Format:Softcover
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Sie können sich alles leisten. Doch jetzt bekommen sie endlich das, was sie verdienen ...Die Atherton Academy ist die beste Privatschule in Manhattan und zieht nur die Reichen und Mächtigen an. Morgan, Belle und Frost, ein Power-Trio aus New Yorker Geldadel und neureichen Trophy Wives, regeln das gesellschaftliche Leben an der Schule. Zwischen Pilatesstunde und Mimosa-Lunch genießen sie es, dass die anderen Eltern voller Ehrfurcht und Neid zu ihnen aufblicken.Doch als am ersten Schultag die geheimnisvolle Sofia aus Miami auftaucht, gerät die perfekte Welt der drei ungekrönten Königinnen ins Wanken. Sofia integriert sich schnell in die Clique, was nicht jedem gefällt. Plötzlich häufen sich merkwürdige und unschöne Vorfälle. Bedauernswerte Zufälle oder gezielte Sabotage? Bald müssen sich die Freundinnen fragen: Hat es jemand auf sie abgesehen? Ist der Neid ihrer Freundinnen in Hass umgeschlagen? Und was, wenn eine von ihnen eine eiskalte Soziopathin ist?

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
368 SeitenSoftcover
Erschienen an: May 13, 2026

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Aktuelle Rezensionen(6)

3.7(36 ratings)
BuchsuchtRezension von Buchsucht

Wenn Pilates, Mimosas und Machtspiele aufeinandertreffen Manhattan-Privatschule, Pilatesstunde, Mimosa-Lunch und drei ungekrönte Königinnen, die auf ihrem Thron sitzen. Bis Sofia aus Miami auftaucht. Emma Rosenblum liefert mit „Mean Moms“ die perfekte bissige Gesellschaftssatire über die New Yorker Elite und hat mich damit richtig gut unterhalten. Willkommen an der Atherton Academy, der besten Privatschule Manhattans. Über allem thronen Morgan, Belle und Frost, ein Power-Trio aus Geldadel und neureichen Trophy Wives, das das gesellschaftliche Leben der Schule regiert. Am ersten Schultag nach den Sommerferien wird ihre perfekte Welt erschüttert: Sofia aus Miami taucht auf, geheimnisvoll, schön, charmant, wohlhabend. Sie integriert sich schnell, manche finden zu schnell. Plötzlich häufen sich merkwürdige Vorfälle. Ein Event geht schief, ein Gerücht macht die Runde, ein Ehemann verhält sich verdächtig, ein Konto wird gehackt. Zufälle oder Sabotage? Und wer ist Sofia wirklich? Das Herzstück des Buches ist für mich Emma Rosenblums scharfe Beobachtungsgabe. Als ehemalige Chefredakteurin von ELLE kennt sie diese Parallelwelt aus erster Hand. Die überteuerten Bio-Läden, die Nannys, die Chauffeure, die Wellness-Retreats, die Themen-Partys, alles ist präzise und mit satirischer Distanz beschrieben. Wer die „Real Housewives“ liebt, „Gossip Girl“ verschlungen hat oder bei „Big Little Lies“ nicht aufhören konnte zu schauen, ist hier goldrichtig. Rosenblum bedient die Klischees und hinterfragt sie gleichzeitig. Ihre Trophy Wives sind keine hohlen Karikaturen, sondern Frauen mit echten Ängsten, Unsicherheiten und Wunden. Morgan, Belle und Frost bekommen alle drei eine eigene Persönlichkeit und eigene Risse in der Fassade. Morgan die Perfektionistin mit Zwangsstörungs-Tendenzen. Belle die charmante Grande Dame mit heimlichem Alkoholproblem. Frost die kühle Karrierefrau, deren Ehe längst nicht mehr das ist, was sie nach außen darstellt. Ihre Freundschaft ist keine Freundschaft im klassischen Sinne, sondern eine Allianz, und Sofias Ankunft setzt diese fragile Statik gnadenlos unter Druck. Rosenblum nutzt sie als Katalysator, um die toxischen Dynamiken sichtbar zu machen, die entstehen, wenn Perfektionsdruck und Statusrivalität Freundschaften ersetzen. Was ich daran besonders schätze: Sie verurteilt nicht, sie analysiert. Die drei Frauen sind Produkte ihres Systems. Sprachlich ist Rosenblum eine Wucht. Scharf, witzig, dialogstark, mit einer sprachlichen Ökonomie, die in einem Satz eine ganze Charakterisierung leistet. Carolin Müller hat das in der Übersetzung großartig eingefangen. Man liest das Buch wie einen Cocktail: eiskalt, süß, mit einem Schuss Bitterkeit, und plötzlich ist die Flasche leer. Die 368 Seiten sind weggesnackt, wie eine andere Leserin es treffend formulierte. Absolut ikonisch ist die Mütter-Chatgruppe der Schule, ein Highlight, bei dem ich mehrfach lachen musste. Zum Ende sage ich nichts, außer: Es hat mich überrascht. Rosenblum entlässt einen nicht mit einem plumpen Gut-gegen-Böse-Twist, sondern mit etwas Eigenständigem, das gleichzeitig klug, lustig und ein bisschen fies ist. Auch die deutsche Ausgabe mit Farbschnitt in der limitierten Erstauflage ist ein Hingucker. Genau die Art Buch, die man an einem heißen Sommertag am Pool in einem Rutsch verschlingt.

