Empfehlungen basierend auf "Hüftkreisen mit Nancy"
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von Nick Drnaso
»Meisterhaft hantiert Drnaso mit unterschiedlichen Szenen, Konstellationen und Erzählebenen und führt diese geschickt zusammen. Nach seiner Graphic Novel ›Sabrina‹ hat Nick Drnaso mit ›Acting Class‹ ein weiteres, erstaunliches Werk erschaffen. Dramaturgisch vielschichtig, grafisch überzeugend und virtuos erzählt.«
von Leonhard Hieronymi
Ein Gewerbegebiet am Rande Frankfurts, die Villengrundstücke des Taunus zum Greifen nah: Hier arbeitet Fansi im Klempnerbetrieb von Hieronymus Bosch, der seine besten Zeiten hinter sich hat. Ein paar Hallen weiter lockt mit der Perugino AG ein metallverarbeitendes Unternehmen, dessen Mitarbeiter im Auftrag von Jeff Koons unter vollem körperlichen Einsatz denkwürdige Objekte erschaffen - Kunst, deren Weg in die Museen der Welt und die Lichthöfe der Reichen vorprogrammiert ist. Auch Fansi erliegt dem Reiz des Glanzes und begibt sich auf abenteuerliche Montagereise nach Paris. Leonhard Hieronymi entführt uns in eine aberwitzige Welt zwischen poliertem Edelstahl und Silikonfugen und stellt die Frage, wessen Arbeit wirklich zählt.
von Frank Baer
April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.
von Dirk Bernemann
Gunnar Bäumer hat vor sieben Jahren mit Ende Zwanzig die Provinz verlassen, um nach Berlin zu ziehen. Jetzt kehrt er für eine Woche in sein Elternhaus zurück, um »das Haus zu hüten«. In diesen Tagen findet auch das alljährliche Schützenfest statt, dem er sich eigentlich verweigern wollte, um zur Ruhe zu kommen. Doch dem Fest entkommt er nicht und muss sich innerhalb der nächsten Tage dem Dorfleben, seinen Lebenskonzepten und seiner Vergangenheit stellen, vor allem auch seiner Jugendliebe Franziska mit deren Ehemann.
von Sven Pfizenmaier
»'Schwätzer' ist eine richtig tolle, wilde Mischung... mitunter super witzig und cool; dann gibt es tieftraurige Momente, in denen auch Einsamkeit ein großes Problem ist, aber immer scheint so ganz klein die Möglichkeit eines Wunders durch. Und vor allem ist 'Schwätzer' auch ein sehr kluger Roman darüber, wie kompliziert und wie wunderbar Freundschaft sein kann« Gesa Ufer, rbb radioeins, 05.12.2024
von Christopher Moore
Zum Brüllen komisch und absolut hinreißend – eine liebenswerte Komödie der besonderen Art.Charlie Ashers Welt ist perfekt, bis seine Frau Rachel bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt. Über Nacht ist Charlie nicht nur Vater, sondern auch Witwer. Und darüber scheint er den Verstand zu verlieren – anders kann er sich das Wesen in Minzgrün nicht erklären, das ihm immer wieder erscheint. Dann fallen auch noch wildfremde Menschen tot vor ihm um, und es stellt sich heraus, dass Charlie von ganz oben eine neue Aufgabe zugewiesen bekommen hat: Seelen einzufangen und sicher ins Jenseits zu befördern. Ein todsicherer Job, aber trotzdem nichts für Charlie …
von Friedrich Kalpenstein
Der amüsante Provinzkrimi von Bestseller- und #1-Kindle-Humor-Autor Friedrich Kalpenstein.»Was hat dieser junge Kerl in seinem Leben nicht noch alles vor sich gehabt? Noch interessanter ist jedoch, was er hinter sich gelassen hat.«Tom Wiesinger, Stiefsohn eines angesehenen Rechtsanwalts, wird abseits eines Forstweges in den Chiemgauer Alpen tot aufgefunden. Wie sich schnell herausstellt, hatte er mit seinen Mitschülern das bestandene Abitur auf einer Almhütte gefeiert. Doch wer hat den Neunzehnjährigen auf seinem Nachhauseweg umgebracht?Hauptkommissar Tischler steht vor einem Rätsel. Denn die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass Tom allseits beliebt war. War schlussendlich genau das der Grund, warum der sportliche Womanizer sterben musste?
