Empfehlungen basierend auf "Iran – Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät"
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von Victoria Müller
Drastische Aktionen sind die Treiber jeder Veränderung, weiß Victoria Müller. Mit 10 Jahren demonstrierte sie zum ersten Mal, mit 14 machte sie auf einer Anti-Nazi-Demo mit einem Polizeiknüppel Bekanntschaft. Heute evakuiert sie Tiere aus dem ukrainischen Kriegsgebiet und tritt leidenschaftlich und streitbar für Gleichberechtigung ein.In ihrem Buch erzählt Victoria Müller von ihren Erfahrungen als Aktivistin, bei denen sie mehrmals an die Grenzen des Erlaubten stieß. Anhand geschichtlicher Beispiele wie der Frauen- und Bürgerrechtsbewegungen belegt sie die bedeutende Rolle radikaler Proteste und ermutigt dazu, Widerstand zu leisten. Denn gesellschaftlicher Wandel entsteht nicht isoliert, sondern braucht Engagement. Ein Manifest für alle, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen wollen.
von Betiel Berhe
»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«
von Alexandra Popp
"Alexandra Popps Autobiografie ist eine fesselnde Reise voller Entschlossenheit und Leidenschaft. Ihre ehrlichen Erzählungen und lebendigen Erfahrungen machen sie zu einer inspirierenden Lektüre."
von Tupoka Ogette
Das neue Buch der Bestsellerautorin von »exit RACISM« - wie wir WIRKLICH rassismuskritisch leben können!Wir alle sind rassistisch sozialisiert. Rassismus findet sich in jedem Bereich unseres Lebens, unserer Gesellschaft. Allerdings haben wir nicht gelernt ihn zu erkennen, geschweige denn darüber zu sprechen. Rassismuskritik ist kein Trend und keine Phase. Rassismuskritisch denken und leben ist die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mit- und umzugestalten und eine gerechtere Welt für uns alle zu schaffen. Denn die echte Auseinandersetzung mit Rassismus eröffnet einen neuen Blick auf uns selbst und unsere Mitmenschen. Sie ermöglicht neue Perspektiven und Begegnungen. Sei dabei! Entscheide dich jeden Tag bewusst dafür, das System Rassismus Stück für Stück mit zu dekonstruieren. Tupoka Ogette ist DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik. Ihr Buch gibt dir – konkret und alltagsnah – Anregungen, wie du rassismuskritisch leben lernst. Im Freundeskreis, in der Familie, als Lehrer*in in der Schule, in der Freizeitgestaltung und im Beruf.
von Franziska Grillmeier
VOM LEBEN UND STERBEN AN DEN RÄNDERN EUROPAS – AUFZEICHNUNGEN EINER JUNGEN JOURNALISTIN Franziska Grillmeiers Aufzeichnungen erzählen detailliertund mit großem Einfühlungsvermögen vom Alltag an Europas Grenzen und vergegenwärtigen die systematischen Rechtsbrüche, die dort tagtäglich begangen werden. Ein genauso bewegender wie erschütternder Bericht über jene, deren Ausgrenzung nach ihrer Ankunft in Europa kein Ende nimmt, und über die unmenschliche Realität an den Rändern der Europäischen Union. Die Journalistin Franziska Grillmeier ist 2018 auf die griechische Insel Lesvos gezogen, wo sich zwischenzeitlich das größte Fluchtlager Europas befand. In ihrem Buch nimmt sie auch die Momente zwischen den Schlagzeilen in den Blick, taucht tief in die Lebenswirklichkeit der geflüchteten Menschen ein und zeigt, wie sie sich nach ihrer Ankunft in Europa erneuten Traumatisierungen widersetzen müssen. Grillmeier bewegt sich in Moria, in der Hafenstadt, im Norden der Insel und reist an weitere europäische Grenzorte, an denen die Systematik der Ausgrenzung ähnlich funktioniert. