Dieser herrlich schräge Roman ist eine unterhaltsame philosophische Komödie über den Tod. Intelligent und schwungvoll erzählt nimmt er nicht nur dem ernsten Thema seinen Schrecken, sondern regt zum Nachdenken über das eigene Dasein an.
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Jetzt ist Sense
von Hans Rath
Dieser herrlich schräge Roman ist eine unterhaltsame philosophische Komödie über den Tod. Intelligent und schwungvoll erzählt nimmt er nicht nur dem ernsten Thema seinen Schrecken, sondern regt zum Nachdenken über das eigene Dasein an.
Aktuelle Rezensionen(5)
War ganz unterhaltsam das Buch und hatte eine relativ gute Spannungskurve. Für mich war das Ende des Buches ein bisschen langweilig und fühlte sich für mich abrupt an. Habe es in meinem Urlaub gelesen und war dafür gut geeignet. Es ist kein Buch, was ich ein zweites Mal lesen würde, aber wenn man eine leichte Lektüre haben möchte, kann man es lesen.
2,5 Sterne. Beim Hörbuch rettet viel die Sprecherin. Die Prämisse ist interessant, aber die Geschichte entwickelt sich nicht wirklich, obwohl durchaus Dinge passieren. Ich habe auch das Gefühl, dass sich der Autor nicht zwischen einem tiefgründigen, philosophischen Grundgedanken und einem humorvollen entscheiden konnte. Ganz geglückt ist es leider nicht. Das Buch ist aber kurz. Kann man sich schon reinziehen....
Bisschen K-Pax, bisschen Final Destination, bisschen Philosophie. Kurzweilig.
„Diese ganze Welt ist ein einziges Fressen–und–gefressen–Werden. Du kannst behaupten, dass es ein Unterschied ist, ob du eine Waffe gegen jemanden richtest, oder ob du Waffen herstellst und verkaufst. Aber du kannst nicht leugnen, dass alle schuldig sind.” Zum 50. Geburtstag erhält die Psychologin Olivia Bentele einen unerwarteten Besuch von Thanatos, dem Gott des sanften Todes. Plötzlich steht er vor ihrer Tür und erklärt, dass er sich geirrt hat und eigentlich woanders hin wollte. War es wirklich nur ein Irrtum? Kann sich ein Gott, ein höheres Wesen, tatsächlich irren? In seinem neuen Roman "Jetzt ist Sense" beschäftigt sich der Autor Hans Rath mit der griechischen Mythologie und vor allem mit dem Tod - oder doch mit dem Sinn des Lebens? Kann der Tod auch erschöpft sein? Für Hans ist deutlich, dass das Buch die Menschen dazu anregen soll, mehr zu leben und nicht ihre Zeit mit Dingen zu vergeuden, die keine Freude bringen. Was Hans mit diesem skurrilen Buch erreicht, sind die vielen philosophischen Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Er zeigt auch deutlich, dass "jede Kultur ihren eigenen Tod hat". Wir in Westeuropa betrachten den Tod als etwas Schlechtes, aber im Buch geht es eigentlich mehr darum, dass Thanatos, auch bekannt als Zino, erschöpft ist und Therapie braucht. Die Dialoge waren größtenteils witzig und hatten etwas von Hollywood-Style. Es war interessant zu sehen, wie ein Buch fast ausschließlich aus Dialogen bestehen kann. Ich hatte zwar mehr zum Thema Tod oder Sterben erwartet, aber das Buch beschäftigt sich vorrangig mit dem Leben. Die philosophischen Gedanken waren jedoch sehr stark und zielführend. Hans versucht hier zu zeigen, dass der Tod plötzlich den ersten Schritt wagt und sein eigenes Schicksal ändert, anstatt sich nur über die Menschheit zu ärgern. Dass Olivia ihn darauf aufmerksam macht, dass sein Boss Hades ihn dafür bestrafen wird, zeigt, wie sehr wir auf Arbeit ausgerichtet sind. Dabei muss man auch sagen, dass privilegierte Menschen mehr Möglichkeiten haben, ihr Leben zu verändern und es zu hinterfragen, wie sie leben wollen. Fragwürdig finde ich die Erwähnung des Z-Wortes. Auch wenn es im Zusammenhang des Satzes als diskriminierend benannt wird, frage ich mich, ob man es überhaupt ausschreiben und in einem Live-Stream aussprechen muss. Das Wort "Junkie" finde ich in einem anderen Kontext auch fragwürdig, da es abwertend verwendet wird. "Junkie" kommt aus dem Englischen "to junk" und bedeutet so viel wie "Müll". Es wird oft benutzt, um drogenabhängige Menschen abzuwerten, die keinesfalls Müll sind. Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch unterhaltsam. „Wenn das Schicksal wirklich vorherbestimmt ist, warum wissen wir dann nicht, dass wir keine Wahl haben? Ich meine, ist es nicht völlig sinnlos, dass die Menschen glauben, frei zu sein? Und warum kennen wir das Gefühl der Freiheit, wenn sowieso alles vorherbestimmt ist?“
⚠️Rezensionsexemplar ⚠️ Mein erster Roman von Hans Rath war 'Im nächsten Leben wird alles besser' und der hat mir sehr gut gefallen. Er war witzig, verrückt, leicht geschrieben und hat dennoch nachdenklich gemacht. 'Jetzt ist Sense' schlägt in die gleiche Kerbe. Unterhaltsam, amüsant und mit einer leichten Feder vermittelt uns der Autor ein ganz klares Bild vom unwiderruflichen Ende und wie wir das Leben jetzt genießen sollten. Im Moment leben. In 'Jetzt ist Sense' klingelt ein Mann mit Sense und Umhang an der Tür von Liv. Nachdem er erklärte sich in der Tür geirrt zu haben und zu ihrer Nachbarin marschiert, ist diese kurze Zeit später verstorben. Liv glaubt nicht an einen Zufall und versucht der Sache auf den Grund zu gehen, wobei sie in Begebenheiten verwickelt wird, die ihre Vorstellung übersteigen. Wie auch 'Im nächsten Leben wird alles besser' ist 'Jetzt ist Sense' fanatische leichte Lektüre mit Anspruch. Das Hans Rath diese Widersprüche so leicht kombiniert spricht nur für ihn. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von ihm lesen und kann diese Werke sehr empfehlen!