Von einer Wanderung in den Wäldern Virginias kehrt nur der 14-jährige Eugene zurück, sein Vater ist spurlos verschwunden. Eugene ist aufgrund einer Autismus-Spektrum-Störung stumm und kann nicht mitteilen, was geschehen ist, wodurch er schnell selbst ins Zentrum der Ermittlungen gerät. Seine 20-jährige Schwester Mia beginnt eigene Nachforschungen anzustellen – und kommt einer Reihe von Geheimnissen auf die Spur, die die bürgerliche Fassade der Familie bröckeln lassen. Ein mitreißender Pageturner voller überraschender Wendungen und ein sensibel erzählter Familienroman über die Frage, wie gut wir einander je kennen können.
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Happiness Falls
von Angie Kim, Wibke Kuhn
Von einer Wanderung in den Wäldern Virginias kehrt nur der 14-jährige Eugene zurück, sein Vater ist spurlos verschwunden. Eugene ist aufgrund einer Autismus-Spektrum-Störung stumm und kann nicht mitteilen, was geschehen ist, wodurch er schnell selbst ins Zentrum der Ermittlungen gerät. Seine 20-jährige Schwester Mia beginnt eigene Nachforschungen anzustellen – und kommt einer Reihe von Geheimnissen auf die Spur, die die bürgerliche Fassade der Familie bröckeln lassen. Ein mitreißender Pageturner voller überraschender Wendungen und ein sensibel erzählter Familienroman über die Frage, wie gut wir einander je kennen können.
Aktuelle Rezensionen(2)
Interessant und Lesenswert.
Ich hatte mit dem ersten Roman der Autorin ein paar Schwierigkeiten, andererseits mochte ich ihren Erzählstil. Und ich fand auch, das "Happyness Falls" inhaltlich spannend klang. Allerdings konnte mich das Buch dann so gar nicht überzeugen. Es gab einfach einige Aspekte die mich massiv genervt haben. Allen voran dieser Glücksquotient, dem der Verschwundene hinterherjagt und für den er sogar heimlich seine eigenen Kinder für eine Studie benutzt. Das war einfach nur langatmig, uninteressant und ich fand nicht, das es irgendwie etwas wichtiges zur Handlung beigetragen hätte. Außer das es meiner Meinung nach alles künstlich aufgebläht hat. Generell mag ich ja eh keine Bücher, die so eine innere Moral oder Lebensweisheiten verbreiten. Zu Beginn war ich eigentlich recht begeistert, weil ich die Ausgangssituation spannend fand und mich interessiert hat, wie die Familie mit dem Ganzen umgeht. Vor allem mit der Erschwerenden Tatsache das Eugene nicht sprechen kann und auch sonstige Kommunikation mit ihm erschwert ist. Ich hätte mir tatsächlich noch einen stärkeren Fokus auf ihn und seine Beziehungen innerhalb der Familie gewünscht. Der Vater hat mich ehrlicherweise kaum bis gar nicht interessiert. Ich denke ein Stückweit steht und fällt es auch damit, ob man lieber einen Kriminalromane lesen möchte oder eine Familiengeschichte in den Aspekte eines Krimis eingebaut sind. Im Fokus steht hier aber eindeutig wie die Familie die Ereignisse erleb und welche Dynamiken sich aus unterschiedlichen Gründen entwickelt haben bzw. im laufe des Romans neu ergeben. Persönlich hätte mich das vielleicht weniger gestört, wenn eben dieser für mich so nervtötende Glücksquotient nicht so im Zentrum gestanden hätte. Das hab ich ehrlicherweise dann teilweise nur noch Quergelesen um zu schauen, wo es endlich mit dem Rest weiter geht. Aufschlussreich waren die Teile in denen es um Autismus und Kommunikation ging. Da habe ich tatsächlich neues gelernt und fand gut, wie das Ganze eingebaut wurde. Das Ende und alles was mit zusammenhängt hat mich allerdings nicht überzeugt. Da wurde zu sehr auf die Du musst jetzt uuuuuuuunbedingt und zwingend mit der Familie mitfühlen und uuuuuuunbedingt verstehen, warum jetzt eine bestimmte Entscheidung getroffen wird-Drüse gedrückt. Das hat mich einfach nur noch die Augen rollen lassen. Ich mag es gar nicht, wenn ich genau merke, in welche Richtung ich jetzt denken und fühlen soll. Mir hat das Buch vor allem gezeigt, das ich in Zukunft keine weiteren Bücher der Autorin mehr lesen werde, egal wie interessant der Inhalt klingt. "Happyness Falls" war kein Buch für mich.