Dieses Buch war in den Niederlanden der große Überraschungserfolg des Sommers 2011: ein literarischer Pageturner par excellence, der auf verstörende Weise darüber Auskunft gibt, was es bedeuten kann, Vater zu sein.Ein Vater nimmt seine sieben Jahre alte Tochter mit auf einen Segeltörn. In zwei Tagen wollen die beiden von Thyborøn in Dänemark nach Harlingen in den Niederlanden segeln. Die besorgte Mutter ist strikt dagegen, doch der Vater setzt seinen Willen durch. Draußen auf hoher See, allein mit den Wellen und dem Wind, fühlt er sich wie befreit. Der Alltag ist weit weg. Die Wellen schlagen sanft gegen die Bordwand. Die Tochter schläft friedlich in ihrer Koje. Alles scheint gut. Doch nichts ist, wie es scheint.»Maria ist ein starkes Kind. Sie hat nur selten Angst. Zumindest keine Erwachsenen-Angst, die sich wie ein Eisenring um den Kopf legen kann. Kinderangst ist anders. Die lässt sich leicht vertreiben. Wie eine Lampe, die man an- und ausknipst: Man braucht bloß etwas vorzusingen oder sich eine Geschichte auszudenken, schon muss Maria lachen und schläft ein.Richtige Angst bekommt man erst später.«
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Irrfahrt
von Toine Heijmans
Dieses Buch war in den Niederlanden der große Überraschungserfolg des Sommers 2011: ein literarischer Pageturner par excellence, der auf verstörende Weise darüber Auskunft gibt, was es bedeuten kann, Vater zu sein.Ein Vater nimmt seine sieben Jahre alte Tochter mit auf einen Segeltörn. In zwei Tagen wollen die beiden von Thyborøn in Dänemark nach Harlingen in den Niederlanden segeln. Die besorgte Mutter ist strikt dagegen, doch der Vater setzt seinen Willen durch. Draußen auf hoher See, allein mit den Wellen und dem Wind, fühlt er sich wie befreit. Der Alltag ist weit weg. Die Wellen schlagen sanft gegen die Bordwand. Die Tochter schläft friedlich in ihrer Koje. Alles scheint gut. Doch nichts ist, wie es scheint.»Maria ist ein starkes Kind. Sie hat nur selten Angst. Zumindest keine Erwachsenen-Angst, die sich wie ein Eisenring um den Kopf legen kann. Kinderangst ist anders. Die lässt sich leicht vertreiben. Wie eine Lampe, die man an- und ausknipst: Man braucht bloß etwas vorzusingen oder sich eine Geschichte auszudenken, schon muss Maria lachen und schläft ein.Richtige Angst bekommt man erst später.«
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