»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.« Jojo MoyesHelen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.„Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.“ Ann Patchett„Ein kleines literarisches Meisterwerk… pointiert und wunderschön… bezaubernd und berührend.“ Washington Post
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Eine Maus namens Merlin
von Simon van Booy, Dorothee Merkel
»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.« Jojo MoyesHelen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.„Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.“ Ann Patchett„Ein kleines literarisches Meisterwerk… pointiert und wunderschön… bezaubernd und berührend.“ Washington Post
Aktuelle Rezensionen(4)
Ein leiser Roman über Mitgefühl Der Roman hat es mir ehrlicherweise nicht leicht gemacht, weil er sehr leise und auch langsam beginnt. Auf den ersten 80 Seiten passierte verhältnismäßig wenig und ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob ich die Lektüre nicht doch nochmal vertagen sollte. Zum Glück wurde die Handlung dann ereignisreicher und es kam auch zu mehr Interaktion zwischen der Protagonistin und ihrer Mitwelt, sodass ich doch froh war, durchgehalten zu haben. Simon Van Booy fängt die Einsamkeit der 83-jährigen Helen wirklich toll ein. Er setzt auf eine leise Sprache und relativ viel inneren Monolog. Das finde ich durchaus herausfordernd, weil ich zwar grundlegend das emotionale Innenleben einer Figur spannend finde, aber auch handlungsgetriebene Geschichten präferiere. Und das ist wirklich erst in der zweiten Hälfte der Fall, da zieht das Tempo spürbar an und die Handlung wurde durch einige Nebenfiguren richtig lebhaft. Für mich hätte es noch ein wenig mehr Beziehungsentwicklung zu diesen Figuren geben können, allerdings spiegelt diese leichte Distanz den Charakter der Protagonistin wohl ziemlich gut wider. Dass das Kümmern um eine scheinbar ausgesetzte Maus als Inspirations- und Reflexionsmoment dient, habe ich mich Skepsis betrachtet. Ich finde, Van Booy zeichnet die Entwicklung Helens hier zwar schlüssig, aber ich hatte doch lange die Befürchtung, dass es mir zu platt inspirierend wird und Tiere wieder einmal nur dem menschlichen Nutzen dienen sollen. Doch da hat mich der Autor wirklich positiv überrascht. Die Protagonistin überträgt doch tatsächlich das Lebensrecht sowie die Leidensfähigkeit der Maus auf sogenannte Nutztiere und passt dann auch noch ihr Verhalten an - ich konnte es kaum glauben! Viel zu oft schiebt bei solchen Elementen die kognitive Dissonanz nämlich Überstunden und es scheint völlig schlüssig zu sein, einen Streunerhund liebevoll zu umsorgen, während sich parallel das Schweineschnitzel angebraten wird. Respekt an der Stelle für diese ganz wichtige Selbstreflexion. Das hat meine Bewertung auch noch etwas nach oben korrigiert, denn insgesamt betrachtet hat mich der Roman nicht sonderlich berührt, auch wenn einige Passagen eindrücklich auf Helens Situation eingegangen sind und mir die Nebenfiguren bzw. deren Miteinander auch sehr ans Herz gewachsen sind. Der Fokus ist einfach sehr stark auf Helen und ihre Gedanken haben mich tendenziell distanziert gehalten. Ich hatte bis zum Ende den Eindruck, sie gar nicht richtig zu kennen, obwohl ich sie so intensiv begleitet habe. Es ist aber auf jeden Fall ein liebenswertes Werk mit einem der schönsten Cover des Jahres und wirklich starken politischen Aussagen sowie einer Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Eine so alte Hauptfigur ist mir bislang selten begegnet und auch, wenn ich sie gern emotional greifbarer erlebt hätte, ist ihre Darstellung glaubwürdig und literarisch wichtig.
„Eine Maus Namens Merlin“ von Simon Van Booy. Ganz ruhige und friedliche Geschichte über eine alleinlebende über achtzig jährige Frau, die zufällig im Sperrmüll ihrer Nachbarn in einem alten Aquarium eine lebende Maus findet. Zu erst möchte sie die Maus loswerden. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich eine Art von Beziehung zwischen der Frau und der Maus. Sie lernt neue Menschen kennen, welche durch ihre Zuneigung zu diesem Tier in ihr Leben treten und sie zurück in die Gesellschaft bringen. Ein tolles Buch, um es zu verschenken. Ich fand es sehr lebensbejahend und brachte mich auch zum Nachdenken.🐭
Bezaubernd Das Cover ist definitiv ein Blickfang, eine schlafende Maus in einem Pantoffel sieht man selten. Der Titel verrät schon, um wen es in der Geschichte geht. Denn die Maus Merlin ist neben der alten Dame Helen Cartwright der Hauptcharakter. Eine einsame Frau, die nach 60 Jahren Australien in ihren Geburtsort nach England zurückkehrt, trifft auf die kleine Maus Merlin, die versehentlich oder vom Schicksal geleitet, den Weg in Helens Haus und Herz findet. Eine bezaubernde Geschichte über Einsamkeit, Gebraucht werden und das Entstehen von Freundschaften, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben.
Diese Geschichte ist sehr leise und unaufgeregt. Die Charaktere sind sehr liebenswert und die Storyline wholesome und zwischendurch sogar etwas spannend. Den Schreibstil fand ich ein wenig zu nüchtern, ich habe die Geschichte nur von außen betrachtet und hatte nicht das Gefühl, mittendrin zu sein. Da hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Auch die Erzählungen aus der Vergangenheit wirkten manchmal ein bisschen wahllos platziert. Ich mochte das Buch und das Zusammenleben der beiden trotzdem ganz gerne lesen.