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Geflüchteten selbst, die in zahllosen Gesprächen zu Wort kommen und deren Lebenswege erzählt werden. Die Autorin zeigt, was das Lagerleben mit einem Menschen macht – und reflektiert zugleich, wie das Inselleben auf sie selbst zurückwirkt: Während Grillmeier als Beobachterin aus freien Stücken kommen und gehen kann, endet dort für die Geflüchteten die Erzählung des offenen Europas. Auch die Kriminalisierung der humanitären Hilfe, der Abbau der Pressefreiheit, die Überlastung der Inselbewohner:innen und der Zynismus der Politik in Brüssel und Athen spielen eine zentrale Rolle. So zeichnet Grillmeier durch ihre stillen, doch eindringlichen Begegnungen ein erschütterndes Bild der Menschenrechtsverletzungen an den Rändern der Europäischen Union. Franziska Grillmeier berichtet hautnah aus der Lebenswirklichkeit der Geflüchteten an Europas Außengrenzen: 2018 zog sie selbst auf die Insel Lesbos Eine genauso berührende wie schonungslose Reportage über das Schicksal der Namenlosen an den Rändern Europas Franziska Grillmeier war Mitglied des Recherchekollektivs zur Sendung "Das neue Moria" für das "ZDF Magazin Royale" Für alle Leser:innen von Navid Kermani "Entlang den Gräben"
von Tahsim Durgun
Noch bevor Tahsim Durgun Fahrradfahren konnte, musste er für seine Mutter die Stromrechnung entziffern, begleitete sie als Dolmetscher zu Arztbesuchen und verlas ALDI-Kataloge am Küchentisch. Seine spätere Karriere als Deutschlehrer war da bereits vorgezeichnet. Wie praktisch, dass er sich seitdem an der Uni zwischen BWL-Justussen und Iced-Coffee-Claudias gut getarnt vor den Abschiebefantasien der AfD verstecken kann. Ein Privileg, das seiner kurdischen Mutter, an deren Küchentisch Tahsim jeden Abend zurückkehrt, verwehrt bleibt. So wie Tahsim geht es vielen jungen Menschen mit migrantischen Wurzeln, die früh Verantwortung für ihre Eltern übernehmen und gleichzeitig ihren Platz finden müssen in einem oft feindseligen Land. Mit messerscharfer Intelligenz, großer Sprachgewalt und zynischem Humor reflektiert Tahsim Durgun, wie wir alle miteinander leben wollen – mit und ohne Migrationsgeschichte.
von Devika Jina
Die Geschichte eines Mädchens, das die Welt verändert Greta Thunberg ist eine Aktivistin, die vor allem dafür bekannt ist, auf die verheerenden Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten aufmerksam zu machen. Sie ist eine mutige Stimme selbst gegen Menschen, die sie zum Schweigen bringen wollen. Greta ist zu einer Quelle der Inspiration für Millionen von Menschen geworden, die sich für die Bewältigung der Klimakrise einsetzen wollen. Von der Teilnahme an Schulstreiks und dem Eingeständnis, dass ihr Asperger-Syndrom ihre Supermacht ist, bis hin zur Überquerung des Atlantischen Ozeans in einem kraftvollen Kampf gegen den Kohlenstoffausstoß - dies ist die unglaubliche Geschichte eines Schulmädchens, das die Welt verändert.
