Empfehlungen basierend auf "Meine Psychose, mein Fahrrad und ich. Zur Selbstorganisation der Verrücktheit"
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von Nathalie Stüben
Ein Leben ohne Alkohol bedeutet keinen Verzicht. Es bedeutet Freiheit.„Ein spannendes, glänzend geschriebenes, sehr persönliches, mutiges und optimistisches Buch.“ Prof. Dr. Michael Soyka, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und AlkoholismusforscherDeutschland ist eine Alkohol-Nation: Rund ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland trinkt regelmäßig bis zum Rausch, ca. 1,6 Millionen sind abhängig.Ein breites gesellschaftliches Problem – und doch fühlen sich Betroffene oft orientierungslos und alleingelassen. Habe ich überhaupt ein Alkoholproblem, wenn ich nicht täglich trinke? Wieso muss ich mich als Alkoholiker bezeichnen, wenn ich aufgehört habe? Kann ich auch ohne Reha und Anonyme Alkoholiker den Absprung finden? Und ist ein Leben ohne Alkohol nicht langweilig und freudlos?»Ein Leben ohne Alkohol ist schöner und intensiver, als ich es mir je hätte vorstellen können«, sagt Nathalie Stüben, die selbst betroffen war. Die Journalistin räumt nicht nur mit Irrtümern auf, sondern erzählt auch schonungslos von ihren eigenen Erfahrungen. Sie nimmt Betroffenen Scham- und Schuldgefühle und vermittelt Gefährdeten an der Grenze zur Abhängigkeit Klarheit. Vor allem aber ist es ihr Anliegen, das Thema Alkoholabhängigkeit aus der Schmuddelecke zu holen und die Art und Weise zu verändern, mit der in Deutschland über Alkohol diskutiert wird. Ausstattung: mit Illustrationen
von Daniela Krien
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024! Sie hat alles gehabt und alles verloren: Sekunden der Unachtsamkeit kosten ihre einzige Tochter das Leben. Tief sieht Linda in den Abgrund und wäre beinahe gefallen, doch da sind hauchfeine Fäden, die sie halten – die Hündin Kaja, die steten Handgriffe im Garten, das Mitgefühl für andere. Wie viel Kraft in ihr steckt, ahnt sie erst, als sie zurückfindet in einen Alltag und zu sich selbst.
von Sara Barnard
"Ein absolut tolles und eindrückliches Buch, dass die Schwere und Sprachlosigkeit von Trauer und die zerstörerische Kraft von Social Media schonungslos erzählt." - Judith Bäcker, Jugendbuch-Couch.de
von Terrie O'Brian
Terrie ist erst zehn, als der Tod ihres Vaters ihre Mutter in eine tiefe Krise stürzt. Sie kommt in eine Pflegefamilie, doch die kümmert sich nicht um sie. Stattdessen wird sie immer öfter alleingelassen mit einem Babysitter, einem über dreißigjährigen Mann, der ihre Sehnsucht nach Nähe gewissenlos ausnutzt. Mit zehn missbraucht er sie zum ersten Mal, mit dreizehn bekommt sie ein Kind von ihm. Verzweifelt sucht Terrie immer wieder Hilfe, doch niemand schenkt ihr Glauben. Bis Terrie mit sechzehn endlich ihr Leben selbst in die Hand nimmt.
von Clarissa Vogel
Als Clarissa wegen ihrer kranken Mutter häufig zur Oma muss, wird das Leben der Dreijährigen zur Hölle. Im Schlafzimmer der Großeltern passieren furchtbare Dinge. Vor laufender Kamera und im Beisein weiterer Männer wird Clarissa missbraucht. Weil der Opa behauptet, ihr einen Sender in den Rücken operiert zu haben, vertraut sie sich keinem an. Als sie sich wehrt, schlägt er ihren Kopf auf eine Stuhllehne, bricht ihr die Nase. Zehn Jahre geht das so. Dann hat Clarissa die Chance, sich zu befreien.
von Lori Schiller, Amanda Bennett
Als Lori siebzehn ist, ändert sich ihr Leben schlagartig: Stimmen dringen zu ihr und verschaffen sich ungebeten Gehör. Sie machen Lori Vorwürfe, stacheln sie auf und stiften sie zu Taten an, die ihr vorher nie in den Sinn gekommen wären. Zuerst versucht Lori, die Stimmen einfach zu ignorieren, doch schon bald kann sie den Schein der Normalität nicht mehr länger aufrechterhalten. Sie wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und der lange Kampf gegen die Schizophrenie beginnt. Wird Lori es schaffen, die Stimmen zu besiegen?
