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Manifesto. Warum ich niemals aufgebe. Ein inspirierendes Buch über den Lebensweg der ersten Schwarzen Booker-Prize-Gewinnerin und Bestseller-Autorin von »Mädchen, Frau etc.«

von Bernardine Evaristo, Tanja Handels

Format:Hardcover

Über 80.000 verkaufte Exemplare von Mädchen, Frau etc. (27 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste) und jetzt: Das neue Manifest der Bestsellerautorin!

Biografien & Memoiren
256 SeitenHardcover
Erschienen an: January 29, 2022

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.2(3 ratings)
ArminRezension von Armin

„In jeder und jedem von uns steckt ein Manifest, das im Laufe unseres Lebens zutage tritt, sich durch unsere Erfahrungen verändert und neu ordnet.“   In ihrem persönlichen Buch „Manifesto – Warum ich niemals aufgebe“ aus dem englischen von Tanja Handels übersetzt, beschreibt die Autorin Bernardine Evaristo ihren Werdefall und Werdegang. Als erste Schwarze Frau, die mit dem Booker-Prize ausgezeichnet wurde, muss und musste sie einiges an Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit ertragen. Trotzdem kämpfte sie sich durch und wollte ihrer Leidenschaft dem Schreiben nachgehen. In sieben gut strukturierten Kapiteln blickt sie in die Vergangenheit bis in die Gegenwart und versucht ihre eigene Biografie wie eine Erinnerung zu rekonstruieren.   Ein Zimmer für sich allein war, was die Autorin wollte. In armen Verhältnissen hatten Evaristo und ihre neunköpfige Familie es nicht leicht in London. „Jetzt hatte ich endlich ein Zimmer für mich allein. Mein erstes. Bis dahin hatte ich nicht eine Nacht allein in einem Raum verbracht.“ Sie fand ihre Liebe zur Literatur und des Schreibens sehr früh, denn Worte waren die einzigen, die sie verstanden. Ständig zog sie um, und hatte eine Zeitlang keine festes zuhause. Das bedauerte die Autorin keine Sekunde, „derweil konnte durch all die Umzüge meine Kreativität immer weiter und weiter fließen, und ich schrieb und schrieb und schrieb. (…) Das Schreiben wurde mein Zimmer für mich allein; es wurde mein ewiges zu Hause.“   „Nachdem meine Beziehung sich totgelaufen hatte, machte ich mich auf die Suche nach neuen Abenteuern, und die fand ich auch, aber sowas von – mit Der Durchgeknallten Domina (DDD) und einer Geschichte, die sich nicht so sehr als Liebes –, sondern vielmehr als Leidensaffäre entpuppte. Von einem liebevollen Verhältnis kritischen eine Machtbeziehung.“ Aus irgendeinem Grund fand ich die Story mit DDD sehr hart und sog mich ein.   „Im Schreiben trat ich mit meinen tiefsten Gefühlen in Kontakt, auch wenn ich schon bald aufhörte, über mich selbst zu schreiben, und stattdessen über Familie schrieb und über afrikanische Geschichte, seit ich endlich erfahren hatte, dass es sie gab.“

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