Ein leer stehendes Inselhotel. Ein dubioser Eventveranstalter. Ein Spektakel mit tödlichem Ausgang.Ein verlassenes Hotel auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. In diesem Hotel erwacht Stephen Kings » The Shining« zum Leben. Schnell geschehen mysteriöse Dinge rund um das Live Adventure und »Horror auf Helgoland« wird zum viralen Hit. Hoffnungsvoll ist Kommissarin Leandra Kern aus Hamburg nach Helgoland gekommen, um sich in der Hochsee-Abgeschiedenheit ihren Lebenstraum zu erfüllen. Nur unter massivem Druck ist Kommissaranwärterin Maxi Adler an ihren Geburtsort zurückgekehrt, um ihre Familie vor großem Unheil zu bewahren. Als die Ereignisse rund um das Hotel immer beängstigender werden, müssen die beiden unterschiedlichen Frauen zusammenarbeiten. Und sehen sich mit einem Mord konfrontiert, bei dem das Event endgültig zur Realität wird.
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Das Event
von Antje Zimmermann
Ein leer stehendes Inselhotel. Ein dubioser Eventveranstalter. Ein Spektakel mit tödlichem Ausgang.Ein verlassenes Hotel auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. In diesem Hotel erwacht Stephen Kings » The Shining« zum Leben. Schnell geschehen mysteriöse Dinge rund um das Live Adventure und »Horror auf Helgoland« wird zum viralen Hit. Hoffnungsvoll ist Kommissarin Leandra Kern aus Hamburg nach Helgoland gekommen, um sich in der Hochsee-Abgeschiedenheit ihren Lebenstraum zu erfüllen. Nur unter massivem Druck ist Kommissaranwärterin Maxi Adler an ihren Geburtsort zurückgekehrt, um ihre Familie vor großem Unheil zu bewahren. Als die Ereignisse rund um das Hotel immer beängstigender werden, müssen die beiden unterschiedlichen Frauen zusammenarbeiten. Und sehen sich mit einem Mord konfrontiert, bei dem das Event endgültig zur Realität wird.
Aktuelle Rezensionen(3)
„Any promotion is good promotion.“ 🦞 Ob dieses Vorhaben des Herrn Aschmanns, sein Horrorwochende a la „Shining“ im Hummer zu vermarkten, wirklich im Sinne des Erfinders war? Die angekündigten Gemeinsamkeiten verliefen doch sehr im Sande. Bis auf den Fakt eines leerstehenden Hotels und einer Zimmernummer fand ich keine weiteren Gemeinsamkeiten mit diesem Klassiker. Bedauerlich, denn der Klappentext las sich hervorragend. Anfangs standen die Sterne noch am Orizont. Meine Hoffnung, dass sich diese Aussichten halten würden, nahm im Verlauf jedoch stetig ab. Eine dicke Wolkendecke zog auf und verbarg die Spannung unglücklicherweise hinter einem Meer aus grauen Schwaden. Dabei ist Zimmermanns Schreibstil zugänglich, die Kapitel kurz. Gute Bedingungen für den Lesefluss und beides ermöglichte mir zumindest, mich nicht länger als nötig auf diesen Horrortrip begeben zu müssen. Die Charaktere waren furchterregend, allerdings nicht auf die positive Art. Vielmehr verbrachte ich meine Zeit mit gänzlich unsympathischen Figuren, die mir maximal die Falten ins Gesicht trieben. Mögliche Ausnahmen starben den Büchertod und/oder verschwanden zwischen den Zeilen der Irrelevanz. Sollte Zimmermann ihre weiblichen Protagonistinnen als Gegenentwurf zu den von ihr benannten klassischen Frauenrollen in Thrillern konzipiert haben, ist diese Mission für mich gescheitert. Wenigstens hielt sie aber an der Gleichberechtigung fest, denn auch die Herren der Schöpfung waren zum Umblättern geschrieben. Wirkten die Ansätze und Ideen doch eigentlich rund, gelang es der Autorin für mich kaum, die thematische Tiefe und deren Möglichkeiten angemessen zu nutzen. Die Plots stützten eher die Klippe herunter und nahmen mich kaum mit. Recht ähnlich erging es mir mit dem Handlungsverlauf, der sich für mich nicht passend zusammensetzte. Neben einiger Logikfehler, schlichen sich dann noch Mängel des Korrektorats in mein Blickfeld. Die sexuellen Fantasien gaben mir schließlich den Rest, die waren wirklich für gar nichts relevant, geschweige denn, nachvollziehbar lesbar. Zum Schluss gehe ich immerhin soweit versöhnlich mit diesem Werk auseinander, dass es kein happy Happy-End gibt. „Das Event“ bleibt farblos bei mir zurück und wird damit zum Glück schnell wieder im Dschungel der gelesenen Bücher verschwinden. Dennoch möchte ich es nicht versäumen, mich beim dtv Verlag und NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dieses Buch war ziemlich durchwachsenen dafür mich. Beginnen wir mit dem positiven. Mir hat das Setting enorm gut gefallen. Helgoland war mal was anderes und ich