral, die dem Roman Substanz verleihen. Für mich eine gelungene Mischung aus leichter Lektüre und nachdenklichen Momenten – absolut empfehlenswert.