Claudia Rezension von Claudia

Werfe einen Blick hinter die perfekte Welt der Mütter der Atherton Schule. Nichts ist so wie es scheint, die Frauen bewegen sich zwischen Lügen und Intrigen ihrer angeblichen Freundschaft. Bis die Fäden wieder zusammenfinden.

LarissaRezension von Larissa

Kein Sommerbuch! Schönes Buch für zwischendurch, dem ich eigentlich eher 4-4,5 Sterne gegeben hätte ABER wie kann man sich als Verlag denken, dass es Sinn macht ein sehr sommerliches Bild als Cover zu wählen, wenn das Buch inhaltlich zu allen Jahreszeiten AUẞER dem Sommer spielt??????

LindaRezension von Linda

Super flache Charaktere, die sehr überspitzt dargestellt werden. Kurzer Überraschungsmoment gegen Ende, vorher aber eher langweilig. Kann man machen, muss man aber nicht.

Carola MostRezension von Carola Most

Belle, Morgan und Frost gehören zu den angesagtesten Moms an der Atherton Academy. Das Trio kennt sich seit ihre Kids die Vorschule besuchten. Mit dem neuen Schuljahr taucht eine neue Mutter auf, Sofia aus Miami. Sie übertrumpft nochmal alle Moms in puncto Schönheit und Eleganz. Sofia wird herzlich in das Dreiergespann aufgenommen und ist eine erfrischende Bereicherung mit ihren Miami Vibes. Doch was für Geheimnisse hat Sofia? Wie hat sie es geschafft für ihre zwei Kinder einen Platz an der begehrten Atherton zu ergattern und das auch noch in einem Jahr wo eigentlich gar keine Plätze vergeben werden. Gleich am ersten Schultag kommt es zu einem Vorfall " mit einer Person mit Obdachlosenerfahrung". Mit dem neuen Schuljahr häufen sich weitere tragische Ereignisse, in denen es vorwiegend Belle, Morgan und Frost trifft. Aber auch andere Mütter werden nicht verschont. Alles Zufall seit Sofia in New York ist? Meine persönliche Meinung: Ich bin aufgrund des sommerlichen Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Die Leseprobe hat mich gleich mitgerissen und gab mir Vibes von "Desperate Housewifes". Also Buch bestellt und gestartet. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Die sommerlichen Vibes, die das Cover vermittelt, blieben völlig aus. Was wohl auch daran liegt das die Geschichte mit dem Start ins neue Schuljahr startet, wo großen und ganzen der Sommer schon vorbei ist. Vielleicht ist auch New York nicht gerade die Stadt die Summervibes vermittelt. Desweiteren konnte die Story den Glamour der Schönen und Reichen, für mich, nicht rüber bringen. Es werden zwar reichlich Designernamen genannt, aber davon waren 90% mir völlig unbekannt. Gut vermittelt wurde allerdings das oft mehr Schein als Sein bei der High Society herrscht. Nichts ist wichtiger als seinen reichen Status zu wahren, auch wenn man kurz vor der Pleite steht. Die Kinder werden mehr von den Nannys aufgezogen als von den Eltern. Die Männer arbeiten, die Frauen sind gelangweilt und verbringen ihre Zeit mit shoppen, Beauty oder planen von Launches. Alles bezahlt vom Ehemann oder reichem Vater. Man hat beste Freundinnen, aber seine Geheimnisse behält man lieber für sich. Ich konnte mit der ganzen Oberflächlichkeit nichts anfangen. Am Anfang werden auch jede Menge Personen genannt, Moms, deren Ehemänner und Kinder. Ich hatte Schwierigkeiten den Überblick zu behalten. Wer das Buch lesen will, sollte sich die Namen notieren ;-). Die "tragischen Ereignisse" wurden nicht wirklich nervenaufreibend verpackt. Je weiter man las wusste man schon das jedes Event torpetiert wird. Spannend wird es erst auf den letzten Hundert Seiten. Dort kristallisiert sich dann heraus wer hinter allem steckt. Und man fragt sich dann nur noch wer den Kampf gewinnen wird. David oder Goliath? Wer sich, so wie ich, hier eine erfrischende Sommerstory erhofft, wird enttäuscht werden. Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen.

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