3.5

Golden Kiss: Nick & Bree (Virginia Kings 2)

von Kate Corell

Format:Softcover

Nick staunt nicht schlecht, als ausgerechnet Bree, die beste Freundin seiner Schwester, einen Job in seinem Stammcafé annimmt und kurz darauf auch noch in seine WG einzieht. Alles kein Problem, würde Little Miss Sunshine dem Keeper der Virginia Kings mit ihrer guten Laune nicht permanent auf die Nerven gehen. Und dann wäre da auch noch die Sache mit dem One-Night-Stand, die nicht nur für mächtig Zündstoff, sondern auch für sprühende Funken zwischen den beiden sorgt.

Romance
328 SeitenSoftcover
Erschienen an: March 22, 2022

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.5(6 ratings)
annielemieRezension von annielemie

Hier sitze ich nun nach der Lektüre von Golden Kiss und habe gemischte Gefühle. Also versuchen wir mal, diese ein wenig zu sortieren. Ich habe Bree im ersten Band wirklich sehr gemocht. Sie hat alles verkörpert, was ich mir für einen modernen, starken weiblichen Charakter wünsche – selbstbewusst, loyal, klar in ihren Grenzen. Und das war sie auch über weite Strecken dieses Buches. Gleichzeitig gab es aber Momente, in denen sie sich plötzlich ganz anders verhalten hat. Natürlich sind Menschen nicht nur schwarz oder weiß, und Entwicklung darf widersprüchlich sein. Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass es sich nicht ganz stimmig anfühlt. Ich kann das nicht an einzelnen Szenen festmachen – aber mein Bauchgefühl war eindeutig. Nick hingegen wirkte auf mich sehr authentisch. Ja, er ging mir stellenweise gehörig auf den Keks – aber genau das passte zu seiner Figur. Besonders gefallen hat mir diesmal, dass man wirklich merkt: Er muss an sich arbeiten. Es gibt keine plötzliche 180-Grad-Wende, keinen magischen Moment, der alles löst. Seine Entwicklung ist ein Prozess, mit Rückschritten und Unsicherheiten, und das fand ich glaubwürdig. Am verwirrendsten war für mich tatsächlich der Klappentext. Dort wird der Zusammenzug bereits angekündigt, tatsächlich passiert das aber erst bei etwa 50 % des Buches. Davor plätschert die Handlung phasenweise ziemlich vor sich hin, ohne dass wirklich viel vorankommt. Generell hätte dieses Buch mehr Backstory vertragen können, um manche Entwicklungen und Entscheidungen besser nachvollziehen zu können. Wie schon im ersten Band werden außerdem Personen und Probleme angerissen, die dann einfach nicht mehr aufgegriffen werden – das hat mich erneut irritiert und fühlt sich ein bisschen nach verschenktem Potenzial an. Das Ende war dafür wieder wirklich zuckersüß und hat mich versöhnt. Genau diese warmen, romantischen Abschlüsse kann Kate Corell einfach gut. Unterm Strich würde ich Golden Kiss ähnlich wie Band 1 einschätzen – vielleicht einen Tick schwächer, vermutlich auch, weil meine Erwartungen höher waren. Es ist eine solide New-Adult-Sports-Romance mit Stärken bei den Figuren und Schwächen im Aufbau.

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