4.2

Es: Roman

von Stephen King

Format:Softcover

Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.»Ein Meilenstein der amerikanischen Literatur.« Chicago Sun-Times

Mystery, Thriller, Horror & Crime
1536 Seiten • Softcover
Erschienen an: 2019-08-12

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Aktuelle Rezensionen(5)

4.2(32 ratings)
VallavareRezension von Vallavare

Ein atmosphärisches Schwergewicht über Freundschaft, Erinnerung und das Grauen in den eigenen Schatten. Trotz atemraubender Abschnitte verlangt der Schmöker Durchhaltevermögen – belohnt dafür aber mit einem tiefgründigen Klassiker-Erlebnis. Derry, Maine: Eine scheinbar idyllische Kleinstadt, unter deren Oberfläche eine uralte, namenlose Bestie lauert. Alle 27 Jahre erwacht das Grauen, um Jagd auf die Kinder der Stadt zu machen. Als eine Reihe grausamer Morde die Gemeinschaft erschüttert, stellt sich der „Klub der Verlierer“ – eine Gruppe von sieben ausgestoßenen Kindern – dem Monster in der Kanalisation entgegen. Siebenundzwanzig Jahre später zwingt ein altes Versprechen die inzwischen erwachsenen Freunde zurück an den Ort ihrer tiefsten Kindheitstraumata, um den Albtraum ein für alle Mal zu beenden. Stephen King erschafft mit Derry ein unvergleichlich dichtes, vielschichtiges Porträt einer von Grund auf korrumpierten Kleinstadt. Die Atmosphäre schwankt meisterhaft zwischen nostalgischer Jugendromantik und abgründigem, verstörendem Horror. Kings Erzählstil ist extrem bildgewaltig und charakterfokussiert, neigt jedoch zu gewaltiger Verästelung: Die detaillierten Exkurse in die Stadtgeschichte und die ausschweifenden Nebenschauplätze erzeugen zwar eine lebendige Welt, verlangsamen den Lesefluss an einigen Stellen jedoch spürbar und sorgen im Mittelteil für spürbare Längen. Es ist ein grandiose Buch des Horrorgenres, das vor allem durch seine Charakterdynamik und die tiefe emotionale Bindung zum „Club der Verlierer“ glänzt. Der ständige Wechsel zwischen der Unbedarftheit der Kindheit und den Schatten der Erwachsenenwelt erzeugt in den Schlüsselmomenten eine enorme, mitreißende Spannung. Pennywise fungiert dabei als schrecklich-faszinierender Ankerpunkt des Grauens. Auch wenn das gewaltige Buchvolumen und die typische Kingsche Detailverliebtheit die Handlung stellenweise etwas zäh wirken lassen und Ausdauer erfordern, entschädigt die Wucht der Gesamterzählung für jedes Tief. Ein vielschichtiges, mitreißendes Werk, das trotz kleinerer Längen als zeitloser Klassiker überzeugt.

Imogene🌸Rezension von Imogene🌸

ES – Stephen King 🎈📖 Endlich. Nach 16 Tagen und 1.534 Seiten habe ich es tatsächlich geschafft. Ich habe ES beendet. Und ich bin geschafft. 😂 Das Buch war gut. Nein – es war richtig gut. 🖤 Es gab zwar einzelne Kapitel, bei denen ich mir dachte, dass man sie auch hätte weglassen können, weil ich sie nicht ganz so interessant fand. Aber abgesehen davon hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Definitiv anders als die Filme und an einigen Stellen auch ganz anders, als ich erwartet hatte. Trotzdem war es eine richtig gute Leseerfahrung und ich bin froh, dass ich mich durch diese 1.534 Seiten gekämpft habe. Jetzt brauche ich wahrscheinlich erstmal ein Buch mit 200 Seiten. 😂📚

LeoRezension von Leo

Ein typischer Stephen King: viele Charaktere, alles sehr ausschweifend und die ein oder andere perverse Passage darf auch nicht fehlen. Alles in allem ein gutes und spannendes Buch, welches mich dennoch nicht vom Hocker gehauen hat. Zunächst hatte ich großen Respekt vor diesen 1500 Seiten, aber es hat sich dann irgendwie nicht so angefühlt. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und der Strang als die Protagonisten Kinder waren, hat mir deutlich besser gefallen. Zusammenfassend ein solider King, welchen ich nur empfehlen kann, wenn man einen gewisse Leseausdauer mitbringt.

Redtwistedhearts Rezension von Redtwistedhearts

Es lässt einen nie wirklich los. Wer denkt, King schreibt hier nur über einen Horror-Clown, hat die Story nicht verstanden. Das Ding ist ein absolutes Epos über das Erwachsenwerden und die Schattenseiten der menschlichen Psyche. Es geht um den „Club der Verlierer“, der in Derry gegen das ultimative Böse antritt. Aber eigentlich geht es um viel mehr: King zeigt uns, wie tief Kindheitstraumata sitzen und wie eine ganze Stadt wegschaut, wenn Schlimmes passiert. Die Art, wie er zwischen der Kindheit und dem Erwachsenenalter der Charaktere springt, ist genial – man checkt erst beim Lesen, dass man seine Dämonen nur besiegen kann, wenn man bereit ist, die Vergangenheit noch mal voll zu durchleben. Pennywise ist für mich der absolute Endgegner unter den Bösewichten, weil er eben kein stumpfes Monster ist. Er ist mein Favorit, weil er dein eigenes Unterbewusstsein gegen dich verwendet und genau die Form deiner persönlichsten Ur-Angst annimmt. Dieser krasse Kontrast zwischen der bunten Clownsmaske und der uralten, eiskalten Bosheit dahinter ist einfach nur verstörend gut gemacht. Er ist nicht einfach nur ein Eindringling, sondern er verkörpert das dunkle Herz der Stadt Derry selbst, was ihn psychologisch so viel krasser macht als jeden normalen Slasher-Killer. Fazit Kein Film der Welt kommt an die Tiefe des Buchs ran. Es geht um Angst und Schmerz, aber am Ende vor allem um die krasse Bindung zwischen echten Freunden. Ein zeitloses Meisterwerk, das man einfach gelesen haben muss!🖤😮‍💨

HiOkiRezension von HiOki

Das Buch ist ein gewaltiger Klopfer und ich hatte richtig Bammel es zu lesen und zwar nicht nur weil Horror Genre mein Kryptonit ist, sondern weil es so ein Klopfer ist. Aber ich war sehr positiv überrascht. Ich hatte zu keiner Zeit Langeweile an dem Buch. Mit realistischen und surrealistischen Abschnitten befördert Stephen King die Leser in eine phantastische und auch gruselige Welt in der das Paranormale existiert. Grusel, Spannung, unterschiedliche Emotionen und lustige Momente haben mich voll und ganz beeindruckt. Eine Horror Geschichte garniert mit witzigen, freundschaftlichen momentanen macht die Geschichte für mich sehr sympathisch. Es werden auch erschreckend aktuellen Themen im Buch beschrieben obwohl das Buch theoretisch von 1986 (Erstauflage) ist. Eine Gruppe von sieben Kindern entkommt der klauen des „Es“ nur um 27 Jahre später wieder mit dem „Es“ konfrontiert zu werden. Der Schreibstil ist einfach super. Die Geschichte ist in Zeitsprüngen geschrieben und zwar in Vergangenheit und Gegenwart, dass tut aber der Geschichte kein Abbruch. Im Gegenteil es scheint alles mit einander verbunden zu sein. Bis auf Kapitel 22 hat mir das Buch gut gefallen.

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