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Du hast versprochen nicht zu sterben

von Gabriele Ketterl

Format:Softcover

Ein besonderes Buch über Cannabis, Sucht, Suchtfolgen, Therapieplätze, Verlust und Hoffnung - als Briefe an ein gestorbenes Kind. München/Gran Canaria 2022 „Daniel ist tot.“ Am 23. Januar 2022, um kurz nach 22:00 Uhr Ortszeit, begann für mich, für meine ganze Familie, eine neue Zeitrechnung, eine neue Ära. Es begann die Zeit ohne Daniel. Nur eine Woche nach seinem 20. Geburtstag starb mein Sohn unter tragischen Umständen. Nach einem nur knapp zwei Jahre dauernden Kampf hatten die Drogen gewonnen. Mein Kind erfror im Drogenrausch in einer eisigen Nacht neben einem Bahndamm. Er kämpfte immer wieder, versuchte, sich aus dem tödlichen Kreislauf zu befreien, doch ein überlastetes marodes Gesundheitssystem und ein wahrhaft „tödliches“ Umfeld führten letztendlich zur Katastrophe. Keine Mutter, kein Vater sollte sein Kind beerdigen müssen. Wenn es mir gelingt, mit diesem Buch nur ein Leben zu retten, habe ich mein Ziel schon erreicht. Denn mag unsere Jugend es auch denken, vertraut mir: Sie sind nicht unsterblich!

Biografien & Memoiren
243 SeitenSoftcover
Erschienen an: January 16, 2024

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Aktuelle Rezensionen(1)

1.0(1 ratings)
Ellie Donna TuschRezension von Ellie Donna Tusch

Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, sondern kam nur bis Seite 40. Es werden teils diskriminierende Worte wie „Junkie“ verwendet und der Tod eines drogenkonsumierenden Menschen wird allein auf „die Drogen“ geschoben, dabei ist eine Suchterkrankung oft Folge eines komplexen psychischen Zustandes. Das Buch beschreibt den Verlust eines Menschen und ist demnach sehr emotional. Und es tut mir unendlich leid, dass die AutorIn diesen Verlust durchmachen musste. Dennoch wird „Die Drogen sind Schuld!!! Drogen sind böse!!!“ sehr deutlich. Das Buch trägt dazu bei, dass die Stigmatisierung von drogenkonsumierenden Menschen weiter wächst und ist demnach nicht zu empfehlen. Ich habe selten so unreflektierte Gedanken in einem Buch gelesen. Natürlich ist diese Haltung der AutorIn irgendwo verständlich, ändern dennoch nichts daran, dass es respektlos ist andere Menschen als menschlichen Müll zu bezeichnen und dass das Buch dazu beiträgt ein tiefsitzendes gesellschaftliches Stigma fortzuführen. Ich hoffe, dass die AutorIn irgendwann in der Lage sein wird ihren Verlust zu verarbeiten, aber dennoch reflektiert mit drogenkonsumierenden Menschen umzugehen.

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