Die junge Flavia de Luce staut nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt - ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels - seine naseweise Tochter Flavia.
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Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet
von Alan Bradley
Die junge Flavia de Luce staut nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt - ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels - seine naseweise Tochter Flavia.
Aktuelle Rezensionen(1)
Die 11-jährige Flavia findet einen toten Mann im Gurkenbeet. Die kleine Chemikerin erkennt sofort: Er wurde vergiftet! Doch wer war es? Noch immer kann ich kaum glauben, dass Flavia tatsächlich 11 Jahre alt sein soll. Sie hat viel Wissen, eine besserwisserische erwachsene Art an sich und ist selbstständig wie keine andere in diesem Alter. Teilweise war das recht lustig und interessant, aber an einigen Stellen ging es auch schon an die Geduld. Sowieso hat Flavia sehr viel beschrieben, der Autor hat sehr sehr sehr viele Details eingebaut, wo ich schlichtweg ständig mit den Gedanken abgeschweift bin und wieder von vorn lesen musste. Flavias Leidenschaft gilt der Chemie. Noch so ein Punkt, den ich persönlich nicht als super sympathisch finde - aber das beseite. Sie hat ein eigenes Labor und tiefgreifendes Wissen. Man kann durchaus Chemie-Wissen dazu lernen - sofern man sich die Begriffe merken kann ;) Der Plot an sich war gut durchdacht und aufgebaucht. Allerdings hat sich nie eine Spannung aufgebaut. Zum Schluss gab es eine brennzliche Situation, die aber so schnell aufgelöst wurde, dass bei mir der Puls noch gar nicht hochgegangen war. Insgesamt also eine skurrile und neue Geschichte. Als Film bestimmt sehr unterhaltsam, als Buch oft langatmig und dafür dann doch zu wenige verblüffende Wendungen in der Geschichte.