In Kansas wird eine von allen geachtete Familie auf ihrer Farm “kaltblütig” ermordet. Panik ergreift die Bürger der nahen Kleinstadt. Die beiden Täter werden schnell gefasst. Der autor besucht sie im Gefängnis und notiert alles, was sie ihm berichten. Sein aufregender Tatsachenroman ist eine zeitlose Studie über die Psychologie des Verbrechens.
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Kaltblütig
von Truman Capote
In Kansas wird eine von allen geachtete Familie auf ihrer Farm “kaltblütig” ermordet. Panik ergreift die Bürger der nahen Kleinstadt. Die beiden Täter werden schnell gefasst. Der autor besucht sie im Gefängnis und notiert alles, was sie ihm berichten. Sein aufregender Tatsachenroman ist eine zeitlose Studie über die Psychologie des Verbrechens.
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein schockierendes, fesselndes und spannendes Buch. Capote erzählt in seinem faszinierendem Schreibstil, die wahre Geschichte des 4fach Mordes an der Clutter Familie 1959. Er schafft es die beiden brutalen Mörder nicht als Bestien darzustellen, sondern als Menschen. Obwohl man weiß, wie brutal und kaltblütig sie gemordet haben, empfindet man ab und an so etwas wie Sympathie. Capote erzählt diese Geschichte sachliche und ohne zu bewerten. Er betrachtet den Fall aus allen Perspektiven, die der trauernden Familie und der Freunde, der verzweifelt nach Spuren und Motiv suchenden Ermittlern und der Familien der Täter. Mich hat dieses großartige Buch von der ersten bis zu letzten Seite gefesselt. Das war sicher nicht mein letztes Buch von Capote.
Ein starkes Buch über ein Thema, das niemanden kalt lassen kann. Capote schafft es mit treffender Sprache, für keinen der Beteiligten Partei zu ergreifen. Der letzte Teil war mir allerdings zu forensisch, Capotes eingängiger Erzählstil quasi nicht mehr vorhanden.
Sehr präzise und analytisch, gleichzeitig aber auch wenig emotional. Die erste Hälfte fesselt mehr, die zweite Hälfte wirkt vor allem in Bezug auf die Charakterbeschreibungen recht repetitiv.