3.2

Killer Trail – Dreh dich nicht um

von Eliza Jabore, Dejla Jassim

Format:Softcover
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Verrate niemals einen Serienkiller Jade geht mit ihren besten Freundinnen Stef und Zoe wandern. Auf dem Bones Hollow Trail trieb früher ein Serienkiller sein Unwesen, aber der wurde längst gefasst – oder? Als Stef sich den Knöchel verletzt, bleibt den dreien nichts anderes übrig, als einen zwielichtigen Einsiedler um Hilfe zu bitten. Doch als die Situation außer Kontrolle gerät, ist der nicht das einzige Problem. Denn plötzlich sind sich die Freundinnen nicht mehr sicher, ob sie einander überhaupt trauen können.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
256 SeitenSoftcover
Erschienen an: June 17, 2026

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Aktuelle Rezensionen(4)

3.2(9 ratings)
CaroRezension von Caro

Inhalt Drei Freundinnen wollen einen Wandertrip in eine abgelegene Gegend unternehmen. Doch kaum haben sie die Zivilisation verlassen, verstaucht sich eine von ihnen den Knöchel. Sie machen sich auf die Suche nach Hilfe und finden eine abgelegene Hütte mit einem unheimlichen Bewohner. Das ist jedoch nicht alles, denn in den Wäldern verschwinden von Zeit zu Zeit junge Frauen und der Täter konnte nie gefasst werden. Haben sie ihn vielleicht gefunden und sind ihm nun hilflos ausgeliefert? Eigene Meinung Aufgrund der Seitenzahl habe ich schon erwartet, dass es schnell zur Sache gehen wird, ohne falsche Fährten, oder erzählerischen Ausschweifungen. Die Mädels sind mir allesamt unsympathisch. Man hat von Anfang an nicht das Gefühl, dass sie Freundinnen sind. Eher im Gegenteil, sie hauen sich gegenseitig in die Pfanne und sind überhaupt nicht ehrlich zueinander. Man hätte glauben können, die Wanderung wäre ein schöner atmosphärischer Auftakt für einen kurzweiligen Thriller, aber die drei haben mich nur genervt. Vor allem Zoe benimmt sich total unrealistisch. Stef ist die Verkörperung eines Mitläufers durch und durch. Nur Jade wirkt als einzige normal, kann das Ruder jedoch nicht herumreißen. Die drei kommen durch viele blöde Entscheidungen und unnötige Streitereien in immer dümmere und auswegslosere Situationen. Als sie schließlich die Hütte finden war schnell klar, worauf die Geschichte hinausläuft. Es gab keine überraschenden Wendungen, noch großartig Spannung. Irgendwie war alles recht plump und unglaublich vorhersehbar. Die Podcast-Einspieler zwischendurch konnten leider auch nichts retten. Fazit Wenn man einen Thriller lesen möchte, der einen nicht groß überrascht und bei dem man das Gehirn komplett ausschalten kann, ist man hier genau richtig.

Milana_BookwitchRezension von Milana_Bookwitch

Die Idee und die Story ist gut und macht neugierig. Die Umsetzung war okay, der Anfang zog sich etwas. Jade war mir von den drein zwar am sympathischsten, aber auch sehr nervig mit ihren ewigen vergleichen und Unsicherheiten. Die anderen zwei waren mir einfach zu egoistisch. Das Buch ist nicht sehr lang und lohnt sich dennoch für zwischendurch

naomi serafinaRezension von naomi serafina

Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Es geht meiner Meinung nach viel mehr um die Dynamik einer toxischen Freundschaft als um die eigentliche Jagd nach einem Serienmörder. Natürlich spielt der Serienkiller eine wichtige Rolle und sorgt für Spannung, aber für mich stand vor allem die Entwicklung der Hauptfigur Jade im Mittelpunkt. Am meisten beeindruckt haben mich die Beschreibungen. Die Autorin schildert die Landschaft, den Wald und die Figuren lebendig, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Dadurch hatte ich das Gefühl, selbst mit den Charakteren auf dem Trail unterwegs zu sein. Die düstere Atmosphäre wurde dadurch besonders greifbar und hat die Spannung zusätzlich verstärkt. Insgesamt ist Killer Trail – Dreh dich nicht um für mich weniger ein klassischer Thriller über einen Serienkiller als vielmehr eine Geschichte über Vertrauen, Manipulation, toxische Freundschaften und persönliche Entwicklung.

Alexa EngelRezension von Alexa Engel

Mit „Killer Trail – Dreh dich nicht um“ vom Aufbau Verlag präsentiert Eliza Jabore einen atmosphärischen Thriller, der gekonnt Spannung, Misstrauen und psychologischen Nervenkitzel miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen Jade, Stef und Zoe, drei Freundinnen, die sich auf eine Wanderung durch den berüchtigten Bones Hollow Trail begeben. Der abgelegene Wanderweg ist für eine Reihe grausamer Verbrechen eines Serienkillers bekannt, die sich dort Jahre zuvor ereignet haben. Obwohl der mutmaßliche Täter längst verurteilt wurde, bleiben viele Fragen offen. Viele sind der Meinung, dass die Verurteilung den Falschen erwischt hat. Als während der Tour unerwartete Probleme auftreten und einer der Freundinnen sich verletzt, sind die Frauen auf die Hilfe eines zurückgezogen lebenden Mannes angewiesen.Das Gefühl, dass sie längst nicht mehr so sicher sind, wächst ins Unermessliche. Besonders überzeugend ist das Zusammenspiel der Hauptfiguren. Jade übernimmt die Rolle der vernünftigen Beobachterin, die versucht, in schwierigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren. Dabei sei gesagt, dass die einzig und allein sympathisch war. Zoe sucht dagegen bewusst das Abenteuer und lässt sich von den düsteren Geschichten rund um den Trail anziehen. Stef gerät oft zwischen die unterschiedlichen Ansichten ihrer Freundinnen und versucht, die Gruppe zusammenzuhalten. Die Spannungen und Unsicherheiten innerhalb der Freundschaft verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und sorgen dafür, dass nicht nur die äußeren Gefahren, sondern auch die zwischenmenschlichen Konflikte fesseln. Allerdings zeigt der Roman auch Schwächen. Die Handlungen der Charaktere wirken oft nicht nachvollziehbar. Vor allem in kritischen Situationen treffen die Figuren Entscheidungen, die eher der Spannung dienen als ihrer bisherigen Entwicklung entsprechen. In Kombination mit dem unsympathischen und leichtsinnigen Auftreten der Freundinnen, herrschte bei mir leicht genervte Stimmung. Die größte Stärke des Romans liegt in seiner bedrückenden Atmosphäre. Die einsame Naturkulisse, die unheimliche Vergangenheit des Wanderwegs und die ständig wachsende Unsicherheit darüber, wem man vertrauen kann, erzeugen eine durchgehend angespannte Stimmung. Die Handlung entwickelt sich zügig und der Roman lässt sich gemütlich und rasch lesen.

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