Wien, 1936: Eigentlich führt der 50-jährige Leonidas, Sektionschef im ›Ministerium für Kultus und Unterricht‹, ein unbeschwertes Leben mit seiner schönen und reichen Frau Amelie. Beruflich wie privat gerät er jedoch in eine Zwickmühle, als er von seiner ehemaligen Geliebten Vera, einer Jüdin, einen Bittbrief erhält: Hilft er einem begabten 17-jährigen jungen Mann, in Österreich die Matura abzulegen? Zwischen Schuld und Opportunismus zeichnet Franz Werfel ein scharfsinniges Sittenbild Österreichs vor dem Anschluss an Nazi-Deutschland.
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Eine blassblaue Frauenschrift
von Franz Werfel
Wien, 1936: Eigentlich führt der 50-jährige Leonidas, Sektionschef im ›Ministerium für Kultus und Unterricht‹, ein unbeschwertes Leben mit seiner schönen und reichen Frau Amelie. Beruflich wie privat gerät er jedoch in eine Zwickmühle, als er von seiner ehemaligen Geliebten Vera, einer Jüdin, einen Bittbrief erhält: Hilft er einem begabten 17-jährigen jungen Mann, in Österreich die Matura abzulegen? Zwischen Schuld und Opportunismus zeichnet Franz Werfel ein scharfsinniges Sittenbild Österreichs vor dem Anschluss an Nazi-Deutschland.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ein ganz tolles Buch, was man meiner Meinung nach immer zwischendurch lesen kann. Trotz der Kürze inhaltlich sehr tief und sprachlich einfach wunderschön. Würde es empfehlen!
Thomas Mann, aber raffinierter. Intensive Novelle, fast mitreißend, trotz der bürgerlichen Überlegenheitspose