Empfehlungen basierend auf "Eine Seite noch"
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von Kai Meyer
"Atmosphärisch dicht geschrieben und mit vielen zeithistorischen Elementen gespickt, fesselt Kai Meyer erneut mit einer hochspannenden Erzählung."
von Michael Kobr
Weiße Strände, goldgelbe Felder, idyllische Küstendörfer und Sonne rund ums Jahr: Die beschauliche dänische Urlaubsinsel Bornholm scheint der ideale Platz, um das Leben ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Das denkt sich auch der hochdekorierte Kriminalpolizist Lennart Ipsen, als er – frisch geschieden – bei der überschaubaren Insel-Kripo anheuert. Doch statt Angelfahrten und Joggen am Strand wartet gleich sein erster Mordfall auf ihn: Schweinebauer Kristensen wird tot in der eigenen Räucherkammer aufgefunden. Schnell wird klar, dass Kristensen ein unangenehmer Zeitgenosse war, mit dem viele eine Rechnung offen hatten. Und dass eine Mordermittlung auch auf Dänemarks Sonneninsel so manche Schattenseite ans Licht zu bringen vermag …
von Christoph Wortberg
Intensiv und emotional schildert der Roman, wie sie sich in den Witwer verliebt, schwere Zeiten mit ihm übersteht und an einer Entscheidung zerbricht.
von Alena Schröder
Über die Skurrilitäten des Alltags und den ganz normalen Wahnsinn Bestsellerautorin Alena Schröder ist nicht nur für ihre erfolgreichen Familien- und Generationenromane bekannt, sie hat sich auch schon früh als Kolumnistin einen Namen gemacht. In der kurzen Form gibt sie Einblick in ihren höchst unterhaltsamen Alltag.Komplizierte Muttergefühle, skurrile Lieblingstiere, besserwisserische Eltern, die heilende Kraft des Popsongs und die Frage, wie man es bei Candy Crush bis Level 100 schaffen konnte – all diesen Themen (und natürlich vielen mehr) widmet sich Alena Schröder in dieser Sammlung ihrer besten Kolumnen, der sie aber auch neue unveröffentlichte Texte hinzufügt.Eine heitere, nachdenkliche, kluge und oft einfach hochkomische Lektüre.
von Alan Murrin
An der irischen Küste schwimmt man nicht gegen den Strom Herbst 1994. Die Bewohner des irischen Küstenstädtchens Ardglas beschäftigt nur ein Thema: Colette Crowley – Dichterin, Bohemienne, die Frau, die ihre Familie verlassen hat, um in Dublin ihr Glück zu finden – ist zurück und wohnt in einem kleinen Cottage an der Coast Road. Jeder ihrer Schritte wird von der Gemeinde argwöhnisch beäugt. Hat sie es verdient, dass ihr Mann ihr den Zugang zu den Kindern verwehrt? In ihrer Verzweiflung bittet Colette eine Bekannte um Hilfe, Izzy Keaveney, Hausfrau und Mutter, unglücklich verheiratet mit einem Lokalpolitiker, der sich ausgerechnet für die Legalisierung der Scheidung im Land einsetzt. Und so entsteht zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Frauen eine Bindung, die ihre Leben in ungeahnte Bahnen lenkt.
von Virginia Evans
»Bewegend, witzig und kostbar, ein Meisterwerk über die zerbrechliche Kunst des Menschseins.« Anne GriffinAdoptivtochter und Starjuristin, Gartenliebhaberin und Ehefrau, Mutter und mütterliche Freundin – die 73jährige Sybil van Antwerp hatte schon viele Rollen inne in ihrem bewegten Leben. Eines hat sie dabei stets begleitet: ihre Leidenschaft fürs Briefeschreiben. Jeden Tag greift sie zu Füller und Papier und schreibt darüber, was sie bewegt und stört, was sie begeistert und betrauert. Voller geistreichem Humor und mitunter etwas ruppiger Herzlichkeit berichtet sie von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten, von Liebe und Triumph. Doch jenseits dieser Seiten hat Sybil die Menschen, die ihr etwas bedeuten, stets auf Abstand gehalten. Bis ein anonymes Schreiben sie zwingt, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen – und sich dem einen großen Geheimnis zu stellen, das ihr Leben geprägt hat. Denn für ein Postscriptum ist es nie zu spät. Ein ebenso bewegender wie tiefgründiger Briefroman mit einer etwas kratzbürstigen Heldin und großen Themen – für alle Fans von Elizabeth Strouts unnachahmlicher Protagonistin Olive Kitteridge.