von Jasmin Romana Welsch
Die meisten nennen mich Versager, Nichtsnutz oder Straßenjunge. Aber eigentlich heiße ich Remo und so scheiße bin ich gar nicht – hoffe ich zumindest. Klar, ich wohne in einem Loch, kann mir kaum genug zu essen leisten, aber ich habe Gründe, nach denen niemand fragt, und eine Geschichte, die niemand hören will. Der einzige Mensch, dem ich etwas bedeute, ist das Mädchen, das immer, ohne zu klopfen, in meine Wohnung platzt, mir Cola mitbringt und mit mir vögelt. Claire ist meine beste Freundin und ohne sie würde ich kaputtgehen. Ich kann keine Liebesgeschichte erzählen, in dem all der Mist, der passiert, am Ende keine Rolle mehr spielt, weil geknutscht und geheiratet wird, aber etwas zu erzählen habe ich trotzdem. Drogendealer, Zuhälter, Sex, Nachtclubs und ein Hang zu dummen Sprüchen und schwarzem Humor, der mich am Leben hält – für einen jungen, dummen Ghetto-Köter hat meine Geschichte viele Facetten und Kapitel. Und wenn jemand zuhören möchte, erzähle ich sie auch …
von Martina Behm
Eine weiße Hirschkuh, eine dunkle Prophezeiung und ein Dorf, das kopfstehtIn Fehrdorf scheinen alle zu wissen, wo sie hingehören. Nur Ingo und Lara, die mit den Kindern von der Großstadt aufs holsteinische Dorf gezogen sind, haben Schwierigkeiten. Vor allem Ingo strapaziert die Pendelei zu seinem Start-up nach Hamburg. Als er eines Abends eine weiße Hirschkuh anfährt, bringt das die gesamte Dorfgemeinschaft aus dem Gleichgewicht. Denn wer so eine tötet, heißt es, hat nur noch ein Jahr zu leben. Und plötzlich fragen sich auch der Dorfjäger, die Vorzeige-Landfrau und die Überbleibsel einer Öko-WG, ob sie das Landleben wirklich glücklich macht. Warmherzig und lebensklug entwirft Martina Behm das Porträt eines Dorfes und erzählt von Menschen, die alle auf ihre Art das gute Leben suchen.
von Kim Fielding, Anna Doe, Paul Richmond
Brutus Führt Ein Einsames Leben In Einer Welt, In Der Magie Nichts Ungewöhnliches Ist. Er Ist über Zwei Meter Groß, Hässlich, Und Stammt Aus Einer Familie Von Schlechtem Ruf. Niemand, Er Selbst Eingeschlossen, Hält Ihn Für Gut Genug, Mehr Als Nur Knochenarbeit Zu Verrichten. Aber Heldentum Kommt In Allen Formen Und Größen. Als Er Bei Der Rettung Eines Prinzen Schwer Verletzt Wird, ändert Sich Sein Leben Schlagartig. Er Wird In Den Palast Von Tellomer Gerufen, Um Als Wärter Für Einen Gefangenen Zu Dienen. Das Hört Sich Recht Einfach An, Stellt Sich Aber Als Die Größte Bewährungsprobe Seines Bisherigen Lebens Heraus. Wenn Man Den Gerüchten Glauben Schenken Darf, Ist Gray Leynham Ein Hexer Und Verräter. Sicher Ist Nur, Dass Er Jahre Im Elend Verbracht Hat: Blind, In Ketten Gelegt Und Nahezu Stumm Durch Sein Fürchterliches Stottern. Und Er Träumt Vom Tod Anderer Menschen. Träume, Die Sich Bewahrheiten. Brutus Gewöhnt Sich An Das Leben Im Palast Und Lernt Gray Kennen. Er Entdeckt Dabei Seinen Eigenen Wert – Erst Als Freund, Dann Als Mann, Und Schließlich Als Geliebter. Brutus Lernt Auch, Dass Helden Manchmal Vor Schwierige Entscheidungen Gestellt Werden Und Dass Es Nicht Ungefährlich Ist, Die Richtige Entscheidung Zu Treffen.