hatte keine Ahnung wie klein es ist. Ebenso hat das Hotel eine entsprechende Stimmung aufgebaut. Darüber hinaus haben mir die vielen verschiedenen und starken Frauencharactere gut gefallen. Zum einen mit ihren verschiedenen Problemen und Geheimnissen aber auch weil sie sich vieles nicht gefallen lassen haben und ich mochte, dass sie hier so wichtige Hauptrollen hatten und wie ihre Beziehung sich entwickelt und verändert hat, die Dynamik war interessant. Beide hatten durch den Sarkasmus etc sehr witzige Momente. Auch der Schreibstil war ganz gut, flüssig, bildhaft und manchmal war die Wortwahl sehr elegant. Außerdem gab es ein paar richtig gute Punkte in der Story die aufgegriffen und thematisiert wurden, wie der Kinderwunsch mithilfe einer Klinik, Konversationstherapie und die zerrüttete, toxische Eltern-Kind Beziehung. Jetzt zu dem, was mir weniger gut gefallen hat: Meiner Meinung nach wurde sehr viel Potenzial nicht genutzt, sei es durch die Angelegenheit der Insel oder dem Hotel und seine Stimmung. Das hätte vielleicht mehr genutzt werden sollen und obwohl sowohl Klappentext als auch Titel es versprechen bekommt man von dem Event kaum etwas mit, was ich sehr schade fand. Desweiteren fand ich insgesamt die characters zu oberflächlich und keinen wirklich sympatisch, was auch kein Muss ist und der Story keinen Abbruch getan hat. Ersteres liegt vielleicht an dem sehr vielen kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven. Das war mir manchmal zu viel und ich hab mich gefragt ob das wirklich nötig war. Dann hat es für mich, nach dem enorm starken Anfang schnell mit dem Spannung nachgelassen und bis zum wirklichen Mord hat es sehr lang gedauert noch dazu fand ich es seltsam und nicht so toll, dass man da nicht wirklich selbst mit Hinweisen hätte drauf kommen können. Am Ende ging alles Recht schnell und die Sache mit dem Bruder fand ich absurd, das war einfach zu viel des guten. Richtig fesseln und mit fiebern konnte es mich leider nicht aber die bildhaften Beschreibungen, das Setting und die Atmosphäre mochte ich sehr
Die Nordseeinsel Helgoland als Kulisse für einen Thriller. Antje Zimmermann verwandelt mit ihrem Buch „Das Event“ das beliebte Urlaubsziel in eine atmosphärisch beengte Todesfalle. Im Zentrum steht das „Hotel Hummer“, das für ein Live-Event ala „The Shining“ von Stephen King Schauplatz ist. Was als Inszenierung beginnt, gerät durch alte Geheimnisse und Intrigen, immer mehr außer Kontrolle. Oft ist nicht erkennbar, was Realität und was Schauspielerei ist. Eine besondere Rolle kommt hier dem Ermittlerinnenduo zu: Maxi Adler, eine junge Kommissaranwärterin und die erfahrene Leandra Kern, die eigentlich auf Helgoland Ruhe und Stabilität sucht. Antje Zimmermann hat hier zwei absolut charakterstarke Protagonistinnen geschaffen. Die Dynamik aber auch das gegenseitige Misstrauen zwischen den beiden, bringt eine besondere Tiefe in die Geschichte. Diese lebt vom rauen und stürmischen Helgoland. Ich hatte beim Lesen das Gefühl auch auf der Insel mit ihrem Inseltratsch, der doch sehr manipulativen Familie Adler und dem dubiosen Eventveranstalter Aschmann zu sein. Die Handlung folgt weitgehend einer linearen Zeitstruktur, wobei die Autorin punktuell Rückblenden verwendet, um die Hintergrundgeschichten näher zu beleuchten. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrere Figuren erzählt. Hauptsächlich aber aus der von Leandra und Maxi, deren innere Kämpfe, Traumata und Beziehungen stark emotional geprägt sind. Hier liegt für mich aber die Schwäche des Buches. Der Focus ist zu sehr auf das „Duo“ gerichtet und nicht wie erhofft, auf dem „Horror-Event“ und seinen Teilnehmern. Auch ist aus meiner Sicht die Erzählung eher ein Kriminalroman, im Sinne von „Whodunit“, als ein Thriller. Ich fand die Ermittlungen, das Indizien sammeln und das Lösen der Rätsel um die Unfälle und Toten sehr gut, jedoch habe ich einen Thriller mit „Shining-Flair“ erwartet. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge waren für mich gelegentlich verwirrend und nicht zielführend. Auch bleiben am Ende einige Fragen offen. Ob es wohl einen Folgeband geben wird? Leandra und Maxi haben definitiv großes Potenzial. Fazit: Insgesamt ist „Das Event“ eine spannende und tiefgründige Lektüre vor einer bildgewaltigen Kulisse, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Für Fans von tiefgründigen Ermittlern, dichter Atmosphäre und spannenden Wendungen!