von Florian Illies
Im glühend heißen Sommer des Jahres 1933 spitzt sich die politische Lage in Deutschland immer weiter zu – und genauso die der Familie Mann. Thomas, Katia und ihre sechs Kinder landen nach ihren abenteuerlichen Fluchten aus der Heimat durch puren Zufall am südfranzösischen Mittelmeer, in Sanary-sur-Mer. Ein Ort, eine Familie, drei Monate bei dreißig Grad – Florian Illies erzählt von der Trauer um den Verlust der Heimat. Von Wehmut und vom Überlebenswillen, obwohl die alte Welt einzustürzen droht. Und er erzählt von der großen Zerreißprobe zwischen Klaus und Erika Mann und ihrem Vater.
von Rosie Storey
Manchmal braucht man Lügen, um zu überlebenSieben Monate nach dem Tod ihrer Schwester Dandelion ist Poppys Welt noch immer aus dem Gleichgewicht geraten. Da stößt sie auf dem Smartphone ihrer Schwester auf die Nachricht eines Mannes namens Jake, gibt sich kurz entschlossen als ihre wilde große Schwester aus und verabredet sich mit ihm. Nur ein Mal will sie so mutig sein wie Dandelion – und ihr dadurch nah sein. Für Poppy und Jake ist es Liebe auf den ersten Blick. Jeder Moment mit Jake fühlt sich echt, schön und richtig an – obwohl alles auf einer Lüge basiert. Als die Grenzen zwischen Trauer und Liebe verschwimmen, steht Poppy vor einer schweren Entscheidung: Soll sie die Erinnerung an Dandelion durch Lügen aufrechterhalten oder alles für ihr eigenes Glück riskieren?
von Alice Austen
1939. Am Place Brugmann ist Charlotte zu Hause, hier kennt sie alle Bewohner und jeden verborgenen Winkel. Doch kurz bevor die Nazis in Belgien einmarschieren, verschwinden Charlottes Nachbarn, die Raphaels, über Nacht und lassen alles zurück. Bald wird klar, dass die Schicksale der Hausbewohner sich unlösbar miteinander verbinden. Alice Austen erzählt von einem Haus, Menschen, die in ihm leben und warum es sich lohnt, in Zeiten großer Bedrohung an die Kraft der Liebe und der Kunst zu glauben.
von Dörte Hansen
Der lang erwartete, große neue Roman von Dörte Hansen. »Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben Teil der Herde, ob sie wollen oder nicht. Weil sie mit großen Tieren aufgewachsen sind, ihr Atmen und ihr Brüllen kennen, und den Geruch von Milch und Mist noch an sich haben. Weil sie im Glauben an die alte, ungerechte Ordnung großgeworden sind: Vater, Sohn und heiliger Hof, schon immer so gewesen.«Broder Bahnsen wollte nie etwas anderes als Bauer werden, Nachfolger seines Vaters, der ihm den »Kuhverstand« vererbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein Zwillingsbruder Henning, nur wenige Minuten älter, immer schon selbstbewusster und mehr an Maschinen interessiert.Vom Hof vertrieben, baut Broder Bahnsen sich ein Gegenleben auf, wird Tierarzt und hält Abstand zum Betrieb, bis er nach über zwanzig Jahren wiederkommt und eine Praxis in der Nähe der Familie übernimmt. Ab da kümmert er sich auch um die Herde seines Bruders, der den elterlichen Hof zu einem hochmodernen Vorzeigebetrieb gemacht hat, mit Kühen, die auf maximale Milchleistung gezüchtet wurden.Doch der Erfolg hat seinen Preis. Broder ist der erste, der bemerkt, dass Henning langsam die Kontrolle über seinen Hof verliert. Und muss sich plötzlich fragen, ob er darauf nicht all die Jahre nur gewartet hat. Ist das die Gelegenheit, endlich den Platz seines Bruders einzunehmen? Oder hegt er genau wie seine Tochter Claire schon längst Zweifel an dieser Art der Tierhaltung? Dörte Hansen schreibt mit großer Klarsicht über eine Welt, in der unser Wachstumsglaube an seine Grenzen stößt und sich die Frage nach der Verantwortung gegenüber der Schöpfung immer dringender stellt.