Empfehlungen basierend auf "Ich bin, ich bin, ich bin"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Shelly Kupferberg

»Mein Urgroßonkel war ein Dandy. Sein Name war Isidor. Oder Innozenz. Oder Ignaz. Eigentlich aber hieß er Israel.«

von Alexis Pauline Gumbs

Das Gewässer, in dem das Ertrinken droht, ist der Atlan­tik, über den Millionen versklavter Afrikaner*innen nach Nordamerika verschleppt wurden. Und es ist das Erbe die­ser kollektiven Erfahrung. Alexis Pauline Gumbs spricht von denjenigen, die ertranken – buchstäblich und metaphorisch –, denjeni­gen, die sagten »I can’t breathe«, und denjenigen, die trotz allem weiteratmeten. Auch heute weiteratmen, nichter­trinken. Sie lädt dazu ein, eine neue Art des Atmens zu erler­nen. Als Mentor*innen stellt sie uns Wale, Delfine, Rob­ben, Walrosse und Seekühe vor. Denn wer könnte mehr über das Nichtertrinken wissen? In neunzehn Lektionen verwebt Alexis Pauline Gumbs auf poetische Weise natur­wissenschaftliche Beobachtungen mit Ansätzen und Er­kenntnissen des Black Feminism. Sie fragt sich, wie die Echoortung unser Verständnis von visionärem Handeln beeinflussen kann, und betrach­tet die Methoden, mit denen sich Menschen und Meeres­säuger zunehmend bedrohlichen Umständen anpassen – oder anpassen könnten. Leiten lässt sich Gumbs von der Liebe und der Be­wunderung für unsere aquatischen Verwandten, die es ihr erlauben, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und von ih­nen zu lernen.

von Vigdis Hjorth

[..] in einer glasklaren und direkten, wunderbaren Sprache

von Simone Meier

»Simone Meier hat einen packenden Künstlerroman geschrieben, in dem die Kunst Sprache wird und die Sprache Kunst... ein großartiges Buch.« Clementine Skorpil, Die Presse am Sonntag, 24.03.2024

von Ilka Piepgras

»Dieses ehrliche und inspirierende Buch räumt mit den vielen Mythen rund um den Beruf der Schriftstellerin auf und bietet eine authentische Perspektive, die die Geschlechterungleichheiten im Literaturbetrieb hervorhebt und den Lesern somit vielfältige Denkanstöße gibt.« Audrey Fricot, Poltik & Kultur, April 2023

von Ayelet Gundar-Goshen

»Die Übersetzerin hat ihren Job mit Bravour gemeistert und verdient großes Lob für ihre herausragende Leistung.« Orith Tempelman, Wendezeit Magazin, 13.7.23

von Calla Henkel

»Calla Henkel nimmt den Leser mit auf die Suche nach der Wahrheit. Überraschende Wendungen, interessante Charaktere und eine sich durchziehende Spannung bis zum Schluss.« Berliner Morgenpost, 17.08.2024

von Anna Yeliz Schentke

Dilek und Tekin sind ein junges Paar in Istanbul. Nicht erst seit dem Juli 2016 hat sich auch für sie die Stadt verändert. Als Dilek Jahre später in ein Flugzeug steigt, weiß ihr Freund nichts davon, niemand soll wissen, dass sie, die online "Kangal" heißt, bald in Frankfurt landet. Ayla ist überrascht, als ihre Cousine Dilek sich bei ihr meldet, die gemeinsamen Sommer sind lange her. Und während sich Tekin in Istanbul auf die Suche macht, fragt sich Ayla: Wer ist Dilek heute? Sie will ihr glauben, aber ist das, was Dilek fürchtet, auch wahr? Anna Yeliz Schentke erzählt furchtlos und aufrichtig von der Freundschaft in instabilen Zeiten. Von aktueller Unterdrückung und von einer Generation, die auf der Suche ist: nach einer gemeinsamen Sprache, nach Sicherheit und Zugehörigkeit. Auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2022

von Daniela Krien

Ein Land ist zerfallen. Was geschieht mit den Menschen, die darin gelebt haben? Daniela Krien legt Zeugnis ab über das Schicksal einer Generation. Der Erzählband – endlich wieder lieferbar, mit einer neuen Geschichte

von Mirna Funk

Mirna Funk erzählt die Geschichte einer jungen deutschen Jüdin in Berlin und Tel Aviv. Ihr Name ist Lola. Sie ist Deutsche. Sie ist Jüdin. Und die einzige, der ihr ein Hitlerbärtchen ins Gesicht malen darf, ist sie selbst. Sie hat genug davon, dass andere darüber bestimmen wollen, wer sie ist und wer nicht. Sie entscheidet, wovon sie sich verletzt fühlt und wovon nicht. Wer bestimmt darüber, wer wir sind? Unsere Herkunft, falsche Freunde, orthodoxe Rabbiner? Lola ist in Ost-Berlin geboren, ihr Vater macht rüber und geht in den australischen Dschungel. Sie wächst auf bei ihren jüdischen Großeltern und ist doch keine Jüdin im strengen Sinne. Ihre Großeltern haben den Holocaust überlebt, sie selber soll cool bleiben bei antisemitischen Sprüchen. Dagegen wehrt sie sich. Sie lebt in Berlin, sie reist nach Tel Aviv, wo im Sommer 2014 Krieg herrscht. Sie besucht ihren Großvater und ihren Geliebten, Shlomo, der vom Soldaten zum Linksradikalen wurde und seine wahre Geschichte vor ihr verbirgt. Lola verbringt Tage voller Angst und Glück, Traurigkeit und Euphorie. Dann wird sie weiterziehen müssen. Hartnäckig und eigenwillig, widersprüchlich und voller Enthusiasmus sucht Lola ihre Identität und ihr eigenes Leben. "Und sie kann es schreiben. Sie tut das mit Kraft und mit Witz und mit Verve, sie tut das kantig und polemisch und zupackend. Sie tut das sinnlich und vielschichtig und weise. Manchmal, wenn die Erzählerin zur Kommentatorin wird, verhaut sie sich ein bisschen, dann wirken ihre Worte blass und belehrend, aber auch das sind starke Lesemomente, weil sie spürbar machen, hier hat eine Autorin wirklich etwas gewagt und der deutschen Sprache mit "Winternähe" ein schönes Kompositum geschenkt: "Die Winternähe ist eine unangenehme Nähe, zum anderen aber ist es so, dass man im Winter auch zusammenrücken muss, damit einem nicht kalt wird. .... (ndr.de)