von Lisa Marie Kusch
Product DescriptionÜber die Jahre hinweg, in denen ich infolge meiner Essstörung gefühlsmanipuliert vor mich hinvegetierte, haben Gedankenfetzen und Kurztexte mein Notizbuch überflutet: Weil ich Worte liebe, aber nicht immer die Kapazität besaß, sie in einem annähernd verständlichen Satz verbal zum Ausdruck zu bringen. Weil ich nicht gut im Reden bin. Und stattdessen lieber schreibe. Nicht über Zahlen, kranke Essgewohnheiten oder Klinikaufenthalte, die sowieso schon zu viel Platz eingenommen haben. Nein! - Ich stricke dir und mir eine Decke aus dem roten Faden meiner Hoffnung, indem ich die Worte aufschreibe, die mein früheres, verzweifeltes Ich gerne gelesen hätte: Die von Krankheit gezeichnete Wahrheit mit dem Fokus auf voranbringenden Mutmachern - und nicht mit noch mehr Zahlen. Man kann nicht immer alles benennen. Manchmal ist man einfach nur froh, die Gedanken einzufangen, zu ordnen und ihnen anschließend einen besseren Ort geben zu können.About the AuthorLisa Marie Kusch, 1998 geboren in Oberhausen und seit 2019 wohnhaft in Münster, möchte ihr persönliches Gedankenchaos nicht mehr länger verstecken. Im Jahr 2014 begann sie auf ihrem Instagram Account @lisabacktolife über ihre Essstörung zu schreiben und anderen Betroffenen Mut zu machen. In ihrem ersten Buch Helle Worte an dunklen Tagen setzt sie ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und vermittelt mit Nachdruck, dass Mut und Hoffnungslosigkeit manchmal einher gehen. Und dass es keinen Grund gibt, Distanz zu schaffen, wenn wir eigentlich nach Nähe suchen.
von Miriam Zaunbrecher
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist ein nach Tonbandprotokollen entstandenes einzigartiges und ungeschöntes Dokument über Drogenabhängigkeit im Jugendalter, das dem Leser aufzeigt, welche gesellschaftlichen Strukturen zu einem Weg in die Sucht beitragen und welche physischen und psychischen Folgen dieses Leben mit sich bringt. Das Gespräch zwischen den Journalisten Kai Hermann und Horst Rieck mit Christiane F. war ursprünglich für zwei Stunden angesetzt, aus denen nach und nach zwei Monate wurden. Was Christiane in diesen Interviews erzählt hat, haben die Journalisten aufgezeichnet und niedergeschrieben mit der Begründung, "daß die Geschichte von Christiane mehr über die Situation eines großen Teils der Jugendlichen aussagt, als es ein noch so sorgfältig recherchierter Bericht könnte" (Hermann/Rieck 1980). In der Schule stand Christiane F.s Buch nicht auf dem Lehrplan und abgesehen von einer Suchtpräventionsveranstaltung in der 9. Klasse hatte ich keinen Bezug zu Christiane F. oder Drogen im Allgemeinen. Der Vorsatz, das Buch zu lesen, stand vor Beginn des Lektüreprojekts jedoch seit einiger Zeit. Nach Entschluss "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" zu behandeln, erschien am nächsten Tag in meinem Newsfeed auf dem Handy ein Artikel der Bild Zeitung mit dem Titel "Das Junkie-Elend an der Hauptstadt-U-Bahn", in dem Anwohner von öffentlichem Drogenkonsum und aufdringlichen Dealern berichten. Dort geht es zwar nicht um den Bahnhof Zoo, er zeigt aber, dass es auch rund vierzig Jahre später noch Drogenschwerpunkte und öffentlicher Konsum in Deutschlands Hauptstadt gibt. Für mich war dieser Artikel gleichzeitig sowohl spannend als auch erschreckend wenn man bedenkt, dass so viel Zeit seit Christiane F. vergangen ist und es mittlerweile deutlich mehr Angebote zur Prävention und Therapie gibt. G