Sie nehmen dich in deinem eigenen Camper als Geisel – und zwingen dich, draufloszufahren.Alice und Tom freuen sich nach einem Schicksalsschlag auf ihre Reise im Campermobil durch die Weite Kanadas. Doch dann werden sie von einem jungen Anhalter-Pärchen, das wegen eines Doppelmords gesucht wird, als Geiseln genommen. Die beiden haben eine Spur aus Blut und Zerstörung hinterlassen, doch wie schuldig sind sie wirklich? Es sind die Siebzigerjahre, und Alice muss bei vorgehaltener Waffe ohne Handy und Navigation um ihr Leben fahren. Während die Situation immer gefährlicher wird und die Grenzen verschwimmen, stellt sich die Frage: In wessen Herzen liegt das Böse wirklich? Ein beängstigender, eindringlicher Trip mit rasanten Wendungen.
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Halt niemals an
von Chevy Stevens, Maria Poets
Sie nehmen dich in deinem eigenen Camper als Geisel – und zwingen dich, draufloszufahren.Alice und Tom freuen sich nach einem Schicksalsschlag auf ihre Reise im Campermobil durch die Weite Kanadas. Doch dann werden sie von einem jungen Anhalter-Pärchen, das wegen eines Doppelmords gesucht wird, als Geiseln genommen. Die beiden haben eine Spur aus Blut und Zerstörung hinterlassen, doch wie schuldig sind sie wirklich? Es sind die Siebzigerjahre, und Alice muss bei vorgehaltener Waffe ohne Handy und Navigation um ihr Leben fahren. Während die Situation immer gefährlicher wird und die Grenzen verschwimmen, stellt sich die Frage: In wessen Herzen liegt das Böse wirklich? Ein beängstigender, eindringlicher Trip mit rasanten Wendungen.
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein Pärchen startet mit dem Camper zu einem Roadtrip und nimmt unterwegs zwei Anhalter mit – und genau ab diesem Moment nimmt die Geschichte Fahrt auf. Halt niemals an war mein erstes Buch von Chevy Stevens und hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die wechselnden Perspektiven haben mir ebenfalls sehr gefallen und haben die Geschichte lebendig gemacht. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre. Vor allem einer der Charaktere wirkt unglaublich aggressiv und unberechenbar. Teilweise war das beim Lesen richtig beklemmend, weil man nie wusste, was als Nächstes passieren würde. Genau diese ständige Anspannung hat das Buch für mich so spannend gemacht und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und mit den Figuren mitgelitten. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich allerdings: Im Laufe der Geschichte taucht noch ein weiteres Pärchen auf, das zum Ende hin kaum noch eine Rolle spielt. Da hätte ich mir noch etwas mehr Auflösung gewünscht. Was mir am Ende besonders gefallen hat: Die Geschichte schafft es, einen in eine bestimmte Richtung denken zu lassen. Man ist sich irgendwann ziemlich sicher, wie alles zusammenhängt – und genau darin liegt ihre Stärke. Ohne zu spoilern: Am Ende musste ich meine eigene Einschätzung nochmal komplett überdenken. Ein spannender, atmosphärischer Thriller mit einem flüssigen Schreibstil und einer Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen. Definitiv nicht mein letztes Buch von Chevy Stevens – ich bin gespannt, welche Bücher der Autorin noch auf mich warten. 📚✨
Inhalt Alice und Tom machen Urlaub mit ihrem Camper, als sie auf das vermeintlich nette Pärchen Jenny und Simon treffen. Doch kaum haben sie die beiden zu sich in den Camper eingeladen, zeigen sie ihr wahres Gesicht. Denn die beiden werden wegen mehrfachen Mordes gesucht und haben Alice und Tom als Geisel genommen. Eigene Meinung Ja, es war spannend, aber irgendwie konnte es mich nicht richtig packen. Vielleicht lag es an Simon und Jenny. Simon war mir total unsympathisch und hat mir als Protagonist überhaupt nicht zugesagt, genau so wenig wie Jenny, die mich mit ihrer unglaublich hilflosen Art nur genervt hat. Zwar hatte ich im späteren Verlauf etwas Mitleid mit ihr, aber mehr auch nicht. Tom kam viel zu wenig vor und hatte die totale Opferrolle, weswegen der Großteil an Alice hängen blieb. Die war jedoch die meiste Zeit auch nicht zu gebrauchen und so dümpelte die Story nur so vor sich hin. Es ist mir viel zu wenig passiert. Klar, es war etwas Action zwischendrin, aber es gab kein richtiges auf und ab. Da war kein Blatt, welches sich kurzzeitig gewendet hat. Keine Überraschungen, einfach nichts. Leider fehlte mir für das setting völlig die Atmosphäre. Man merkt nicht wirklich, dass man sich in den Wäldern Kanadas und auf den Campingplätzen befindet. Da fehlte es etwas an Umgebungsbeschreibung. Das Ende habe ich dann auch so oder so ähnlich erwartet, wie es gekommen ist. Der Epilog war ganz süß und hat gut gepasst. Fazit Eine kurzweilige und spannende Geschichte, obgleich sie mich nicht ganz packen konnte.
„Halt niemals an“ von Chevy Stevens aus dem Fischer Verlag ist ein spannender Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die Geschichte spielt Anfang der 1970er-Jahre und begleitet das Ehepaar Alice und Tom, das nach einem schweren Verlust mit einem Campingtrip quer durch Kanada einen Neuanfang wagen möchte. Auf ihrer Reise nehmen sie das junge Paar Jenny und Simon, die sie auf einem Campingplatz kennenlernen, als Mitreisede bis zu nächsten großen Stadt mit. Was zunächst wie eine gute Tat erscheint, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum: Jenny und Simon sind auf der Flucht und zu allem bereit. Alice und Tom geraten in ihre Gewalt und müssen nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern auch schwierige Entscheidungen treffen, während sich die Lage immer weiter zuspitzt. Die Figuren sind glaubwürdig und vielschichtig gezeichnet. Alice, die zunächst von Depressionen und Unsicherheiten geplagt ist, wächst im Laufe der Handlung über sich hinaus und beweist in einer scheinbar ausweglosen Situation bemerkenswerten Mut und Stärke. Tom versucht verzweifelt, seine Frau zu beschützen, wird jedoch immer wieder an seine Grenzen gebracht. Jenny und Simon wirken unberechenbar und gefährlich, wodurch eine ständige Bedrohung spürbar bleibt. Besonders Simon überrascht den Leser mit seiner Wandlung zum Bösewicht. Besonders gelungen ist die bedrückende Atmosphäre. Die einsamen Straßen und die abgeschiedene Landschaft verstärken das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und machen die Flucht der beiden Opfer nahezu unmöglich. Als Leser verzweifelt man an der Ausweglosigkeit. Die Handlung bleibt durch zahlreiche unerwartete Wendungen abwechslungsreich und sorgt dafür, dass die Spannung kaum nachlässt. Lediglich einige Zufälle und Entscheidungen der Figuren wirken stellenweise etwas konstruiert. Dennoch überzeugt der Roman mit einer packenden Geschichte, intensiven Charakteren und einer konstant hohen Spannung. „Halt niemals an“ ist ein fesselnder Thriller, der psychologische Spannung und Nervenkitzel gekonnt miteinander verbindet.