3.9

Ich fürchte, Ihr habt Drachen

von Peter S Beagle, Oliver Plaschka

Format:Hardcover
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»Was ihn persönlich anging, ersehnte sich Reginald Abenteuer in etwa so sehr wie ein drittes Nasenloch.«Von Peter S. Beagle, dem berühmten Autor von »Das letzte Einhorn« kommt ein neuer Roman voll überwältigender phantastischer Einfälle und Witz. Seine liebenswerten Protagonisten, Drachenjäger, Prinzessinnen, Könige, Diener und Zauberer begegnen ihren je eigenen Schicksalen, gerade so, wie es nur große Fantasy zu erzählen vermag. Im Königreich Bellemontagne stehen die Zeichen auf Hochzeit. König Antoine und Königin Helène streben eine Vermählung ihrer Tochter Cerise mit dem leichtsinnigen Kronprinzen des Nachbarreiches an. Es gibt nur ein kleines Problem: Im Schloss herrscht eine schlimme Drachenplage. Überall Drachen, von dem kleinen Ungeziefer bis hin zu schlosszerstörenden Monstern. Sie sind Schädlinge und Plagegeister. Robert, der den Beruf des Drachenfängers und -vernichters erlernt hat, fühlt eine seltsame Verbindung zu ihnen. Doch sein Traum, Diener eines Prinzen zu werden, wird auf die Probe gestellt, als der Luftikus-Prinz ihn anheuert, um auf richtig große, ehrenvolle Drachenjagd zu gehen. Aber vielleicht verspricht die Gunst einer Prinzessin ein noch schöneres Leben als alles andere ...

Science-Fiction & Fantasy
304 SeitenHardcover
Erschienen an: 2024-09-07

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.9(10 ratings)
JuliaRezension von Julia

Prinzessin Cerise von Bellemontagne hat endlich einen Prinzen gefunden, den sie heiraten möchte. Doch ihr Schloss wird von einer Drachenplage heimgesucht. So kann nicht gefeiert werden! Außerdem muss der verwöhnte Prinz Reginald erst einmal beweisen, dass er ein richtiger Held ist, und nimmt daher den Drachenfänger Robert nach der Schlossreinigung mit auf große Drachenjagd... Charmant, märchenhaft und mit einem guten Schuss Humor – das war mein Eindruck von den ersten Kapiteln. Einige Szenen sind sogar überraschend düster. Drachenjägerleben ist eben kein Zuckerschlecken! Leider verblasste mein Anfangsschwung ziemlich schnell. Ich hatte eine erfrischend neue Storyline erwartet und bekam einen absoluten Standard-Plot. Und damit wäre ich auch völlig zufrieden, wenn es packend geschrieben wäre, aber es hat mich leider überhaupt nicht erreicht. Die anfängliche gemütliche Stimmung weicht einer eher finsteren Geschichte, die so gar nicht zum Stil des Buches passen will. Roberts Verbindung zu den kleinen Drachlingen hat mir gut gefallen und davon hätte ich gerne mehr gelesen. Allerdings erfährt man nur das Nötigste über das Leben, die Vergangenheit und die Beweggründe der Charaktere. Da ist keine Chemie, kein Tiefgang und auch an Struktur fehlt es. Die Handlungsstränge einiger Nebenfiguren werden ab einem gewissen Punkt einfach fallengelassen und dadurch total irrelevant. Obwohl der Plot eh nicht komplex ist, kam mir der Roman undurchdacht und unfertig vor. Da „Das letzte Einhorn“ so ein Riesenerfolg ist, hatte ich offen gestanden deutlich mehr von Peter S. Beagle erwartet. Allerdings kenne ich die Romanvorlage nicht, nur den Film. Das möchte ich demnächst auf jeden Fall ändern und herausfinden, ob er einfach nicht mein Autor ist oder es nur an „Ich fürchte, ihr habt Drachen“ liegt. So leid es mir angesichts der wunderschönen Aufmachung tut, kann ich das Buch nicht empfehlen.

meafenestellaRezension von meafenestella

Die Geschichte 'Das letzte Einhorn' von Peter S. Beagle begleitet mich schon gefühlt mein ganzes Leben lang. Sie ist wundervoll märchenhaft und magisch, vor allem aber auch komisch, seltsam, ulkig und teilweise absurd. Eine tolle Mischung, die mich jedes Mal berührt. Nun habe ich bei 'Ich fürchte, ihr habt Drachen' ähnliches, wenn auch viel weniger, erwartet. Leider wurde ich da enttäuscht. In dieser Welt sind Drachen eine Plage wie Ratten und haben auch eine ähnliche Größe. Protagonist ist Robert Thrax (der eigentlich anders heißt, aber so genannt werden will), der sich dieser Plage annimmt und Drachen jagt und tötet, wobei er sie eigentlich es wundervolle Wesen betrachtet. Dann gibt es eine Prinzessin auf der Suche nach dem perfekten Prinzen und natürlich der perfekte Prinz mit Daddy-Issues, der mit seinem Leben etwas überfordert ist. Die Geschichte fängt stark und ulkig an und es las sich sehr leicht, aber mit der Zeit hatte ich das Gefühl der Autor hatte zu viele und gleichzeitig zu wenig Ideen. Es war ein einziges Hin und Her ohne Sinn. Die Auflösung war wirr und unbefriedigend. Zudem liefen manche Szenen unstimmig ab. Zb haben sich zwei geprügelt und auf einmal redeten sie mit anderen ohne das die Prügelei irgendwie beendet wurde. Also stellte sich die Frage, schlagen sich sich weiter? Ist es beendet? Liegen beide am Boden? Was ist daraus geworden? Solche Unstimmigkeiten gab es leider öfter. Die Chemie zwischen den Charakteren wirkte leider teils sehr erzwungen und gerade zum Ende hin wurde einfach gepaart. Das war sehr schade und überflüssig, denn die meisten Charaktere hatten auch ohne Lovestory genug Sympathie. Ausserdem kamen mir die Drachen viel zu kurz. Sie wirkten durchgehend wie Statisten. Mir hat es also insgesamt nicht so wirklich gut gefallen, aber da sollte sich vllt jeder selber ein Bild machen, da ich auch schon viele positive Meinungen gelesen haben.

NadineRezension von Nadine

4,5

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