Die bezaubernde Geschichte einer Gemeindebibliothekarin in Tokio mit einem besonderen Gespür für die Nöte ihrer Besucher.
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Frau Komachi empfiehlt ein Buch
von Michiko Aoyama, Sabine Mangold
Die bezaubernde Geschichte einer Gemeindebibliothekarin in Tokio mit einem besonderen Gespür für die Nöte ihrer Besucher.
Aktuelle Rezensionen(36)
„Frau Komachi empfiehlt ein Buch“ ist kein aufregendes, lebensveränderndes Buch. Es kommt langsam und leise daher und ehrlich gesagt wollte ich es ungefähr bei der Hälfte weglegen, weil es mich eher gelangweilt hat. Es hat zwar etwas länger gedauert, doch dann hat mich der Charme gepackt. Für mich ist es eine liebevolle Erzählung 5er Geschichten, die ganz zart über die Bibliothekarin Komachi miteinander verbunden sind. Jede Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie ein kleiner Perspektivwechsel das Leben verändern kann - nicht mit Pauken und Trompeten, sondern meistens ganz leise und subtil. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten ist mir das Buch sehr ans Herz gewachsen und ich war fast ein bisschen traurig, als es vorbei war. Wer ein eher langsames, unaufgeregtes Wohlfühlbuch, das zum Nachdenken anregt sucht, wird hieran Freude finden.
Für mich war es ein schönes feel-good Buch für zwischendurch, ohne tiefgründiger Geschichte, aber herzerwarmender Erkenntnisse. Anhand außergewöhnlicher Buchempfehlungen werden Personen zum Nach- und Umdenken gebracht, womit sie sich für Neues öffnen und selbst zu einer Lösung ihres aktuellen Problemes finden. Wäre es in echt doch auch so einfach!
Das Buch ist sehr schön geschrieben. Es gibt 5 Geschichten mit 5 unterschiedlichen Schicksalen. Man kommt schnell in die einzelnen Geschichten rein und am Ende von jeder Geschichte, hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Ich empfehlen das Buch jedem weiter.
Das ist eines dieser Bücher, die noch etwas nachhallen, nachdem man sie beendet hat. Ich finde den Ansatz mit den Buchempfehlungen, die den einzelnen Charakteren einen Denkanstoß geben, um ihre Situation zu reflektieren sehr gut umgesetzt. Frau Komachi als klassisch eher etwas mürrische Bibliothekarin ist einfach wunderbar skurril beschrieben und ganz sicher ein einprägsamer Charakter. Ich mag ohnehin japanische Literatur sehr gerne, vor allem da es generell um slice of life Themen geht und es immer eine Art von Weisheit bzw. Denkanstoß gibt mit dem man nach Ende des Buches zum Nacdenken zurückgelassen wird. Frau Komachi empfiehlt ein Buch ist eines meiner Highlights aus dem letzten Jahr und ich empfehle immer gerne an andere Lesefreunde.
Grundsätzlich ein schönes Buch und leichte Kost, jedoch hat es mich persönlich nicht so recht abgeholt. Die ganze Idee hinter allem ist super, jedoch konnte ich für mich nicht allzu viel "mitnehmen". Diese Meinung ist aber höchstwahrscheinlich sehr individuell und ich kann mir vorstellen, dass es für jeden Menschen wenigstens ein Kapitel im Buch gibt, welches inspirierend ist.