von Paris Hilton
Die Wahrheit hinter der glamourösen Fassade: In Paris: Mein Leben erzählt Paris Hilton von ihrem ADHS, überholten Erziehungsmethoden, Gewalt und Emanzipation. Bekannt wurde Paris als Erbin des Hilton-Hotelimperiums, aber sie veredelte ihren Ruhm und ihr Vermögen, indem sie DAS It-Girl der Nullerjahre wurde. In einer Zeit, die vom Aufkommen der 24-stündigen Nachrichtenbeschallung und erster früher Promi-Blogs geprägt war, lernte sie ihre Personenmarke einzusetzen, um geschäftlich Erfolg zu haben. Während ihr als permanentem Gegenstand der Boulevardkultur vorgeworfen wurde, sie sei "berühmt dafür, berühmt zu sein", zog sie mit Beharrlichkeit, Unternehmergeist und Entschlossenheit ihr eigenes kleines Medienimperium hoch und mauserte sich zu einer wahrhaft modernen und weltweit beliebten Ikone. Jetzt endlich zieht Paris Hilton mit Mut, Ehrlichkeit und jeder Menge Humor Bilanz, ergänzt die fehlenden Puzzlestücke und teilt ihre Geschichte mit der Welt. Indem sie die Rolle von ihrer Urheberin, die Marke von ihrer Botschafterin trennt, räumt sie auf mit allem, was wir über sie zu wissen dachten. Sie nimmt uns mit in eine privilegierte Kindheit, die sie durch das Brennglas eines undiagnostizierten ADHS erlebte. Ihre Rebellion als Teenagerin führte zu einer panischen und gefährlichen Reaktion ihrer Eltern: Weil man sie glauben machte, dass sie nur so das Leben ihrer Tochter retten könnten, ließen Paris' Mutter und Vater sie kidnappen und in mehrere 'Internate für emotionales Wachstum' sperren, in denen sie fast zwei Jahre lang verbalen, körperlichen und sexuellen Missbrauch erlitt. Inmitten jener Hölle, die wir heute unter dem Namen 'Problemkind-Industrie' kennen, erschuf Paris eine schöne innere Welt, in der die Hässlichkeit ihrer Umgebung sie nicht erreichte. Als sie endlich wieder freikam, vertraute sie niemandem mehr außer sich selbst und verwandelte ihre Fantasiewelt in eine milliardenschwere Realität. Indem das Buch auch von ihrer riskanten Reise durch die männliche Tyrannei der Ära vor #MeToo mit genau dem richtigen Quäntchen Frechheit berichtet, spürt Paris: Mein Leben der Entwicklung der Promi-Kultur bis in die Gegenwart nach. Wir erleben Momente wieder, die uns allen in Erinnerung geblieben sind, und begegnen vielen bekannten Namen. Doch am allerwichtigsten: Paris zeigt uns ihren Weg zum Frieden, während sie uns herausfordert, unsere eigene Rolle in ihrer (und unserer) Geschichte zu hinterfragen. Erbin, Partyluder, Problemkind, Selfie-Produzentin, Model, Reality-Star, Eigenkreation: So lauten die Labels, die andere Paris Hilton angeheftet haben. Gründerin, Unternehmerin, Popkultur-Schaffende, Innovatorin, Überlebende, Aktivistin, Tochter, Schwester, Ehefrau, Mutter: Das sind die Rollen, die Paris als vollends erwachsene Frau für sich annimmt.
von Isabel Schayani
Safi schleppt sich im Winter zu Fuß über die Balkanroute. Ruhi fliegt von Teheran zunächst nach Italien. Omid will nach Deutschland und landet dann doch in Calais. Melika steckt in Moria fest. Und Olena hat als Ukrainerin beinahe freie Fahrt.Die preisgekrönte Journalistin Isabel Schayani berichtet von fünf verschlungenen Wegen Richtung Deutschland und gewährt uns tiefe Einblicke in das prekäre Leben im Niemandsland zwischen den Grenzen und in den Grauzonen des Asylrechts. im Vordergrund ihres Augen öffnenden Buches steht die große, drängende Frage, wie wir Flucht und Migration menschlicher organisieren können.Viele Fluchtrouten durch den Vorderen Orient und Afrika haben Deutschland zum Ziel. Hier soll es Freiheit geben, Schulunterricht und medizinische Versorgung gratis, und Frauen dürfen Sport treiben: Für Menschen, die um ihr Leben rennen oder vor Verelendung fliehen, ist das ein großes Versprechen. Sie lassen ihr vertrautes Leben meist erstaunlich uninformiert hinter sich, mit Kind und ohne Kreditkarte, im freien Fall in eine bessere Zukunft. Isabel Schayani hat fünf Geflüchtete auf ihren Wegen teils über mehrere Jahre immer wieder getroffen. Sie lässt uns die Schikanen der Schlepper, illegale Reisebüros, Grenzen, Registrierungen, Lager, Anträge und Internierungen aus der Perspektive der Heimatlosen erleben. Im Gespräch mit Verantwortlichen, Experten – und mit den fünf Geflüchteten selbst – sucht sie nach Antworten auf die große Frage: Wie können wir Flucht und Migration menschlicher organisieren?